Du weißt doch, dass er nicht wiederkehrt

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Du wachst zu früh auf, dein Kopf ist schwer, du fragst dich, wer bin ich wirklich, wer; was lief im Leben denn falsch, was lief richtig, was war für mich letztlich prägend und wichtig?

Wo ist der eine Weg, der nur mir bestimmt? Das Grübeln dir den Atem nun nimmt; denn dein zweifelndes Fragen nach dem Morgen, du weißt genau, es bringt Qualen und Sorgen;

hör auf damit, bitte, das rat ich dir, leb’ besser bewusst im Jetzt und im Hier, nimm dankend an, was der Tag dir beschert – denn du weißt doch, dass er nicht wiederkehrt.

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Kommentare

06. Dez 2020

Es ist befreiend, dieses Kehren!
Doch Krause ist nicht zu belehren ...

LG Marie

07. Dez 2020

Für Weise zu werden ist es nie zu spät,
das Leben dazu die Gelegenheit sät.

Sei lieb gegrüßt
Soléa

07. Dez 2020

Der Anspruch der Weisheit ist hoch und kein Spiel,
ich bleib auf der Suche, komm nie an ein Ziel …

sei lieb zurück gegrüßt, Soléa -

Marie

07. Dez 2020

Ich kann das sehr gut nachempfinden. Wenn ich in Deutschland bin und an einem bestimmten Grab stehe, dann kann ich auch nach Jahren meine Tränen nicht zurück drängen. Es ist nur dieser Moment, aber es geht mir gut. Ich fühle mich im "Jetzt" sehr wohl.

Liebe Grüße - Jürgen

07. Dez 2020

Danke; ja, das spürt man auch in Deinen Gedichten, lieber Jürgen.

Herzliche Grüße - Marie

09. Dez 2020

Sorge dich nicht, lebe! Einen Satz, den ich oft
gelesen habe und doch ist es manchmal so schwer,
diesen Satz umzusetzen.

LG Andreas