forstminimalismus

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früher war der wald meine lunge um mal kräftig durchzuatmen
ich streifte durchs hohe gras auf der suche nach sommerpilzen
knipste manch scheues reh wenn es sich unbeobachtet fühlte

heute schlendere ich überwiegend auf gesäumten wegen durch
den stadtpark notiere mal schwer- mal leichtgewichtiges erfreue
mich am kühlenden wasserschleier der springbrunnenfontänen

mal wieder auf den vertrauten waldwegen unterwegs sehe ich
viele abgeholzte hänge aber nur wenig neu gesetzte schößlinge
die mir ihre zweige durch den plastikschutz entgegenstrecken

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Kommentare

23. Apr 2021

Mit Pilz hat Bertha nix am Hut -
Doch PILS findet die immer gut ...

LG Axel

23. Apr 2021

Aber mit Minimalismus kennt sich Bertha Krause gut aus,
einmal schnell durch die Diele gehuscht und schon ist sie aus dem Haus.

LG
Manfred

23. Mai 2021

Hallo Bożena,
entschuldige, aber ich hatte nicht vor, Dich in irgend einer Weise einzuschüchtern.
Was Glaubensfragen anbelangt, bin ich als zwar als Katholik aufgewachsen, sehe Religion aber mittlerweile nur noch als Lebens- bzw. Todesphilosphie. Solange Religion dazu dient Menschen zu helfen ist nichts dagegen zu sagen, aber wenn sie Menschen manipuliert lehne ich sie ab.
Was diesen Text anbelangt, zielt er mehr auf das Vergängliche in der Natur und unsere viel zu zaghaften Versuche sie zu erhalten.
LG
Manfred