Die Seele des Staates 67

von Alf Glocker
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Alles verschwindet in niemandes Land! In NIEMANDES, nicht im Niemandsland, wohlgemerkt! Denn das Land gehört schon noch jemandem, einem Konzern, einer Glaubenskongregation, einem Triumphirat, einer Gangsterorganisation, nur nicht dem Volk! Das Volk hat seine Ideale: die Herrscher, die Götter, die Gangsterorganisationen, die Konzerne, den Sex, den Nachwuchs, die Arbeit, den Konsum. Das reicht!

Eine bestimmte Kultur muss nicht gepflegt werden, Fachwissen dagegen schon! Zusammenrottungen auf diesem Gebiet sind in höchstem Maße erwünscht. Das nützt allen, den Glaubenskongregationen, den Triumphiraten, den Konzernen und somit (im übertragenen Sinne) dem Volk! Es darf ungehindert angemessenen Sex, sowie Brutpflege betreiben, solange es nicht von „Heimat“ spricht.

Die Heimat derer, die arbeitsfähig und ausbeutbar sind, ist überall! In den Minen Afrikas, den Wäldern des Amazonas, dem Straßenbau Sibiriens und dem Städtebau in Dubai, oder dort, wo sonst jemand noch Geld dafür hat. Dort kann man auch überall Brutpflege betreiben, denn Partner dafür sind reichlich vorhanden – egal, wo man sich auch befindet. Die Qual der Wahl ist völlig unnötig. Es wird gegessen was auf den Tisch kommt!

Und aufgetischt wird dem viel, der seine Kultur noch dort verteidigen möchte, wo ihn die gierigen Augen feindlicher Verschwörer, die in Wirklichkeit wahre Wohltäter sind umringen. Nur wo diese Wirklichkeit ist, und wo sie mit uns hin möchte, das muss schleierhaft bleiben. Niemandes Land will verteidigt werden! Und damit es wirklich nur denen gehört, die es für sich nutzen wollen, müssen wir auf der Hut sein.

Allein schon deshalb dürfen Niemandsländer zwischen den Interessens-Grenzen der ruchlosen Feudalherren erst gar nicht entstehen. Ed darf einfach kein Platz für eine freie Entfaltung freier Menschen entstehen, so lange die ungehinderte Zusammenarbeit der Unfreien ein Fanal für den zweckoptimistischen Rückschritt sein soll, der uns auf ein Level nutzbarer Kräfte, zurück, in die Zukunft werfen wird. In eine Zukunft der Urinstinkte!

In Niemandes Land wird jeder Weg vorgezeichnet sein! Navigationsgeräte führen uns sicher durch den Dschungel der Missstände, die nur dann vorhanden sind, wenn wir sie noch sehen wollen. Und zuverlässige Unsicherheitskräfte werden für eine lupenreine Unterordnungsstrategie des Einzelnen sorgen, der sich von da an sicher fühlen darf, im Chaos primitivster Beweggründe, dort, wo das Heil aller Leidenschaften sicher verankert ist!

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Kommentare

05. Jan 2016

Kultur tät gut ja, ganz ungemein -
Dann wär auch Menschheit nicht gemein...

LG Axel

06. Jan 2016

.... es ist an der Zeit, oder ist es zu spät ?
nein ! Es ist nie zu spät, doch allerhöchste Zeit !

11. Jan 2016

Vielen Dank Freunde!
Ob es zu spät ist weiß ich nicht, aber die Zeit wird sehr knapp!

LG Alf