Ehrenamtlich engagiert - Page 152

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… Wie viele Männer waren im Auto? War auf dem Auto-Anhänger noch eine Person? – Denk jetzt bitte kräftig nach, Philipp!«
Fragte aufgebracht Christopher.
»Es waren fünf Männer, die alle sehr, sehr teuer angezogen waren. Auf dem Auto-Anhänger war niemand zu sehen … Doch die Elfen haben mir in diesem Augenblick gesagt: hätte ich die Piratenverkleidung angelassen, wäre aus mir eine lebendige Mumie geworden. Vermutlich meinten die damit, dass aus mir ein Nachtwächter in einem Museum geworden wäre. Auch haben die Elfen viele schlimme Sachen über dich erzählt, Christopher! Dann haben ich zusammen mit den Elfen beschlossen, dass ich nie mehr die Postboten für dich ausrauben werde. Auch werde ich dir nie mehr helfen, Christopher. – Nach dieser Fisch-Aufgabe ist Schluss! Ich werde haufenweise Fische hierherbringen, weil ich ein Apotheken-Rezept für die Drogen benötige. Wenn alles vorbei ist, wird unsere Freundschaft beendet!«
Verkündete Philipp, der sich womöglich eine vernünftige Berechtigung für seinen Ausstieg beim Verkünden ermöglicht.
»Dann soll deine eingestandene Fisch-Aufgabe die allerletzte Bitte bleiben, die ich von dir erfordere. – Bitte besuch noch mal das Haus mit der Nummer 13 in der ‚Ernest Hemingway‘-Straße und bring viele Fische mit. Sollte meine Anwesenheit hier nicht figurieren, werf die Fische ohne Hinterfragen ins Schwimmbecken rein. Kriegst du das hin?«
Sprach deprimiert Christopher, weil er orientiert begreift, dass die „Hummer H1”-Mannschaft in jedem Augenblick auftauchen kann.
»Gut … Das ist mein letzter Job. Danach ist für immer Feierabend!«
Offenbarte einschneidend Philipp, der anscheinend in den Drogen-Halluzinationen eine zivilisierte und vernünftige Denkweise entdeckt, die aufdeckend und zweifellos über die Vernunft und den Scharfsinn sprechen darf. Doch bevor Philipp unter auffälligem Zittern sein geklautes Fahrrad besteigt, besteigt die abendliche Finsternis ein auffälliges und leuchtendes Licht, welches aufblickend Christopher und Philipp unumgänglich empfängt. Tatsächlich sind es etliche Auto-Scheinwerfer, die abwerfend und scheinheilig aus drei Wagen zum Vorschein kommen, und nachkommend kommt schon beim Hinsehen diese ansehnliche Feststellung, die festlich und entgegenkommend feststellt, dass die „Hummer H1”-Mannschaft in Windeseile genau auf Christopher und Philipp zukommt. Zusätzlich kommen zwei weitere Fahrzeuge angefahren, die man weitestgehend aus der Ferne besichtigen kann, und beabsichtigend für Christophers Versagen ist es die geforderte Begleitung der Suchmannschaft, die noch vor ein paar Stunden erforderlich einen Wachposten vor dem Schwimmbad ermöglicht hat, der womöglich Christophers gewaltig gewalttätigen Eintritt ins Schwimmbad beobachtet und das weitergeleitet hat. In der Tat wurde Christopher erwischt, doch zum Glück hat Christopher vor wenigen Augenblicken weitere improvisierte Pläne in die Welt gesetzt, die sich exakt in diesem Augenblick in imponierender
Manier als Resultat realisieren sollen.
»Philipp … Egal, was gleich geschieht: Du darfst auf keinen Fall etwas sagen.«
Verkündete Christopher, der zusammen mit Philipp sehen kann, wie die drei Fahrzeuge sie bereits anvisiert haben.
»Was, wieso muss ich schweigen? – Diese Herren fahren zwar einen amerikanischen Wagen. Doch unsere Sprache können die Herren gut beherrschen.«
Äußerte Philipp dazu, der nun weitere Zitter-Anfälle erlebt, die sich infolge seiner Angst nachvollziehbar ergeben.
»Wenn du eine Gelegenheit zum Wegrennen findest, ergreif sie sofort, und führ den abgesprochenen Plan aus.«
Gab Christopher deutliche und klare Anweisungen, die letztendlich weisungsbefugt bleiben, und anscheinend tat die Suchmannschaft, die jedoch mit beweiskräftigen und erweisenden Selbstsicherheiten vor den beiden zum Stehen kommt, genau dasselbe. Und wie selbstsicher Andreas, Klaus, Lennart, Peter, Heinrich und all die anderen Mitglieder der Vereinigung aus ihren teueren Fahrzeugen steigen, kann ausgezeichnet allein Philipps starkes Gezitter aufzeichnen, das aufzeigend vorführt, wie verführend eine eindringliche Angst sein kann, die jeden Gedanken mit zahllosen Beklemmungen und Vorahnungen durchdringt.
»Guten Abend, Christopher! – Auch wenn sich der Abend heute ziemlich scheiße gestaltet hat, freue ich mich, dass wir uns wiedersehen!«
Verkündete tatsächlich erfreut Andreas, der zusammen mit der Suchmannschaft ersuchend von Christopher und Philipp einen Sicherheits-Abstand einhält, der einhaltend eine heiß erwartete Begegnung vor einem verfärbten Schwimmbecken zustande bringt.
»Guten Abend, Andreas, Peter, Klaus, Lennart, Heinrich und die anderen! – Ein aufregender Tag lässt das Leben lebenswerter gestalten, weil wir dadurch unsere anspruchslosen Werte erkennen, die in unserem Leben viele aufregende Erlebnisse durch einen wertlosen Tag hinterlassen können, der erst das Leben lebenswerter gestalten kann als der vorherige Tag je zuvor.«
Sprach leicht verängstigt und doch so selbstsicher Christopher, und all seine Pläne verschmelzen mit der Zeit ineinander, weil die andere angekündigten und bereits vorb esprochenen Pläne eine gewisse Zeit für ihre selbstständige Ausführung benötigen.
»Spar dir deine poetischen Sätze! Wegen dir sind heute viele Menschen ins Jenseits gezogen. – Wolfgang; die ‚Fleetwood Mac‘-Band; der Villen-Wächter und auch Jürgen haben für immer eine Reise angetreten, die einzig wegen deiner blöden Arroganz entstanden ist!«
Schilderte unerträglich Andreas diese wahren Erlebnisse des Tages, und die Suchmannschaft hört behaglich zu.
»Wo gehobelt wird, da fallen Späne …«
Äußerte Christopher sich mit einer Redewendung dazu, die wahrlich zitierend und passend den heutigen Tag beschreiben kann.
»Bevor wir dich zu einer Mumie machen, wollen wir von dir mit Vergnügen erfahren: was deine abenteuerliche Reise auf sich hat?«
Fragte ausdrücklich Andreas, der zwei ganze Tesaband-Rollen in seiner Hand hält.
»Wenn man eine spannungsreiche Beschäftigung gefunden hat, bei der die Zeit blitzschnell vergeht, sollte man dieser aufwühlende Beschäftigung nicht mehr nachgehen. Denn wenn die Zeit schnell vergeht, vergeht damit auch das Leben eilfertiger als je zuvor. – Der heutige Tag enthielt eine spannungsreiche Beschäftigung, die ich köstlich ausgelebt habe. Weil ich ein Ziel hatte, welches ein kleines bisschen von der Gerechtigkeit erfasst war.«
Antwortete Christopher.
»Hahaha! – Was für ein dummes Wort: Gerechtigkeit! Als wir dich vor deinem Matratzenladen eingeschüchtert haben, haben wir dir ausdrücklich die Möglichkeit gegeben: die Stadt unversehrt verlassen zu dürfen. Schau dir an, was heute wegen deiner Sturheit passiert ist!«
Sprach zornig Andreas.
»Nicht wegen meiner Sturheit sind diese Ereignisse ans Licht gekommen, sondern wegen der Geldgie, die von euch und der Vereinigung kommt. – Mein Nachfolger Axel Christian Englert ist der unbestreitbare Beweis dafür!«
Schilderte Christopher.
»Ja, mag sein …«
Äußerte nachdenklich Andreas dazu, der dazu ein gewisses Verständnis aufwirft, das sich mit Vergeben und Vergessen identifizieren kann.
»Was ist mit deinem Gefährten Wesley passiert? Wieso zittert der so? Hat er Angst vor uns? Welche schlimmen und ausgedachten Geschichten hat Wesley über uns erfahren?«
Erkundigte sich Lennart, der sich den Drogenjunkie namens Philipp genauer anschaut, weil ihm anschaulich Wesleys Piraten-Outfit jene Schlussfolgerungen näherbringt.
»Nein, Lennart. – Das

Lektor: Axel C. Englert

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