Spiritualität ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Else Lasker-Schüler
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von Jürgen Skupniewski-Fernandez
von ulli nass
von ulli nass
die schönsten
von Soléa P.
von Axel C. Englert
von Yvonne Zoll
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 149 Texten in dieser Kategorie
von Soléa P.

Aus dem Nichts, schälst du dich,
konturlos dein maskulines Gesicht,
ziehst wie Rauch zu mir herüber,
der Raum, im Kerzenlicht, wirkt düster,
schwebst, nicht greifbar, über allem –
tust mir gut und so gefallen …

von Axel C. Englert

ZWEI Seelen wohnten, ach! in EINER Brust –
DIE Nachbarschaft sorgte für Frust:
Gehn SIE bloß woanders hin!
ICH war bereits VOR Ihnen drin! –

SIE wollen eine SEELE sein?!
So etwas glaubt ja kein Schwein …

von Yvonne Zoll

Mit unter nächtlichen Weisen
Versteckte Mythen beweisen
wie unterm Zitronenschaumklee
Verwaist schwiegen Picknick wie See

Berückende Noir si grigio
zersplittertes Mondschrein im Ohr
gesiegelt Pupillen füßelnd…

von Soléa P.

Blicke schweifen durch paradiesisches Land
die Seele taucht ins Meer
getragen der Körper von Wolken und Wind
der Kopf befreit, so angenehm leer.

Unheimlich schön, weder lebend noch tot
Licht und Wärme überall -…

von Axel C. Englert

Habbe neetig iche nix altes Tricks!
Mache sich große Knallini NEUE fix!
Den Jungfrau nimmer wird gesägt –
Anstatt die Bohrer angelegt!

Schwebe?! Wolle seh kein Schwein!
Dief grabe alde Mann ich ein!
Drage ich…

von J.W. Waldeck

Licht basiert auf Photonen
mit fester Masse wie Materie geplant
und die kann man von außen beeinflussen
durch Schwerkraft polen
geht es nur strunzdoof voran

erbärmlich verströmt
ohne Antlitz
was im…

von Johanna Blau

Treibst ohne Zeit im Lebensfluss umher,
Die Worte, die du sprichst bedeuten Segen.
Kein Herr, ein Heer der Toten nennst du dein,
Schenkst Rat den Frauen, das bedeutet Leben.

Gesponnen und gelenkt der Schicksalsfaden,…

Rezitation:
Johanna Blau
von marie mehrfeld

Wer und warum sind wir?
Woher kommen wir, wohin
werden wir gehen?

Wir wissen wenig.
Ahnen nur. Unser Leben pendelt
zwischen schwarz und weiß,

froh, traurig, kalt und heiß,
schnell und langsam, jung und…

von Hannes Stiegler

Warum die Liebenden wecken
Wenn ein stiller Ort mich ruft?

Keine Hände die mich tasten
Keine Lippen die mich freu'n

Keine Stimmen die mich halten
Wenn ich friedlich, Zug um Zug
Die Körperlichter lösche…

von J.W. Waldeck

nicht seriell (narren) sicher
ob sich irgendjemand auf nichts fixiert
in diesem Netz künstlichen Lichts
oder ob sein sicheres Versteck existiert
von dem er in höchsten Tönen spricht

manche sind maßstabsgetreu…

von Monika Laakes

Ob ich in der Höhle sitze
oder zu den Wolken seh,
überall ist Wunderland,
in meinem Kopf sowie im Zeh.

Ob mich Platon fasziniert,
der die Schattenwelt mir zeigt,
oder der gestirnte Himmel,
der durch Kant…

von Yvonne Zoll

Im Abgang Abseits
Unendlicher Abstand
Von Körpern die Geiste
Unbegrenzte Weiten
Bergen in zwiefacher Seele

Ihr Lied ist Glanz zur Gänze
Vollkommene Größe
ErWachende Wahrheit
Wahrgenommen von jenen…

von Angelika Zädow

tausendmal gehört,
tausendmal versucht:
nächstenliebe

aber ach:
neidisch der blick
schadenfroh die freude

und du:
tausendmal vergeben
tausendmal ausgegossen:

liebe
nichts als liebe…

von Manfred Peringer

geboren in wolkennestern segeln sie
von krone zu krone tunken ihre schnäbel
in den tau von kirschblütenbechern

der wind kämmt das gras auf den dünen
und die erinnerung fällt wie eine rotblonde
strähne auf die…

von J.W. Waldeck

träumend, von ewigen E(n)den
fassbare Bestände, Himmelsblende
wo Sternstraßen nichts
und der tRaum alles öffnet
augenblicklicher Idee
Lebenssporen aus Schnee
weißes Licht oder schwarzes Fallen
wo der Ab g…

von ulli nass

Tümpel voll tiefer Trauer
dunkel und unergründlich
absorbiertes Sonnenlicht
versinkt in die Tiefe

die -
tonlos tosend
leblos lauernd
lustvoll sich labend

alles verschlingt
auf ewig

von J.W. Waldeck

erhebt meine Wirbelsäule
aus den genähten Leinen
ausgeatmet, gegen den Strom
abgetriebener Traumleichen

entreißt meine Atemseele
dem Schimmer des Wohlklangs
verwurzelt zu anderen Wegen
als der…

von ulli nass

ein viel zu schlechtes Image
hat der Tod
bringt viele bis zum Sterben
aus dem Lot

verdrängen hilft nicht
nimm dein Schicksal an
du bist ein sterblich Wesen

lebe einfach und sterbe dann
bald schon…

von J.W. Waldeck

versklavt, was sich gelichtet gleicht
mit Absicht im Scheine verderblich wirkt
ohne Lichtschutzfaktor einseitig verdirbt
empfindet jeder was ihm sichtbar fehlt
gefällt ein ausgefallener Ausweg

was unbedrängte…

von Else Lasker-Schüler

Warum suchst du mich in unseren Nächten,
In Wolken des Hasses auf bösen Sternen!
Laß mich allein mit den Geistern fechten.

Sie schnellen vorbei auf Geyerschwingen
Aus längst vergessenen Wildlandfernen.
Eiswinde…

von J.W. Waldeck

Analfeten-anbeter verschreiben
sich täglich im vorgeschriebenen
Seelen
abschnitt
den Glauben des Lichts zu lichten
im seligen Heil
des Sieges die Heimat der Weisen gepriesen
die Heirat der Lobpreiser mit…

von Angelika Zädow

Sieh den Himmel – das Meer,
Wolken und Wellen
- unendliche Weite –

Sieh den Sonnenaufgang am Morgen und den Mond in der Nacht,
rotgolden und in Gelbtönen schimmernd
- welch eine Pracht!

Sieh den Schnee auf…

von Yvonne Zoll

Freigeister vergehen
im Sprießen des Parkverbots
erdrückend für Eintagsfliegen
Ein auslotendes Träumen hingegen
neigende Seelen bestäubenden
Mut zu gebären ganz vorsichtig
im freiliegenden Inneren handzahm…

von J.W. Waldeck

das verstrahlte Irrlicht
aufgegangener Schein Werfer
ist die festgefahrene Lüge
verlorenen Allesseins
im Durchschnitt isoliert
bleiben seine Photonen auf ewig
unveränderlich
Treibgut
im Zugzwang:…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Noch zögert ihr,
versteckt euch vor meinem Licht,
Mensch, Pflanze und Tier.

So schickt´ ich euch den
stillen Boten zu euren Herzen,
klopfte an, an eure Tür.

Ihr schweigt, zögert noch?
Traut euch nicht,…

von Jürgen Wagner

Du sagst Leere, ich sag Fülle
Du sagst 'Flieh!' und ich sag Nicht
Du sagst Täuschung nur und Hülle
Ich sag Leben, heil'ge Pflicht

Du sagst Leiden, ich sag Werden
Du sagst Nichts und ich sag 'Da'
Du sagst 'ewig…

von J.W. Waldeck

die Frau im Spiegel verliert
mit jedem Tag ihr Lächeln
an einen Schatten der Gegenwart

das verstümmelte Sonnenkreuz
blockierter Energie
wurde monokulturell eingebleut

im Zeichen der Wüste verstummt

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

When the moon shines
and the sun sleeps,
shadows, human border lines
dancing - soul mist,
in touch with the universe,
lighten up - star lights,
once a month,
full moon dreams,
coming and going,…

von Yvonne Zoll

Apostel von Wolken
im Selbstmodel
der Schwebe ein Zustand
hochgradigen Schwärmens
systematischer Strategie so
weidlich spezifisch wie unauslotbar

Dies Phänomen zur
Gleichform kollektiven Erlebens

von J.W. Waldeck

geschlossene Systeme sind unwirklich

virtuelle Teilchen wirken wie Reale
im materialisierten All
endloser Spirale

auch du warst ein Traum bevor du träumtest

Strings Zeitschleifen Wurmlöcher
nichts davon ist…

von J.W. Waldeck

die Triebe und nochmals die Triebe!
drei heilige Schädlinge unterm Abendstern
einst Konstellation
nun Religionsliebe
wiesen kosmische Karten ewige Wege
die eingetrichterte Inhalte verraten
schweigt…

von D.R. Giller

Wir bewegen unsere Beine durch eine Stadt..
Wo der Gesegnete sprichwörtlich ohne Leine ist
und die Sekunden einer Leichte, krass..
Rathausuhren auf einem Marktplatz, allgegenwärtig
und von dannen schlagen, abgefahren,…

von ulli nass

Stein ist kalt
leblos
alt
Stein halt

das Leben
tropft aus mir heraus
wie Wachs von Kerzen
die sich verzehren

das Streben
erwartet nie mehr Applaus
ewige Ruhe im Herzen
nichts…

von Axel C. Englert

Ein Geist, der gänzlich geistlos war,
Schien namentlich sich gar nicht klar:
Weil ich doch keinen Ausweis habe –
Bleib quasi ich ein Waisenknabe …

Wo könnte ich so was erfahren?
Da spukt man anonym – seit Jahren ……

von J.W. Waldeck

fülle nicht gefällige Gefäße aus
voll gelocht mit Erwarten
gieße keinen einflussreichen Geist
ins übernommene Verhalten
mit Pflicht: zur reinen Norm gestaucht
zur Lebenskopie auf Abstellgleis

von Thron zu…

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