Die Treppen zum Glück

von Alf Glocker
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Es ist Nacht und Nebelfelder heben
sich weißlich vor dem Himmel ab –
allerdings nur in der Fantasie!
Die Sterne wollen Zeichen geben,
die Furcht winkt mit dem Zauberstab
und du ertrinkst in Euphorie.

Hast du noch immer nicht genug?
Bist du der alte Sternenfänger?
So sieh dich an, bist du perfekt?
Wo ist der Teufel, der dich schlug?
Du schnallst den Gürtel deutlich enger!
Weißt du nicht was noch in dir steckt?

Wie lautete denn das Versprechen,
das deines Lebens Herzblut war?
Was denkst du dir von dem Verkehr,
zwischen dir und dem Verbrechen?
Wann wurdest du des Gift’s gewahr
Die Seele wird dir davon schwer!

Bereite dich nicht nur für Scherben,
die Zeit erfordert den Tribut
und dich braucht sie als ihren Deppen:
du musst noch einen Preis erwerben,
der wörtlich lautet „Tu-nicht-gut!“
Der Galgen steht, dort sind die Treppen!

©Alf Glocker

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Kommentare

30. Jan 2015

Steig sie hinan nur mit Bedacht,
der Galgen, nein, wartet nicht deiner,
den Deppen nennst du dich selber gern.
Wer hat den Zweifel dir gebracht?
Stehst du doch unter Hexenmacht,
und Phantasie wie du hat keiner.
Fang ruhig noch so manchen Stern ...

31. Jan 2015

Wer selbst sich einen Deppen nennt -
Der zeigt, dass Selbstkritik er kennt...
Solch schöne Einsicht, sie beweist
Schon Weisheit - eben doch zumeist...
LG Axel

31. Jan 2015

Naja, ich sehe mich veranlasst mich solange einen Deppen zu nennen, bis mir das Leben gehorcht - ich eine Methode gefunden habe es zu beherrschen. Damit mir nichts Schlimmes mehr passieren kann. Also praktisch immer.
Harharr!

LieGrü
Alf

Und Dank!