Das Buch der Bücher...

Bild von Ursula Rischanek
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Wenn selbst nach noch so vielen Jahren,
ein jeder sollte sich bewahren,
die Offenheit um zu erlangen
an so manch Einsicht die gefangen,
in einem Buch oft aufgeschrieben
und über Jahre auch geblieben.

Wenn mündig nachgedacht nunmehr,
kam dann letztendlich bitte sehr,
Erkenntnis trotzdem oft zu spät,
denn Zeit ist's die ja weiter geht,
sie frägt uns nicht, ob es uns recht,
im Hier und Heute wenn es schlecht

bestellt ist, oft und oft,
denn vieles kam nun unverhofft,
so über uns im Hier und Jetzt,
man sieht nur zu, ist schier entsetzt!
Die Frage die wir uns erlauben,
wo ist da Gott, an den wir glauben?

- Uschi R. -
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Kommentare

04. Feb 2021

In Büchern stecken Götter kaum -
Wahrscheinlich ehr im Fluss und Baum ...

LG Axel

05. Feb 2021

Oft ist Erkenntnis uns beschieden,
wenn wir im Sterbebette liegen…

05. Feb 2021

Gott wirkt in allem, Jetzt und Hier,
Geh in die Stille und er spricht zu Dir. :)

Herzliche Grüße
Ella

05. Feb 2021

Ach liebe Ella,
anscheinend habe ich den Eindruck erweckt, den ich so gar nicht wollte, nämlich plasphemisch zu sein - jedoch wird mir wohl niemand widersprechen, wenn man sich gerade in Zeiten wie diesen, öfter mal die Frage stellt, warum so viel Schreckliches nur zugelassen wird auf dieser Welt - von wem auch immer!

Herzlichen Dank mit ganz lieben Grüßen zu Dir!
Uschi

05. Feb 2021

Ach, liebste Uschi, ER ist schon da. Nur,
mitunter, verhüllt ER sein Antlitz und hüllt
sich selbst in Schweigen, aufgrund all des
Leids auf diesem Planeten. Bedenke auch,
dass er sich um Milliarden anderer Planeten
zu kümmern hat, die allesamt Wesenheiten
beheimaten. Die müssen nicht einmal so wie
wir aussehen. Jedenfalls, es gibt satt zu tun,
für IHN oder SIE. Wir sollten einfach ein paar
einsame Phasen überstehen lernen, hernach
widmet ER/SIE sich wieder uns Menschlein.

Gib auf keinen Fall auf! Behalte den Glauben!

Dein Poem ist wunderbar gelungen. Meinen
Glückwunsch zu Deinem großen Talent. Ich
grüße Dich herzlich,

Gerd (Gherkin)

06. Feb 2021

Liebster Gerd,

...zu hinterfragen ab und an,
nach dem Warum und wie's begann,
wird keiner der noch mündig denkt,
je nur verneinen - nichts geschenkt
wird uns im Leben, ist schon klar,
es wär zu schön, schier wunderbar,
wenn alles wäre plötzlich gut -
der Mensch ist dennoch auf der Hut!

Trotzdem möcht ich nun mal behaupten,
so viele anderes verlauten,
des Klerus Macht seit jeher schon -

und welches Leid entstand davon,
wenn Raffgier, Ruhm und Geld nur galt,
dies durchzusetzen mit Gewalt!

Grad in Zeiten wie dem Jetzt,
soviele sind zutiefst verletzt,
woran soll man denn nun noch glauben,
wenn Sorgen oft den Schlaf uns rauben,
Vertrauen, das verloren geht,
an eine Zukunft, die besteht
noch in der Hoffnung, wenngleich klein,
ich denk' da bin ich nicht allein!

Man könnte dies nunmehr vertiefen und vermutlich nächtelang darüber philosophieren lieber Gerd, es sollte nicht plasphemisch aufgefasst werden, wenn es so rüberkam, sorry. Weißt DU ich frage mich nur manchesmal, ob und vorallem wann er sich wieder umdreht zu uns - es wäre höchst an der Zeit - selbst wenn wir es vielleicht nicht verdient haben!

Eigenartig, (andernorts kamen ganz differenzierte Reaktionen auf diesen Text),
aber ein herzliches Dankeschön ob Deiner lobenden Worte, über die ich mich sehr sehr freue!
Schicke ganz liebe Grüße in Deinen Abend,

Uschi

05. Feb 2021

Wer an IHN glaubt, ist sich bewusst, dass ER uns mit dieser Erde, der wunderbaren Schöpfung - ein unglaublich großes Geschenk gemacht hat, mit dem wir leider miserabel umgehen ... wir sollten uns deshalb nicht bei IHM beschweren, wenn es schief läuft, sondern die Ärmel aufkrempeln und endlich damit beginnen, es besser zu machen! Zu retten, was noch zu retten ist - statt über die Höhe des Wehretats zu streiten, nur zum Beispiel ...

LG Marie

06. Feb 2021

Ach liebste Marie,

wenn sich ein jeder besinnen würde und nur ein kleinwenig nachzudenken beginnen würde, doch die Profitsucht auf der einen Seite und die Machtbesessenheit auf der anderen sind es, die leider immer noch überwiegen. Es liegt an jedem einzelnen, slebst in diesen Zeiten, dazu beizutragen und endlich endlich umzudenken. Das geht selbst in Zeiten wie diesen, man muss es nur wollen.

An ein Großes Allumfassendes zu glauben, für jeden nach seiner Fasson!

LG Uschi