Papst zeigt Solildarität mit KopftuchträgerInnen

von Annelie Kelch
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Notiz am Rande:
Sonntag, 20.09.2015; Tagesschau, um die Mittagszeit geschaut:
Papst zeigt Solidariät mit KopftuchträgerInnen - eine Interpretation -

Anlässlich seines Kubabesuchs trug Papst Franziskus vorübergehend "Kopftuch". Der Kragen seiner Soutane, eine Art Mini-Pelerine, verrirrte sich im kubanischen Wind und umspielte für Sekunden das fromme (Kirchenober)haupt. Der Pontifex bemühte sich mit kindlich verlegenem Lächeln, nicht unsympathisch, dem fröhlichen Geflatter um Kopf und Ohren Herr zu werden. Ob und inwieweit Gott der Allmächtige bei dieser rührenden Episode seine Hand im Spiel hatte, bleibt der Fantasie des Betrachters überlassen. Möglich, dass er den lebenslustigen Kubanern die weibliche, sanfte Seite des Papstes zeigen wollte, möglich aber auch, dass wir wissen sollen: Der Papst fühlt sich einsam; insgeheim wünscht er sich eine Frau (oder einen Mann) an seiner Seite, die (der) gerne Kopftuch trägt.

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Kommentare

11. Nov 2016

Ob wir diese Zeiten noch miterlelben werden, lieber Alf?
Wahrscheinlich nicht; denn nach der Wahl in Amerika geht es
eher rückwärts - in alte, längst vergangene, öde Zeiten: Mauer, Rassismus,
Diskriminierungen etc.
Danke aber für deinen weitsichtigen Kommentar.

LG Annelie

11. Nov 2016

Ich denke nicht, daß es rückwärts geht - denn es gibt auch eine Rassendiskriminierung durch Verdrängung...

LG Alf