Selbst-verliebt

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In den Träumen nie allein,
ich geb es zu, und unumwunden,
möchte gern ich bei mir sein
und mein Selbst auch selbst umrunden.

Wenn es in den Armen liegt,
mein Ich, in denen meiner selbst,
ich davon genug nicht krieg,
eng umschlungen, so gefällts.

Und so bin ich eins mit mir,
da passt kein Blatt dazwischen -
ich liebe mich, kann nichts dafür,
ich möchte mich nicht missen.

Bevor ein andrer mich verbiegt,
da bleib ich lieber selbst-verliebt ...

© noé/2015 Alle Rechte bei der Autorin

Karottenfoto (Auslöser für dieses Gedicht): © rubyeyered, 2015

Foto: rubyeyered, 04.08.2015
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Kommentare

06. Aug 2015

Dies Gedicht muss auch man lieben!
(Genauso wie "verdrehte" Rüben...)

LG Axel

06. Aug 2015

oh, diese Rüben :-)))

06. Aug 2015

... zum Verlieben ...
;o))