Die Blonde Hexe

von Johanna Blau
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Für dieses Gefühl,
Reiß ich vernarbte Wunden auf,
Nehme ich in Kauf,
Zu vertreiben die schmerzenden Lügen.

Treibholz verbaut in deinem Herzen
Wie kann ich wagen zu genügen
Will mich nicht mehr der Erwartung fügen
Leider kämpft mein Verstand gegen Neues lange an

„Gefühl heißt Leid!“ flüstert er mir ein
Lass es sein, du wirst verletzlich
Wer da spricht das bin doch ich
Das weiß ich nur zu gut

Darüber die Wut hinwegzufegen
Über alles, was ich schätze
Gegensätze zu verweben
Sich gegenseitig aufzuheben

Und in der Glut das Funkeln überzeugt
Der Sturm legt sich
Ich sehe wieder klar
Widerlege was da niemals war

Was ist: Ein Lächeln, ein Versprechen
Und wir verbinden die Gezeiten
Auf und ab in Tiefen wie in Weiten
Die Lösung heißt miteinander sprechen.

JB-10-2019

"Die Blonde Hexe" ist ein Film von 1956 mit Marina Vlady.

Statue von Artemis, Vatikanmuseen, Foto: Johanna Blau
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Kommentare

28. Nov 2019

Miteinander sprechen - auch darüber schreiben -
Dies kann Dämonen selbst vertreiben ...

LG Axel