Wasser

von Alf Glocker
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Wasser!

Ich suche die Vergangenheit,
denn sie er-hält mich siedend warm
und ist dazu, zur gleichen Zeit,
so voller Müh‘ und voller Harm!

Benebelt sei mir im Revier,
gebeutelt selbst mein Bild darin,
und doch ist sie noch ein Dafür:
die Zuflucht aller Disziplin!

Im Alten steht des Neuen Drang,
gebläht sei sein Ver-Lustprinzip!
Es macht mich alle naselang
zum Einfaltspinsel, Tagedieb!

Wär‘‘ ich mehr, ich würd‘ es leiden,
ich könnte mich im Kleinen freu’n,
könnt‘ allen Mist und Schwierigkeiten
vermeiden und geborgen sein!

Das darf ich nur improvisieren,
indem ich denk‘: da war doch was.
Ich lass‘ mich gern von ihr berühren –
und darauf trink ich jetzt ein Glas…

Wasser!

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Kommentare

15. Mär 2015

Nur nicht so viel darin herumrühren, das wirbelt zuviel auf, so dass man nicht mehr klar sehen kann.
Zum Beispiel ein so schönes Motiv wie auf Deinem Foto ...