Überall und nirgendwo

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Überall und nirgendwo

Hektische Uhren
Lass sie stehen
In Zeiten Zeitlose rasten
Gab es sie nicht

Überall und nirgendwo

Blühen Illusionen
Treiben Gerüche aus
In der Dauer des
Inzwischen Tag oder nachts

Überall und nirgendwo

Finde das Leben
Verloren im Gleichgewicht
Der Sätze im Kopf
ein tieftrauriges Atmen

Überall und nirgendwo

Spring in Zufriedenheit
In die Eiszeit der Gedanken
Wo sich die Drachen in
Fenstern verfangen

Überall und nirgendwo

Und im Stillstand
Verbranntes zu Asche
Verteilen verweilend
Im Beängstigenden

Überallhin und nirgendwo

Und Nachtschmetterlinge
Belagern das Licht
Handgeschrieben ihr Summen
In lebendigen Geschichten

Überall und Nirgendwo

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Kommentare

25. Apr 2021

Im Fenster fängt sich Bertha nicht -
Dafür hat die zu viel Gewicht ...

LG Axel

25. Apr 2021

Aus der Kategorie der Drachen?
Da lässt sich ganz viel machen...
LG Yvonne

27. Apr 2021

Dein Gedicht füllt mich mit Bildern, anders kann ich es nicht schildern, denn das ist auch mein Verlangen, da, wo Drachen sich verfangen in den Fenstern - lässt sich leben; solches fiel mir ein – soeben …

LG zu Dir, Yvonne -

Marie

27. Apr 2021

wo und wie wir leben
das ist es eben...
Sende dir herzliche Gute-Nacht-Grüße
Yvonne