Aus dem Leben des P.

von Michael Dahm
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Eine von den Mächten,
dort oben, von den schlechten,
suchte sich den P. wohl aus,
denn es war was heil im Haus.

Der Waschmaschine war es Zeit
für ein wenig Feuchtigkeit
und sie sprengte einen Schlauch,
nach gutem Waschmaschinenbrauch.

Durch die Fluten der Gemeinen
hörte man den Armen greinen,
als er wischte, als er fischte
und von unten her erfrischte.

Als die Bude trocken lag,
er alsbald erneut erschrak,
sein Computer machte Piff,
der Lüfter am Gehäuse striff.

Völlig dunkel war der Kasten
und der P. war noch am Hasten,
als der Kühlschrank komisch brummte
und solidarisch auch verstummte.

Mit nassen Socken stand der P.,
der Kopf tat ihm auf einmal weh,
und er schrieb schnell dies Gedicht,
solange brannte noch das Licht ...

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Kommentare

28. Jul 2017

Wenn so auch technisch nix mehr geht -
Das Schreiben P. stets fix VERSteht ...

LG Axel