Schizophrenie als Pandemie

von Alf Glocker
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Wenn wir nicht höllisch aufpassen, dann ergreift die Hölle ganz einfach Besitz von unseren Seelen! Wenn wir irgendwo andere Wesen als Engel herumlaufen sehen – uns selbst einmal ausgenommen - dann hat der Teufel seine Finger im Spiel! Aber wir, was tun wir? Wir erklären uns die Realität um, und sagen, „Hilfe, ich sehe dort drüben einen, nein mehrere, nein haufenweise Satansjünger herumlaufen“, dann sind wir verrückt geworden!

Und wenn die Satansjünger Autos anzünden, Leute umbringen, vor unseren Augen die seltsamsten Bräuche entfalten, dann brauchen wir uns nur in die A-Backen zu kneifen, damit wir aufwachen. Dann ist wieder alles gut! Und wenn wir dann immer noch nicht wach genug sind um zu träumen, dann sind wir??? Genau: schizophren!

Die Schizophrenie ist eine Pandemie. Nein, sie macht sich nur überall dort breit, wo die Leute vor lauter Angst, Angst haben, wenn sie jemanden sehen, der eine ganze Kette seinesgleichen hinter sich herzieht um etwas zu verwüsten. Was denn? Sie verwüsten große, ehemals reiche Länder, sie trampeln auf Werten herum, die in Jahrtausenden geschaffen wurden ...

Daß wir nicht lachen! Sie, die da des Zertrampelns bezichtigt werden, von Schizophrenen wie unsereinem, haben doch einst alles geschaffen. Neusten Erkenntnissen zufolge waren die größten Großen Satansjünger. Mit dem Teufel im Bunde haben sie uns die Segnungen der Zivilisation geschenkt:
die Lastronomie, die Füssillik (daher der Begriff „Füsilieren“), die Brotanik, einfach alles was wir jetzt haben.

Das behaupten nicht nur sie selbst, das behauptet der Mob in den Perversitäten, oder die Negierenden in den Prallamenten, die, vor Fett und Speichel triefend, in der Beweihräucherung der Abhilfsbereitschaft brutzeln. Denn sie wollen Abhilfe schaffen, Abhilfe von Schizophrenen wie wir es sind. Und wir, wir üben uns in übler Nachrede. Pfui! Man fragt sich, warum wir uns so wichtig nehmen!

Man fragt sich aber auch, warum es derart wichtig ist, Satansjünger, die gar keine sind, nicht als solche bezeichnen zu dürfen, damit sie sich wohl fühlen im neuen Nest, welches sie sich bald mit Feuer und Schwert auspolstern werden. Das tun sie natürlich nur in der Einbildung von Eingebildeten Kranken, denen sogar der Mumm dazu fehlt, eine echte Schizophrenie ausbrüten zu können.

Täten sie das, dann könnte man sie ja, einfach so, abtreiben, wegsperren, ein- und ausrotten, man könnte sie richtig medizinisch behandeln, ihnen gewaltsam Drogen verabreichen und nicht bloß ganz harmlos unter einem Berg von Propaganda verschütten, der besagt, daß alle diejenigen schizophren sind, die um sich seltsame Dinge vorgehen sehen, die die einem das Fürchten lehren – wenn man eingebildet schizophren ist.

*

Nichts ist wie's ist

Wer böse ist, ist gar nicht böse:
Alles ist so ungefährlich!
Die Guten sind mindestens genauso gefährlich wie die Bösen, denn wir bilden uns das nur restlos ein, daß es etwas gäbe das böse ist, weil es nämlich gar nicht wahr ist, was wir uns einbilden. Das tun wir nur, um radikal zu sein und das ist dann erst so richtig böse.
O Herr, o Herr, erlöse,
uns von uns, wir sind nicht ehrlich!

Gerade der Mensch, der sich nichts
zuschulden kommen lässt
ist ein Vergewaltiger, er praktiziert häuslichen Terror, er ist unverschämt zu seinem Arbeitgeber, er begehrt auf, man kann ihn zu nichts gebrauchen, er macht alles kaputt, gerade weil er immer nachfragt, warum alles kaputt gemacht werden soll! Und das tut man nicht!
Der normale Mensch ist angesichts
seiner Blödheit ein Faktor der stresst!

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Kommentare

13. Dez 2016

Gern steckt der Teufel im Detail -
Fröhlich wetzt er dort sein Beil ...

LG Axel

14. Dez 2016

dann wollen wir dem Teufel frönen -
um uns mit der Welt zu versöhnen

LG Alf