Geh mein Sinn denken

von Yvonne Zoll
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Einander anhängig ausstehende
Abgesänge schattengarnierter Gedanken
Esprit in willens verlorenen Arenenwellen
Azuren treibendes Erfassen in Universalien
Verschiefter Lagen Magentalippen sich erlesener
Ineinander umahnend widerfahren
Prickelnde Sektion im Sekt
Des Eingangs indikativer Zufall

Unentschieden nahes Sehnendehnen
Beiliegende Weiß-Tiefen entspannt beflügelnd
Verschwebendes verlassen schlafend Ameisen
Unbeschriebene Beispiellosigkeiten
Im Kuriosum einer ungestörten
Räkelnden Schöpferkraft

Verstummen loser lodernd nicht
Vor diesem unerklärten Orte
Jener authentischen Zeiten gültiges
Wandern in namenlosen
Worten, oh, jener Schmetterlings-Blick:
Seelen-Tattoo nah näher ohne
Intellekt berührtes Insekt

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Kommentare

01. Jul 2018

Sich weniger sehnen und stattdessen denken,
würd uns vermutlich viel mehr Einsicht schenken.
Den Worten Mut und Namen geben: Wär das schön!
Yvonnes Gedicht ist kein Insekt - rein intellektuell gesehn.

LG Annelie

01. Jul 2018

Mitgedacht: Ein Sehnen als
erinnertes Schwelgen
Träume einer außer-irdischen
Begegnung aus zufällig
sich ergebender
gelegentlicher Gelegenheit
die zu etwas ungeschrieben Besonderem
gerinnend nicht erst in Erinnerung..
LG in den Sonnentag

Yvonne

01. Jul 2018

Ich lese - verstummtes Wandern schattengarnierter Gedanken in namenlosen Worten, sich gegenseitig entspannt beflügelnd, sich unentschieden sehnend dehnend in verlorenen Arenenwellen – und staune über die Vielfalt Deiner Wortkombinationen, liebe Yvonne.

LG Marie

03. Jul 2018

Und im Nebel an Kombinationen sich verewigend verflüchtigt jene schaffende Schattenkraft des Unbewussten Wimpernschlags im wandernden Sinn

Mein herzliches Danke

LG Yvonne