Spiritualität ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

empfohlene
von Else Lasker-Schüler
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von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von Marcel Strömer
von Manfred Peringer
die schönsten
von Axel C. Englert
von Ella Sander
von marie mehrfeld
Mitglied

Sieh, wie der alte Mond mit seinem bleichen Schein
sich schleicht in unsre Seelen ein, die schlafend suchen
nach dem einst’gen Glück, von wehem Mut sind sie

getrieben, sie sehnen sich danach zurück, geliebt zu
sein und…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

ZWEI Seelen wohnten, ach! in EINER Brust –
DIE Nachbarschaft sorgte für Frust:
Gehn SIE bloß woanders hin!
ICH war bereits VOR Ihnen drin! –

SIE wollen eine SEELE sein?!
So etwas glaubt ja kein Schwein …

von Soléa P.
Mitglied

Aus dem Nichts, schälst du dich,
konturlos dein maskulines Gesicht,
ziehst wie Rauch zu mir herüber,
der Raum, im Kerzenlicht, wirkt düster,
schwebst, nicht greifbar, über allem –
tust mir gut und so gefallen …

von Ella Sander
Mitglied

Jenseits der Träume, der Gedanken,
der Geschichte, die ich über mich erzähle;
Jenseits der Formen, den Konzepten,
die mir Halt und Orientierung geben sollen;

Jenseits der Worte, des Empfindens,
wo ich Ozean bin und…

von Soléa P.
Mitglied

Das Heil war so froh überlebt zu haben,
in dieser gefährlich gewordenen Welt –
und klappert noch immer mit den Zähnen,
als es zitternd von seinem Angriff erzählt.

Dem Unheil ist es knapp entkommen,
oder vielleicht…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Mit unter nächtlichen Weisen
Versteckte Mythen beweisen
wie unterm Zitronenschaumklee
Verwaist schwiegen Picknick wie See

Berückende Noir si grigio
zersplittertes Mondschrein im Ohr
gesiegelt Pupillen füßelnd…

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Das Herz der Seele
übersteht schwarze Löcher
ewig der Pulsschlag

von Soléa P.
Mitglied

Blicke schweifen durch paradiesisches Land
die Seele taucht ins Meer
getragen der Körper von Wolken und Wind
der Kopf befreit, so angenehm leer.

Unheimlich schön, weder lebend noch tot
Licht und Wärme überall -…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Habbe neetig iche nix altes Tricks!
Mache sich große Knallini NEUE fix!
Den Jungfrau nimmer wird gesägt –
Anstatt die Bohrer angelegt!

Schwebe?! Wolle seh kein Schwein!
Dief grabe alde Mann ich ein!
Drage ich…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Die Grenzen lösen sich langsam auf
Ich stoße mich nicht mehr an die Zeit
Endlos weit liegt der Raum
Die Tage verschmelzen miteinander
Verbinden sich linear
Woche, Monat, Jahr und drüber hinaus.

Ich fließe…

von Anouk Ferez
Mitglied

Ein unnahbares Winken hinter Schleiern,
ein leichtes Nicken nur, vielleicht ein Neigen
im Mythendämmer andrer Wirklichkeit
– verzagtes Ahnen in ergrauter Attitüde.

Der Menschheit Glaube ist längst müde,
zu müd, um…

von Johanna Blau
Mitglied

Treibst ohne Zeit im Lebensfluss umher,
Die Worte, die du sprichst bedeuten Segen.
Kein Herr, ein Heer der Toten nennst du dein,
Schenkst Rat den Frauen, das bedeutet Leben.

Gesponnen und gelenkt der Schicksalsfaden,…

Rezitation:
Johanna Blau
von Monika Laakes
Mitglied

Ob ich in der Höhle sitze
oder zu den Wolken seh,
überall ist Wunderland,
in meinem Kopf sowie im Zeh.

Ob mich Platon fasziniert,
der die Schattenwelt mir zeigt,
oder der gestirnte Himmel,
der durch Kant…

von Hannes Stiegler
Mitglied

Warum die Liebenden wecken
Wenn ein stiller Ort mich ruft?

Keine Hände die mich tasten
Keine Lippen die mich freu'n

Keine Stimmen die mich halten
Wenn ich friedlich, Zug um Zug
Die Körperlichter lösche…

von marie mehrfeld
Mitglied

Wer und warum sind wir?
Woher kommen wir, wohin
werden wir gehen?

Wir wissen wenig.
Ahnen nur. Unser Leben pendelt
zwischen schwarz und weiß,

froh, traurig, kalt und heiß,
schnell und langsam, jung und…

von Angelika Zädow
Mitglied

tausendmal gehört,
tausendmal versucht:
nächstenliebe

aber ach:
neidisch der blick
schadenfroh die freude

und du:
tausendmal vergeben
tausendmal ausgegossen:

liebe
nichts als liebe…

von Else Lasker-Schüler
Bibliothek

Warum suchst du mich in unseren Nächten,
In Wolken des Hasses auf bösen Sternen!
Laß mich allein mit den Geistern fechten.

Sie schnellen vorbei auf Geyerschwingen
Aus längst vergessenen Wildlandfernen.
Eiswinde…

von Angelika Zädow
Mitglied

Sieh den Himmel – das Meer,
Wolken und Wellen
- unendliche Weite –

Sieh den Sonnenaufgang am Morgen und den Mond in der Nacht,
rotgolden und in Gelbtönen schimmernd
- welch eine Pracht!

Sieh den Schnee auf…

von ulli nass
Mitglied

ein viel zu schlechtes Image
hat der Tod
bringt viele bis zum Sterben
aus dem Lot

verdrängen hilft nicht
nimm dein Schicksal an
du bist ein sterblich Wesen

lebe einfach und sterbe dann
bald schon…

von Soléa P.
Mitglied

Schwarz
Die Magie
Sonnenuntergang vom Feinsten
Im Land des Voodoo
Schweißgebadet

von Manfred Peringer
Mitglied

geboren in wolkennestern segeln sie
von krone zu krone tunken ihre schnäbel
in den tau von kirschblütenbechern

der wind kämmt das gras auf den dünen
und die erinnerung fällt wie eine rotblonde
strähne auf die…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Noch zögert ihr,
versteckt euch vor meinem Licht,
Mensch, Pflanze und Tier.

So schickt´ ich euch den
stillen Boten zu euren Herzen,
klopfte an, an eure Tür.

Ihr schweigt, zögert noch?
Traut euch nicht,…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

When the moon shines
and the sun sleeps,
shadows, human border lines
dancing - soul mist,
in touch with the universe,
lighten up - star lights,
once a month,
full moon dreams,
coming and going,…

von ulli nass
Mitglied

Tümpel voll tiefer Trauer
dunkel und unergründlich
absorbiertes Sonnenlicht
versinkt in die Tiefe

die -
tonlos tosend
leblos lauernd
lustvoll sich labend

alles verschlingt
auf ewig

von ulli nass
Mitglied

Stein ist kalt
leblos
alt
Stein halt

das Leben
tropft aus mir heraus
wie Wachs von Kerzen
die sich verzehren

das Streben
erwartet nie mehr Applaus
ewige Ruhe im Herzen
nichts…

von Jürgen Wagner
Mitglied

Du sagst Leere, ich sag Fülle
Du sagst 'Flieh!' und ich sag Nicht
Du sagst Täuschung nur und Hülle
Ich sag Leben, heil'ge Pflicht

Du sagst Leiden, ich sag Werden
Du sagst Nichts und ich sag 'Da'
Du sagst 'ewig…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Im Abgang Abseits
Unendlicher Abstand
Von Körpern die Geiste
Unbegrenzte Weiten
Bergen in zwiefacher Seele

Ihr Lied ist Glanz zur Gänze
Vollkommene Größe
ErWachende Wahrheit
Wahrgenommen von jenen…

von Manfred Peringer
Mitglied

über nacht ist das meer gealtert das kreischen
der möwen verstummt wellen zeigen sich steinern
wie basalt fremde könige ohne schaumkronen

wirds kalt im haus fachen wir das kaminfeuer an
holen den dicken zwirn aus dem…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ein Geist, der gänzlich geistlos war,
Schien namentlich sich gar nicht klar:
Weil ich doch keinen Ausweis habe –
Bleib quasi ich ein Waisenknabe …

Wo könnte ich so was erfahren?
Da spukt man anonym – seit Jahren ……

von Yvonne Zoll
Mitglied

Freigeister vergehen
im Sprießen des Parkverbots
erdrückend für Eintagsfliegen
Ein auslotendes Träumen hingegen
neigende Seelen bestäubenden
Mut zu gebären ganz vorsichtig
im freiliegenden Inneren handzahm…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Wie jedes Jahr zur Sonnenwende,
der Tag hat sein Gesicht bekommen,
bringen dem Buddha tausend Pilgerhände,
Blüten, der Natur zur Ehre,
die Nacht hat ihnen den Traum genommen,
noch vor dem Auferstehen,

von Werner Krotz
Mitglied

die kuh sie frisst das gras
der wolf er frisst das lamm
der hirte flickt den zaun
die senn'rin schlägt den rahm

die wüste ist nicht tot
das meer ist voller duft
der schrei des kormoran
uns zur besinnung…

von Johanna Blau
Mitglied

Die Stimme einer Göttin,
Versucht mich zu wecken.
Will mich davor verstecken,
Seh' darin keinen Sinn.

Diese Welt ist doch so wage,
Die Menschen so nüchtern.
Wie wir uns in Süchte flüchten,
Wie ich an…

Rezitation:
Johanna Blau
von Ingeborg Henrichs
Mitglied

alles sollte einen Namen bekommen,
belebtes und unbelebtes
damit keine leere entsteht,
wenn etwas nicht mehr da ist

von D.R. Giller
Mitglied

Gedanken schweifen und benommen ist mein Wesen
Sinne reifen, auf eine Art mach ich die Reise
Werte altern, bin noch lange nicht am Ziel
Um zu bereuen, mein Lebensstil
Der fort von Dauer, allgegenwärtig
Meine…

von ulli nass
Mitglied

der Phönix
er fliegt
hat den Tod
besiegt

aus
Asche und Verwesung
stieg er auf
zieht am Firmament eine Bahn
wie der Sterne Lauf

bedeutungslos
jegliche Gravitation
alles irdische…

von Annelie Kelch
Mitglied

Windhauch -
ein Engelsflügel
streift meine Wange

von Manfred Peringer
Mitglied

die erdkarte ist ein dichtes geflecht
von längen und breitengraden jeder
tintenklecks wäre ein neuer ozean

verstummt sind die atlantisgerüchte
trotzdem werfen menschen steine
in die brunnen um ihre tiefe zu hören…

von D.R. Giller
Mitglied

Wir bewegen unsere Beine durch eine Stadt..
Wo der Gesegnete sprichwörtlich ohne Leine ist
und die Sekunden einer Leichte, krass..
Rathausuhren auf einem Marktplatz, allgegenwärtig
und von dannen schlagen, abgefahren,…

von D.R. Giller
Mitglied

An einer Wand, in einer Nische
Auf dem polierten Tisch aus Holz
War heiter vom Stich, lebendig
lebendig ein wie aus, zusammen kommt
Begriffe fügten, als Stolz bestieg'
Gewiegt vom Ausdruck, Wohlklang der Schätze…

von Yvonne Zoll
Mitglied

Zu Sferics episodenhaft verwoben
Verknüpfte Forces schießen schlierend
Ineinander blauer ungeschliffen jenseits
Marginalien somit siegelnd aufgewachte
Freiheitsflüge über Gleichgemessenes

Hinweg sich setzend tief…

von Manfred Peringer
Mitglied

neulich träumte ich die welt sei untergegangen und erwachte
in einer umgebung die zwar meiner gewohnten entsprach
doch die menschen darin schienen seelenlose mimen zu sein

als ich nach oben blickte glaubte ich hinter den hellen…

von Jürgen Wagner
Mitglied

Ich stehe auf der guten Erde,
die uns nährt und die uns trägt,
Ich hab von ihr das 'Stirb und Werde',
die Mühe, die uns hebt und prägt

Ich schaue staunend in die Höhe,
das Himmelszelt ist weit gespannt
Die…

von ulli nass
Mitglied

Wolken umhüllen das Haupt
das verschwunden scheint
im Nebel
der für immer
undurchdringbar ist
für Menschenaugen

Sinne
in ihrer biologischen
Funktion
völlig untauglich
für

von Olaf Senger
Mitglied

Wellen der Stadt
Umspülen mich.

Eintauchen in die
Strudel des Lebens.
Mich treiben lassen
Im Sand der Geschäftigkeit.

Das Grün der Ampeln
Erzeugt den Strom
Der Autos,
Die den Fels höhlen…

von D.R. Giller
Mitglied

Alle Parallelen fungieren zu den Köpfen - im Stande
der Instandsetzung, dort für‘s Wort beisammen
miteinander an den Zügeln zu reißen
eine Besonderheit, der Trimm-dich-Pfad
Bereise per Zufall, in neuer Kleidung

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Im neblig-schaurigen Schottland
Eine schwer hysterische Wand
(Im historischen Schloss) befand:
Das ist doch wirklich allerhand!

Dieser Geist scheint penetrant!
Hirnverbrannt durch mich gerannt …
Dem Gespenst…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Wenig begeistert war ein Geist:
(Die hausen sonst in Burgen meist …)
ICH hock in einer WÄSCHEREI!
Und ich schufte! Nachts! Für DREI!

Wusch der Geist dort? Seine Laken?
Die Sache hatte einen Haken:
Da ich eine…

von ulli nass
Mitglied

selbst Satelittenordnung bleibt vage
habe meinen Standort vergessen
die Koordinaten der letzten Tage
sie wurden noch nicht eingemessen

der Polsprung hat stattgefunden
während im Rausch ich schlief
Netzwerke…

von D.R. Giller
Mitglied

Etwas Neues, fällt mir nicht auf die Schnelle mehr ein
Drum lese ich Altes, dessen Lichtstrahl
Vergnügtes' uns zu diesem herbei
Einerlei verblieben, trieb es uns fortan
Und dann kam der Seher, hieß Er Allzeit?!
Dort…

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