Einsamer Weg

Bild von Robert Staege
Bibliothek, Mitglied

Verflogen ist die Sommerzeit,
der Wind streicht um die Kasematten.
Der Tag ist weit, ist, ach, so weit,
die Bäume werfen lange Schatten.

Ich geh‘ allein, der Wind heult hohl,
es scheint mir, dass die Mauern lauschen,
ich hör‘ im Geist dein „Lebewohl!“
noch immer in der Blätter Rauschen ...

Geschrieben am 9. September 2020.

Mehr von Robert K. Staege lesen

Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Kommentare

09. Sep 2020

Grandios ! Naturlyrik vom Feinsten ! Auch durch Ihre Seele streicht ein zarter Wind.
HG Olaf