Vom Zweig das Zweiglein

von Heinz Helm-Karrock
Mitglied

Vom Zweig brach ich ein Zweiglein
Und hielt es in der Hand
Zum Spiel war uns zumute
Hier war, was uns im Schattenlicht verband

Wir genossen beide des Tages günstig Stund‘
Da spürte ich ein Stechen, wie es tiefer in mich drang
Es trafen sich unsere Lippen, Mund auf Mund
Da war’s vom Zweiglein die Spitze, die ich fand

Zum Höchsten war’s gebrochen, und hat in purer Lust,
Ganz tief hineingestochen, mit hellem, lauten Schrei,
Es wurde uns zu selig goldenem Leuchten
Beide nun, für Ewigkeiten frei

Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Mehr von Heinz Helm-Karrock online lesen