Arbeitszeit = (gleich) Lebenszeit (2)

von Horst Bulla
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Arbeitszeit ist = (gleich) Lebenszeit, die der Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber, gegen Entlohnung überlässt und gegen Lohn (Geld) eintauscht. - Vom Wesen her, eigentlich ein unmoralisches und sehr verwerfliches Geschäft, zum Nachteil des Arbeitnehmers, da die Lebenszeit und die Gesundheit eines Menschen, im Grunde nur (sehr) begrenzt und daher unbezahlbar sind.

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Kommentare

18. Dez 2016

Lieber Horst,
so ist nun mal das Wesen des Kapitalismus . Davon mal einmal abgesehen, ist doch jeder seines eigenen Glückes Schmied. Wenn man aus einer Misere heraus möchte , dann muss man vielleicht etwas dafür tun. Nur rumjammern bringt nichts . Ich lese Deine Sprüche nun schon eine ganze Weile . Ich verdiene mein Geld auch sehr hart im Gartenbau. Täglich 10 Stunden und ich verstehe Dich sehr gut. Ich bin abends fix und fertig, aber wenn ich dann noch diese Zeilen lese geht mir der Hut hoch . Diese Vorwürfe gegen das System verpuffen im Ansatz. Ich würde mich freuen wenn Du mal etwas positives schreibst. Ich glaube dann ginge es auch dir besser. Such Dir doch einmal etwas schönes und verpacke es in phantastische Worte . Ich glaube dann hättest Du auch einige Likes mehr. Sei bitte nicht böse, ich meine es gut ;-)

LG Picolo

18. Dez 2016

Lieber Picolo,

Danke für deinen Kommentar, der sicherlich auch sehr gut von Dir gemeint ist! Weiß Du, mein Großvater, mein Vater und auch ich, wir alle haben uns ein Leben lang, für dieses Land, unser Vaterland und für die Menschen kaputt gearbeitet, die aus unseren Fleiß, als einzige Nutznießer profitieren… mein Großvater, mein Vater und auch ich, waren ein Leben lang arm und haben sich die Knochen für andere kaputt gearbeitet… und ihr Leben nicht gelebt! Auch ich werde Arm sterben, so wie mein Großvater und mein Vater, ohne wirklich gelebt zu haben… mit einer kleinen, schäbigen Rente für die ich 40 Jahre lang meine Knochen kaputt gearbeitet… meine Gesundheit und mein Leben geopfert habe… das Leben verpasst habe, in dem ich als Kohlenträger, im Tagebau, im Straßenbau und vielen anderen Knochenjobs… den Anderen, den Eliten des Landes ihren Reichtum gemehrt habe! - Nein! Lieber Picolo, ich darf und ich kann nicht aufhören anzuprangern… ich möchte das meine Kinder, meine Enkelkinder und Urenkel, nicht das gleiche Schicksal erleiden… das die Gesellschaft und das System sich ändert… darum werde ich weiter Unrecht und Ungleichheit, ungerecht verteilten Besitz und Reichtum, Ausbeutung, Betrug und Raub am Volk anprangern! - Ich wünsche Dir trotz alledem, noch einen schönen Advent und Sonntagabend! LG Horst