Ehrenamtlich engagiert - Page 150

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fantasievoll und gewissenlos ausmalt, und genau so gewissenlos nimmt Christopher vom Auto-Anhänger die erbeuteten gelben Ziegelsteine, die eigentlich zur gelben Schaukel gehören, die ein rothaariger Bergbauer aus der Vorstadt errichtet hatte. Bestehend auf Christopher Endzweck ermöglicht ihm allein die Sachlichkeit eine ebenbürtige Tathandlung, die den Zweck ergreifend all die Ziegelsteine ins Schwimmbecken wirft, und ein reines Gewissen sieht behaglich zu, wie all die Ziegelsteine im Wasser versinken und nach einem kurzen Augenblick den Grund des Schwimmbeckens lautlos berühren. Darauffolgend erfolgt schon die nächste Zutat, die voller Tatkraft aus dem Auto-Anhänger-Besitz kommt, und es sind tatsächlich die zwei dreckigen Taucheranzüge, die sich vor vielen Stunden eine taugliche Aufgabe und Nutzung erarbeitet hatten, die sich jedoch in dieser Lage als völlig nutzlos erweisen, und dementsprechend fallen sie nutzungsvoll und zweckmäßig ins Wasser. Der Vernunft entsprechend entspricht die gewollte Zutat leider nicht der gewollten Zielsetzung, die zielstrebend und selbstredend eine verdeckte Gegendarstellung benötigt, die zur Feststellung eine darbietende Tarnung benötigt, die wiederum unter nötigen Aufbietungen und Erbeutungen Christopher mühelos auftreiben kann, und mühevoll betreibt Christopher eine ansehnliche und imponierende Wasserverfärbung, die sich sehenswert aus zahlreichen Farb-Druckerpatronen komponieren lässt. Das Schwimmbecken-Wasser verwandelt sich dank der Druckerfarbe in eine schwarze Flüssigkeit, sodass der Schwimmbecken-Brunnen die Ziegelsteine und die beiden Taucheranzüge vollkommen ins Verborgene bringt, und darbringend bringt dieser altbekannte Anblick ein Déjà-vu-Erlebnis, welches tief blickend dahin zurückblicken lässt, wo Christopher und Wesley Peters „Das schwarze Loch”-Angelsee mit Erdbeeren verseucht hatten. Mit dem Vorhaben auf Christophers Plan behagt jener augenblicklichen Situation eine zutreffende und erfüllte Plansetzung, die sich so sesshaft in die Fehlerfreiheit hineingesetzt hat, dass sich Christophers bevorstehender Plan gänzlich ohne Problemstellungen und deren Freiheiten entfalten kann, doch wo die Freude ihren Platz eingenommen hat, da herrscht zudem eine erfreute Freimütigkeit, die frei von Eindrücken zu sein scheint, denn diese scheinheilige Freude kann durch andere Eindrücke leicht verdorben werden, weil eine Freude stets nur ihre eigene Sitzgelegenheit verdauen kann.
»Guten Abend, Christopher!«
Schrie laut und freundlich der Drogenjunkie namens Philipp, der sein Versprechen erfolgreich gehalten hat, indem er tatsächlich seine eigene Planausführung offenbar mit Erfolg gemeistert hat. In der Tat erscheint Phillip zu einem passenden Zeitpunkt, der sich zeitweilig in puncto Schwimmbecken-Zutat mit vielen Monster-Fische bekanntmachen möchte, und bekanntlicherweise war Philipps Aufgabe eine altbekannte und leichtere Aufgabe, die er zum Glück irgendwie in und mit seinem verwirrenden Drogenrausch bewältigt und ergebnisreich ausgeführt hat. Denn aus der Ferne kann Christopher ausdrücklich erkennen, wie Philipp mit einem geklauten Fahrrad unter starkem Zittern genau auf ihn zufährt, und zufällig ersichtet Christopher beim Hinsehen Philipps hinnehmendes Erlebnis, welches lispelnd erkennen lässt, dass aus Philipps Wange Blut tropft, und zuvorkommend überschaut Christopher beim genaueren Betrachten, dass Philipp erachtenswert ohne Wesleys frühere Piratenverkleidung unterwegs ist. Doch zum Glück befindet sich im Fahrradkorb der geräumige Eimer, der so viele Monster-Fische enthält, wie sie nur
reinpassen können.
»Guten Abend, Christopher! – Guten Abend, Christopher! Hier bin ich!«
Schrie erfreut Philipp, der nun mit seinem Rad fahrend bei Christopher ankommt, und wie erfrischend und willkommen sein Abenteuer war, wird Christopher gleich mit vielen abenteuerlichen Antworten erfahren.
»Guten Abend, Philipp … Das ist ein schönes Fahrrad, das du gestohlen hast. Wieso blutet deine Wange? Und wieso trägst du dein Piraten-Outfit nicht? – Ich hatte es dir ausdrücklich gesagt: Du sollst die Piratenverkleidung nicht ausziehen.«
Fragte leicht zornig Christopher, denn sein Plan war es: dass die „Hummer H1”-Mannschaft den Drogenjunkie für Wesley halten soll.
»Ja, oh … Ah … Meine Wange blutet, weil diese Fische mich gebissen haben. – So ein Scheiß.«
Antwortete Philipp, der weiterhin am Zittern ist, doch in diesem Fall ist es der übermächtige Herbst, der solche Wirkungen überall verbreiten kann.
»Was? – Wieso lässt du es zu, dass ein Fisch deine Wange anbeißt?«
Erkundigte sich nachdenklich Christopher.
»Dazu möchte ich mich lieber nicht äußern … Die Piratenverkleidung musste ich ausziehen. Die Elfen haben mir gesagt, dass ich dadurch in Gefahr kommen könnte.«
Verkündete fragwürdig Philipp, der Wesleys Piraten-Outfit über den Eimer gelegt hat, um damit das Entkommen der Fische verhindern zu können.
»Die Elfen haben es dir gesagt … Zieh die Sachen lieber an, Philipp! So darf dich niemand sehen.«
Schlug ärgerlich Christopher vor, und Philipp führt das Vorgeschlagene rasant aus, indem er die Piratenverkleidung erneut unter heftigem Zittern anzieht.
»Also, Philipp! – Wie viele Fische hast du mir mitgebracht?«
Bemerkte angespannt Christopher, der den Eimer, der gemütlich in einem Fahrradkorb liegt, mit Vorfreude ansieht.
»Nur einen! – Diese Fische sind sehr stark! Auch konnte ich bei denen keinerlei Geschlechtsorgane erkennen. Sie sehen da unten alle gleich aus. Wenn du diese seltenen Fische verspeisen möchtest, wird der Fische hier vollkommen für etliche Mahlzeiten ausreichen! – Schau dir den Fisch an! Sieh, wie fett er ist! In der Obdachlosenunterkunft kann der Fisch eine ganze Woche als Nahrung für alle Bewohner dienen.«
Sagte fröhlich Philipp, und zeigt Christopher den großen Eimer, in dem ein toter und lebloser Monster-Fische liegt, der tatsächlich sehr fettleibig zu sein scheint.
»Äh, ja … Ich hatte dir doch ausdrücklich die Forderung geschildert: es müssten Weibchen und Männchen sein. Wegen diesem fetten Fisch hast du den Eimer-Platz völlig verschwendet. – Da hätten man sogar drei Fische unterbringen können!«
Schilderte wahrlich zornig Christopher, der auch bemerkt, dass im Eimer kein Drogenwasser mehr ist.
»Ist doch gut, Christopher … Der Fisch ist schon tot. Den können wir jetzt leicht aufessen. Sieh dir meine Wange an. Das passiert, wenn man die Fische in die Hand nimmt und anschließend versucht, sie leicht zu streicheln!«
Redete schleichend und irgendwie verängstigt Philipp, der seine blutige Wangen-Bisswunde vorzeigt.
»Was! – Der Fisch ist tot! Was ist passiert?«
Fragte wütend Christopher.
»Als ich das Haus mit der Nummer 13 in der ‚Ernest Hemingway‘-Straße gefunden hatte, hat der Hausschlüssel nicht in die Haustür reingepasst. Deswegen musste ich ein Fenster mit Steinen kaputtschlagen und habe mir damit den Zutritt ins Haus verschafft. – Zuerst dachte ich, ich bin in ein falsches Haus eingebrochen, und als ich dann gehen wollte, habe ich geradezu eine Frau gesehen, die mit offenen Augen auf einem Stuhl geschlafen hat. Somit wusste ich, dass ich im richtigen Haus bin. Immerhin hast du mir gesagt, dass ich so eine Frau in dem Haus finden würde.«
Erzählte Philipp und holt

Lektor: Axel C. Englert

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