Traumzeit

Bild von Robert Staege
Bibliothek

Ich habe der Träume so viele
in duftiger, tiefdunkler Nacht.
Ich kenne nicht Wege und Ziele,
spür’ nur ihre treibende Macht.

Wenn Vögel die Lieder dann tauschen
und rufen im nächtlichen Schein,
dann fallen beim mächtigen Rauschen
der Bäume viel Lieder mir ein.

Hör‘ klingen in mir ich die Lieder,
so wird meine Seele gar weit,
dann breite die Schwingen ich wieder
und fliege nach jenseits der Zeit.

Geschrieben am 2. August 2019

Interne Verweise