Die Hoffnung lebt(e)

von Soléa P.
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Letzter Ort – der für ewig und immer,
an dem man nimmersatt träumen kann,
unentwegt, unbekümmert –
Erinnerungen ziehen in den Bann.

Vorletzter Ort – die Hoffnung lebte –
kämpfte Aug um Aug und Zahn um Zahn.
Angst ließ Seele, das Schlachtfeld beben,
ein friedliches Ende – man(n) glaubte daran …

Zwischenwelt von Gut und Böse,
die Gemüter schieden sich.
Gibt es Krieg – gibt es Frieden,
wird es dunkel, währt das Licht?

Der Ort – die Heimat – in der ich spielte,
Blumen pflügte fürs Mütterlein.
Der Beginn war schon das Ende,
doch niemals war und bin ich allein …

Das Bild stammt von der Ligne Maginot – Fort Casso in Rohrbach-les-Bitche.
Eine geschichtsträchtige Stätte mit Bunker, der besichtigt werden kann. Sehr interessant und sehenswert …
https://www.fortcasso-maginot.com/

Bild: © Soléa P.
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Kommentare

04. Aug 2019

An manchem trägt das Leben schwer:
kommt es dann noch endgültig daher …

Liebe Grüße
Soléa

30. Jul 2019

Berührende Zeilen, zeitgeschichtliches und persönliches verwebend, zwischen trefflicher Überschrift und der Aussage im letzten Satz (...) war und bin ich allein...
Wirkmächtiges Gedicht , liebe Solea. Lb. Grüße von Ingeborg

04. Aug 2019

Allein sein – niemals, ist ein Segen! Am Anfang und auch am Ende vom Leben …

Sei herzlich gegrüßt, liebe Ingeborg
Soléa

01. Aug 2019

Diese Zeit möchte ich nicht erleben auch nicht meine Kinder und Enkel. Axel hat recht mehr als ein Gwdicht
Liebe Grüße Ilona

04. Aug 2019

Ja, liebe Ilona, ich denke das wollen wir alle nicht, aber Einschnitte, will auch keiner. Ich sorge mich weniger um uns, viel mehr um, wie du erwähnst, unsere Kinder und die, die dann noch folgen …

Viele liebe Sonntagsgrüße
Soléa