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Wie ungewollt kann die kriminelle Tendenz sich nach der Macht aufrichten, wenn doch nur ein Verbrechen sich aus Mächten der Menschlichkeit erzeugen lässt. Es sei dahingestellt, wo jene Hinblicke diese Unterschiede ausweiden, wenn doch nur das unerforschte Gute sich als hingebungsvolle Kriminalität darstellt … Wo ihre Menschlichkeiten diese Unterschiede unter volle Blicke ins Schlechte herausrücken, kann allein diese Zweideutigkeit begreifen, die weder das Gute noch das Böse in sich trägt. Sich rasend für eine Seite zu entscheiden, ist ebenfalls vergeblich, denn wer aus eigener Überzeugung nur das Richtige tut, kann kaum die verblüffende Zweideutigkeit darin erkennen. Und schließlich wird jeder irgendwann mal ein versehentlicher Verbrecher, der empfehlenswert bloß noch die ansehnlichen Werte des Guten und Bösen in sich trägt. Sich davor zu verstecken brauchen diese grässlichen Werte nicht, und die alten Sitten und verfaulten Regeln werden atemberaubend aufblühen, und das befreiend mitnehmen, was dem Guten den letzten Atem gibt. Diese kleine Unziemlichkeit hat die Wurzeln charmant geschlagen, und schon demnächst wird daraus ein Baum des Hasses wachsen und daran wird sicherlich das falsch verstandene Böse erhängt …
Ein nicht beachteter Baum achtet vergeblich und erfolglos auf die herbstliche Wetterlage, die jeglichen Erfolg dem Regen anvertraut und eilend übergibt. Über irgendwelche Baumblätter, die goldene Farbe ausstrahlen, und auf der Straße bewundernswert wie das Gold verweilen, braucht man nicht weilend zu berichten, sondern dahin hinaufsehen, wo tarnend etwas traumhaft Schönes in sich die Aufgeschlossenheit verbirgt … Über das Schaufenster und die Glastür verfließen langsam die Regentropfen ineinander und bilden diese traumhafte und herbstliche Stimmung des Kummers, welche kummervoll den herbstlichen Luftstrom und Wind ertragen muss. Unterstützend weilt dabei der anziehende Regen, der ziehend und schleppend jeden Regentropfen anregend und willig über das Schaufenster schleudert. Nur der begossene Ladenname offenbart offensichtlich, welche Geschäfte sich hier abspielen und welche wahren Dienstleistungen sich hier ergeben, dies wird eine nächste Aufklärung großherzig ergeben. „Matratze mit der Fratze” trägt erhellend das eine Gebäude und eben dieses Geschäft diesen Namen, der namentlich verrät, dass man hier Matratzen und Bettzubehör erwerben kann. Auch eine unübersichtliche Schleichwerbung fand ihren gemütlichen Platz an der Vitrine und schleicht sich leise vorbei, wenn man erstaunt begreift, dass ein Matratzenladen auch Papiermüll jeglicher Art willkommen entgegennimmt. Eine Fußmatratze vor der Glastür darf selbstverständlich nicht fehlen, wo einladend steht: Herzlich willkommen. Es ist wohl ein willkürlicher und durchschnittlicher Laden, der gerade mal so über die Runden kommt, und es noch anspruchsvoll schafft, in der heutigen Zeit so zu existieren, dass die monatliche Miete anstandslos eingezahlt werden kann. An dem Gebäude-Stand daneben hat eine ansehnliche Bank namens „Goldmine” ihr Ansehen und das Vorherrschen der Bonzen-Straße problemlos eingenommen. Eine Straße der wahren Wohlhabenheit, die die Wahrheit des Reichtums erst dann beeindruckend präsentiert, wenn man den Privat-Parkplatz vor dem Matratzenladen bildlich betrachtet und sinnbildlich beim Hinsehen erkennt: was für eine weilende Wohlhabenheit stehend auf dem Parkplatz verweilt … Es ist ein Bild des reichhaltiges Vermögens und der Reichhaltigkeit, die das Vermögen der Bonzen-Straße reichlich übersteigt, wenn man vor Bewunderung erkennt, dass auf dem Matratzenladen-Parkplatz ein „Maybach Exelero”-Wagen steht.

Einen Dorn im Auge kann man sich hier rasend einfangen, wenn man die reizenden Räumlichkeiten des Ladens genauer von innen betrachtet, und betrachtenswert entwerten die Ausstattungen des Ladens jegliche Erwägungen, die sich in keinen Matratzenladen wagend abstatten können, sondern aufstockend gewisse unerwartete Einzelheiten und Kleinigkeiten darstellen. Seit etlichen Tagen wächst der dargestellte Stapel an adressierten Briefumschlägen weiter, die schon weitestgehend mehrere Matratzen und Möbelstücke wie eine Schlafdecke wohlwollend umgebunden haben, und ungebunden verweilt hier nur noch das Wohlbefinden, welches auffindbar und weilend sich in Bruchstücken des Einrichtungs-Gegenstandes beherbergt. Die geordneten, sortierten, leeren und außerordentlich alten Briefumschläge sind für den Wiedergebrauch bereit und warten beseelt auf das erneute Weitersenden. Viel weiter entfernt steht ein wahnsinnig großer Schreibtisch, der ebenfalls die Fälle des übermäßigen Ansammelns selbstsicher kennt. Selbst die Stühle, Schubladen und auch die Fensterbänke sind mit Briefmarken und Druckpapier überfüllt. Über dem ganzen Arbeitsmaterial liegen zahlreiche Geldscheine, die zählend den Reichtum zutreffend bestätigen, und treffend einen angesagten Beweis aufbringen, der herkömmlich besagt, dass die krummen Geschäfte sich hier weit ausbreiten und mittlerweile überhaupt kein Ende beinhalten. An der breiten Wand ist neben der Baum-Pflanze ein berühmtes Gemälde zusehen, welches die finanzkräftige Ausstattung und starke Wohlhabenheit anmutig darstellt. Besonders erscheint diese hohe Darstellung und hochmütige Anspielung erst dann, wenn man den Mut hat, einen echten und wahren Carl Spitzweg bei sich hängen zu haben. Das Gemälde heißt „Der arme Poet”, und der Reichtum des Ladens begründet sich bewundernswert auf kriminelle Wunder und heimliche Dienstleistungen, die vielfältige Anschaffungskosten überhaupt nicht kennen, und über der Baum-Pflanze ist ein weiterer freizügiger Platz für noch ein vermisstes Gemälde, das nach seiner Abwesenheit an der Wand die alten Spuren hinterlassen hat. Nur noch die Aufhängenadel steckt kummervoll in der Wand, und die volle und freie Fläche weist erfrischend und offenkundig darauf hin, dass der Matratzenladen-Besitzer die Wände offensichtlich mit frische Farbe streichen sollte. Damit das vermisste Gemälde seine Spuren in die Vergessenheit rüberbringen kann, wird eine Restaurierung sicherlich nicht schaden, und auch wenn das Geld solche Bedürfnisse erregend erledigen kann, fehlt für solche Schritte und Unternehmungen dem Matratzenladen-Besitzer die gewünschte und ersehnte Zeit. Nun ist die Zeit atemberaubend und fesselnd gekommen und raubt niemanden so schnell den Atem, denn mit Hilfe eines Telefons entstehen die abzuwickelnden Geschäftsangelegenheiten, die bekanntermaßen und in großem Ausmaß sich wickelnd zwischen Legalität und Illegalität maßgeblich befinden, und der Matratzenladen-Besitzer befindet sich dienstfertig in seinen Gemächern und wartet eilfertig, bis das Telefon klingelt. Diese Eile kann noch vergeblich und hoffnungsvoll warten, denn immerhin ist die Zeit eine Währung, die ihre Gewährleistung unentgeltlich und großmütig an jeden Einzelnen großzügig übergibt, und wer über viel Zeit verfügt, ist ein freier Mensch, der über keine Vorstellung verfügt: was er mit seiner Freizeit anstellen soll. Ziemlich altmodisch und aus der Mode distanziert sieht der Matratzenladen-Besitzer aus, der besitzend über die alten äußerlichen Gewohnheiten verfügt. Wie aus dem Musikvideo namens „Too Much Heaven” von der „Bee Gees”-Band ähnelt sein bescheidenes Äußeres einem Sänger der Band namens Barry Gibb. Genau denselben Haarschnitt, den viele Menschen am Ende der 70er-Jahre getragen haben, trägt

Lektor: Axel C. Englert

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