Ein Abendlied

von Robert K. Staege
Mitglied

Dunkel sinkt, die Winde schweigen,
schwarz und still steht dort der Wald,
Mond steigt auf, die Sterne zeigen
schwaches Licht, die Nacht wird kalt.

Tiere ruh‘n, die Kindlein schlafen,
man hält ein auf seiner Bahn,
nun zur Nacht im Ruhehafen
ankern wir des Lebens Kahn.

Schlaf mag stillen sanft die Sorgen,
Kummer mag nun von uns flieh‘n,
dass nach Gottes Willen morgen
froh wir unsre Straße zieh‘n.

Geschrieben am 4. Februar 2018

Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Mehr von Robert K. Staege online lesen