Hörst Du?

von Michael Dahm
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Hörst Du des Nachts den Wind
der um die Mauern weht
und wieder keine Ruhe find'
weil er auf Westen dreht.

Unstet wurd' geboren
der Wind in diese Welt
er wurde auserkoren
egal ob's ihm gefällt.

Er ist so ganz allein
allein in seiner Art
und will es gar nicht sein
allein zu sein ist hart.

Niemand mag ihn loben
für seine alte Pflicht
drum muss er manchmal toben
und brüll'n ins Nachtgesicht.

Doch Wind – ich kenn dich lang
du peitschst des Meeres Horden
ich liebe deiner Stimme Klang
hier bei mir – im Norden …

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