Spiritualität ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Axel C. Englert
von Soléa P.
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 104 Texten in dieser Kategorie
von Axel C. Englert

ZWEI Seelen wohnten, ach! in EINER Brust –
DIE Nachbarschaft sorgte für Frust:
Gehn SIE bloß woanders hin!
ICH war bereits VOR Ihnen drin! –

SIE wollen eine SEELE sein?!
So etwas glaubt ja kein Schwein …

von marie mehrfeld

Sieh, wie der alte Mond mit seinem bleichen Schein
sich schleicht in unsre Seelen ein, die schlafend suchen
nach dem einst’gen Glück, von wehem Mut sind sie

getrieben, sie sehnen sich danach zurück, geliebt zu
sein und…

von Soléa P.

Aus dem Nichts, schälst du dich,
konturlos dein maskulines Gesicht,
ziehst wie Rauch zu mir herüber,
der Raum, im Kerzenlicht, wirkt düster,
schwebst, nicht greifbar, über allem –
tust mir gut und so gefallen …

von Yvonne Zoll

Mit unter nächtlichen Weisen
Versteckte Mythen beweisen
wie unterm Zitronenschaumklee
Verwaist schwiegen Picknick wie See

Berückende Noir si grigio
zersplittertes Mondschrein im Ohr
gesiegelt Pupillen füßelnd…

von Soléa P.

Blicke schweifen durch paradiesisches Land
die Seele taucht ins Meer
getragen der Körper von Wolken und Wind
der Kopf befreit, so angenehm leer.

Unheimlich schön, weder lebend noch tot
Licht und Wärme überall -…

von Axel C. Englert

Habbe neetig iche nix altes Tricks!
Mache sich große Knallini NEUE fix!
Den Jungfrau nimmer wird gesägt –
Anstatt die Bohrer angelegt!

Schwebe?! Wolle seh kein Schwein!
Dief grabe alde Mann ich ein!
Drage ich…

von Anouk Ferez

Ein unnahbares Winken hinter Schleiern,
ein leichtes Nicken nur, vielleicht ein Neigen
im Mythendämmer andrer Wirklichkeit
– verzagtes Ahnen in ergrauter Attitüde.

Der Menschheit Glaube ist längst müde,
zu müd, um…

von Johanna Blau

Treibst ohne Zeit im Lebensfluss umher,
Die Worte, die du sprichst bedeuten Segen.
Kein Herr, ein Heer der Toten nennst du dein,
Schenkst Rat den Frauen, das bedeutet Leben.

Gesponnen und gelenkt der Schicksalsfaden,…

Rezitation:
Johanna Blau
von Monika Laakes

Ob ich in der Höhle sitze
oder zu den Wolken seh,
überall ist Wunderland,
in meinem Kopf sowie im Zeh.

Ob mich Platon fasziniert,
der die Schattenwelt mir zeigt,
oder der gestirnte Himmel,
der durch Kant…

von Hannes Stiegler

Warum die Liebenden wecken
Wenn ein stiller Ort mich ruft?

Keine Hände die mich tasten
Keine Lippen die mich freu'n

Keine Stimmen die mich halten
Wenn ich friedlich, Zug um Zug
Die Körperlichter lösche…

von marie mehrfeld

Wer und warum sind wir?
Woher kommen wir, wohin
werden wir gehen?

Wir wissen wenig.
Ahnen nur. Unser Leben pendelt
zwischen schwarz und weiß,

froh, traurig, kalt und heiß,
schnell und langsam, jung und…

von Manfred Peringer

geboren in wolkennestern segeln sie
von krone zu krone tunken ihre schnäbel
in den tau von kirschblütenbechern

der wind kämmt das gras auf den dünen
und die erinnerung fällt wie eine rotblonde
strähne auf die…

von Angelika Zädow

tausendmal gehört,
tausendmal versucht:
nächstenliebe

aber ach:
neidisch der blick
schadenfroh die freude

und du:
tausendmal vergeben
tausendmal ausgegossen:

liebe
nichts als liebe…

von Else Lasker-Schüler

Warum suchst du mich in unseren Nächten,
In Wolken des Hasses auf bösen Sternen!
Laß mich allein mit den Geistern fechten.

Sie schnellen vorbei auf Geyerschwingen
Aus längst vergessenen Wildlandfernen.
Eiswinde…

von Angelika Zädow

Sieh den Himmel – das Meer,
Wolken und Wellen
- unendliche Weite –

Sieh den Sonnenaufgang am Morgen und den Mond in der Nacht,
rotgolden und in Gelbtönen schimmernd
- welch eine Pracht!

Sieh den Schnee auf…

von ulli nass

ein viel zu schlechtes Image
hat der Tod
bringt viele bis zum Sterben
aus dem Lot

verdrängen hilft nicht
nimm dein Schicksal an
du bist ein sterblich Wesen

lebe einfach und sterbe dann
bald schon…

von Soléa P.

Schwarz
Die Magie
Sonnenuntergang vom Feinsten
Im Land des Voodoo
Schweißgebadet

von Yvonne Zoll

Im Abgang Abseits
Unendlicher Abstand
Von Körpern die Geiste
Unbegrenzte Weiten
Bergen in zwiefacher Seele

Ihr Lied ist Glanz zur Gänze
Vollkommene Größe
ErWachende Wahrheit
Wahrgenommen von jenen…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Noch zögert ihr,
versteckt euch vor meinem Licht,
Mensch, Pflanze und Tier.

So schickt´ ich euch den
stillen Boten zu euren Herzen,
klopfte an, an eure Tür.

Ihr schweigt, zögert noch?
Traut euch nicht,…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

When the moon shines
and the sun sleeps,
shadows, human border lines
dancing - soul mist,
in touch with the universe,
lighten up - star lights,
once a month,
full moon dreams,
coming and going,…

von ulli nass

Tümpel voll tiefer Trauer
dunkel und unergründlich
absorbiertes Sonnenlicht
versinkt in die Tiefe

die -
tonlos tosend
leblos lauernd
lustvoll sich labend

alles verschlingt
auf ewig

von ulli nass

Stein ist kalt
leblos
alt
Stein halt

das Leben
tropft aus mir heraus
wie Wachs von Kerzen
die sich verzehren

das Streben
erwartet nie mehr Applaus
ewige Ruhe im Herzen
nichts…

von Jürgen Wagner

Du sagst Leere, ich sag Fülle
Du sagst 'Flieh!' und ich sag Nicht
Du sagst Täuschung nur und Hülle
Ich sag Leben, heil'ge Pflicht

Du sagst Leiden, ich sag Werden
Du sagst Nichts und ich sag 'Da'
Du sagst 'ewig…

von Jürgen Wagner

Ich stehe auf der guten Erde,
die uns nährt und die uns trägt,
Ich hab von ihr das 'Stirb und Werde',
die Mühe, die uns hebt und prägt

Ich schaue staunend in die Höhe,
das Himmelszelt ist weit gespannt
Die…

von ulli nass

Wolken umhüllen das Haupt
das verschwunden scheint
im Nebel
der für immer
undurchdringbar ist
für Menschenaugen

Sinne
in ihrer biologischen
Funktion
völlig untauglich
für

von Axel C. Englert

Ein Geist, der gänzlich geistlos war,
Schien namentlich sich gar nicht klar:
Weil ich doch keinen Ausweis habe –
Bleib quasi ich ein Waisenknabe …

Wo könnte ich so was erfahren?
Da spukt man anonym – seit Jahren ……

von Yvonne Zoll

Freigeister vergehen
im Sprießen des Parkverbots
erdrückend für Eintagsfliegen
Ein auslotendes Träumen hingegen
neigende Seelen bestäubenden
Mut zu gebären ganz vorsichtig
im freiliegenden Inneren handzahm…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Wie jedes Jahr zur Sonnenwende,
der Tag hat sein Gesicht bekommen,
bringen dem Buddha tausend Pilgerhände,
Blüten, der Natur zur Ehre,
die Nacht hat ihnen den Traum genommen,
noch vor dem Auferstehen,

von Werner Krotz

die kuh sie frisst das gras
der wolf er frisst das lamm
der hirte flickt den zaun
die senn'rin schlägt den rahm

die wüste ist nicht tot
das meer ist voller duft
der schrei des kormoran
uns zur besinnung…

von Johanna Blau

Die Stimme einer Göttin,
Versucht mich zu wecken.
Will mich davor verstecken,
Seh' darin keinen Sinn.

Diese Welt ist doch so wage,
Die Menschen so nüchtern.
Wie wir uns in Süchte flüchten,
Wie ich an…

Rezitation:
Johanna Blau
von D.R. Giller

Gedanken schweifen und benommen ist mein Wesen
Sinne reifen, auf eine Art mach ich die Reise
Werte altern, bin noch lange nicht am Ziel
Um zu bereuen, mein Lebensstil
Der fort von Dauer, allgegenwärtig
Meine…

von ulli nass

der Phönix
er fliegt
hat den Tod
besiegt

aus
Asche und Verwesung
stieg er auf
zieht am Firmament eine Bahn
wie der Sterne Lauf

bedeutungslos
jegliche Gravitation
alles irdische…

von Annelie Kelch

Windhauch -
ein Engelsflügel
streift meine Wange

von Manfred Peringer

die erdkarte ist ein dichtes geflecht
von längen und breitengraden jeder
tintenklecks wäre ein neuer ozean

verstummt sind die atlantisgerüchte
trotzdem werfen menschen steine
in die brunnen um ihre tiefe zu hören…

von D.R. Giller

Wir bewegen unsere Beine durch eine Stadt..
Wo der Gesegnete sprichwörtlich ohne Leine ist
und die Sekunden einer Leichte, krass..
Rathausuhren auf einem Marktplatz, allgegenwärtig
und von dannen schlagen, abgefahren,…

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