Das Herz im Nirgendwo

Bild von Alf Glocker
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Ich hab mein Herz im Nirgendwo verloren,
denn zwischen meinen Eselsohren
ist nur ein Hirn aus inhaltslosem Matsch –
ich lebe einzig für den eloquenten Quatsch!

Das Niemandsland um meine tauben Eier
ist wie ein Brauchtum, eine leere Feier,
die keiner noch für uns bewahren will –
mein Umfeld ist wie ich: verteufelt kühl!

Doch aus dem Vakuum, da sprießen leider
Gedanken, die nichts bringen und so weiter.
Ich sehne mich nach einem Stoff aus Leben –
um irgendwie mir einen Sinn zu geben!

Verflucht sei dieser dumme 3-D-Streifen,
in dem nur noch Idioten um sich greifen,
um letztlich auch das Letzte zu erfassen –
es könnte wirklich sein, ich würd es hassen!

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Kommentare

22. Nov 2020

Das Vakuum in Nirgendwo
Der Tauben leere Feier
Den Stoff ausleben
Diese wohlbekannte Leier
Erfasst uns immer wieder...

LG Yvonne