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von Else Lasker-Schüler
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Beitrag 1 - 35 von insgesamt 46 Texten in dieser Kategorie
von Johann Wolfgang von Goethe

Dämmrung senkte sich von oben,
Schon ist alle Nähe fern;
Doch zuerst emporgehoben
Holden Lichts der Abendstern!
Alles schwankt ins Ungewisse,
Nebel schleichen in die Höh’;
Schwarzvertiefte Finsternisse

von Else Lasker-Schüler

Auf die jungen Rosensträucher
Fällt vom Himmel weicher Regen
Und die Welt wird immer reicher.

O mein Gott mein, nur alleine
Ich verdurste und verweine
In dem Segen.

Engel singen aus den Höhen:
»Heut ist…

von Angélique Duvier

Tränen fallen leis von oben
aus den Wolken, die so fern,
Blicke, rasch emporgehoben,
sehnen herbei den Abendstern

und die geheimnisvollen Finsternisse.
Dunkelheit, aus tiefster Höhe,
senkt sich herab ins…

von Sigrid Hartmann

Wenn der helle Tag sich neigt,
Sonne ihren Glanz uns zeigt.
Golden strahlt das Himmelszelt,
gute Nacht, du schöne Welt.

Sie geht zur Ruh, der Mond bewacht
uns nun in der langen Nacht.
Ist nicht gern allein im…

von Annelie Kelch

Abenddunst -
Ich möchte das Lichtergold
aus dem Fluss fischen - für dich

von Varia Antares

Leuchtend Abendröte
Steht über der Stadt

Fort sind alte Nöte
Sorgen fielen ab

Schimmer einer Kugel
Strahlt so saftig gelb

Fühl mich wohl wie'n Pudel
Auf der schönen Welt

von Annelie Kelch

Die Nacht kam angeschlichen,
ist übern Wald gestrichen
mit schwarzer Silhouett’.
Die Stadt steht still, und droben
hat sich der Mond erhoben
aus seinem Federwolkenbett.

Jetzt ist es wieder leise
und man…

von marie mehrfeld

Erschöpft vom Ein- und Ausatmen des hellen schrillen Tages, vom vielen Umarmen, Hören, Fühlen und Flüstern schwindet der grauviolette Abend allmählich dahin,

noch ein letztes Schwingen seiner weiten dunklen Flügel, noch ein letztes…

von Yvonne Zoll

Abends nasser auf Asphalt
Der Wonnen unzweideutig frischer
Wind umweht Gelichter
um Luken gegenwärtig oben
klingt ein Tuten warnend ärmer
leis durch Häute
hässlich erst noch heute
Rückt in Augen samt an…

von marie mehrfeld

Zwei Federwölkchen
schaukeln selig über den
Abendhimmel, zarte Schleier
gewoben aus dem goldenen Licht
schräg fallender später Sonnenstrahlen
wehen hauchdünne Wärme über die Beete
und bringen meine…

von Annelie Kelch

Nun schläft der welke Tag,
verklungen sind die Lieder,
der Mond neigt sich hernieder
und schaut in deinen Traum;
du träumst von einem Baum,
darin zwei Englein schweben,
der liebliche heißt: Leben,
der…

von Robert K. Staege

Abendfrieden stellt sich ein,
ruhig werden Wiesen, Wälder,
über dämmrig stille Felder
geht der Sonne letzter Schein.

Mondlicht glänzt vom Himmel nieder,
als die Nacht dann bricht herein,
und die Sterne…

von Karl Schloss

Der weiche Nieselregen fällt wie ein Vorhang über den Abendhimmel
und wird von den kleinen schwarzen Pfützen im Asphalt aufgefangen

Der Rhythmus meiner Schritte begleitet mich nach Hause
schließt wie ein Reißverschluss die…

von Annelie Kelch

Der Mond stellt sein Silber
ins Dunkel,

der Wind kämmt das Laub
der Linde und zerstäubt
den Duft ihrer Blüten.

Ein Schwan spricht
das Wasser heilig -
ehe es Nacht wird.

von Annelie Kelch

Fensterscheiben: rot
im Abendlicht - die Sonne
sucht ein Nachtquartier.

von Yvonne Zoll

Auf Tages Schwelle trübe neigt
glanzgestreift wie einst erhellt
sie flieht sich schürend von der Welt

Verführend rührt ihr Sterben mich
Wenn geflüstert sie mir zeigt
Was nun vom Tage übrig bleibt:

Dunkler…

von Johanna Blau

Ohren wie schwarze Löcher hat mein Tier,
Augen wie Ozeane.
Und die Krallen gefallen dir,
Unter der Galaxienplane.

Die Kristallkugel verstummt,
Wenn ich meinen Namen rufe.
Bin nicht vermummt,
Die Zukunft…

Rezitation:
Johanna Blau
von Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem

Vor deinem Bild in stiller Stunde
Steh ich in Ruh und denke dein -
Von deinen Lieben bringt mir Kunde
Der letzte Abendsonnenschein.
Den Mund, die Stirn, die lieben Augen
Verkläret sanft der gold‘ne Strahl -

von Yvonne Zoll

Allabends ich geduldig fand
im Lachen hinkt vielleicht verstimmt
mein Mund stillschweigend Treppen klimmt
in welcher Richtung wohlbekannt

wie Form am Firmament erkenn
zur Unzeit huscht kein Stern bestimmt

von Annelie Kelch

Zwei Türme
haben den frühen Mond
in ihre Mitte genommen

Die alten Häuser am Ufer
spiegeln sich märchenhaft
im blauen Traveaug' ...

Unter Wasser möcht ich leben –
mit Schiffen, die vorüberziehn
an…

von Angélique Duvier

An einem kalten Novemberabend, als es so gar nichts gab,
da fiel plötzlich eine Sternschnuppe vom Himmel,
direkt vor unser Haus.
Wir Kinder liefen hinaus,
denn ihr heller Schein leuchtete direkt in unsere Herzen hinein.…

von Mara Krovecs

Der Abend schwimmt in stille Nachtgewänder
und schüttelt letzte Sonnenstrahlen aus dem Saum.
Er bindet sich aus Sternen leuchtend Bänder,
singt leis von gestern, heut und morgen deinen Traum.

Schlaf gut, schlaf weich,…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Wir öffnen uns langsam
einem unbekannten Raum.
Irritierend, aufgewühlte Klänge;
Krähengesänge unbekannter Geister.
Die hungrige Zeit mit ihren Tentakeln
umschlingt unsere Fröhlichkeit,
erstickt bewegte Freude…

von Robert K. Staege

Ruhig wird die laute Welt,
bald schon kommen süße Träume,
rauschend dringet durch die Bäume,
was dem Herzen wohlgefällt.
Leise Wehmut, frohes Singen,
welches Ahnen wird nun dringen
ein in unsres Lebens Zelt?…

von Robert K. Staege

(Im romantischen Stil)

Nun leget sich des Tages Hast,
der Mond glänzt zwischen Bäumen.
Bald liegen wir in Träumen,
enthoben aller Müh‘ und Last.
Des Nachts wir uns entkleiden
von Angst und Not und Leiden,…

von Lexia Limes

Unbemerkt schleicht der Mond am späten Himmel umher
Nur selten wird sein Antlitz von den Wolken entblößt
die wie ein Wald aus dichtem Laub den Blick auf den schweigsamen Himmelskörper verbergen.

Die Nacht hält den Himmel bis…

von Robert K. Staege

Dunkel sinkt, die Winde schweigen,
schwarz und still steht dort der Wald,
Mond steigt auf, die Sterne zeigen
schwaches Licht, die Nacht wird kalt.

Tiere ruh‘n, die Kindlein schlafen,
man hält ein auf seiner Bahn,…

von Stefanie Haertel

Der letzte Gruß des Tages
streicht mir rotgolden durchs Haar.
Die Abendröte tanzt mit rot-lila Schleiern
um mich ihren Abschiedstanz.
Doch hinter Ästen und Zweigen
seh ich ein weises Lächeln.
Es vermag wohl zu…

von Ekkehard Walter

Sonnenuntergang
Der Himmel ist leuchtend rot
Die Abendstimmung

von Robert K. Staege

Sieh nur, was vom Tage blieb,
wie er dämmrig rot verblutet,
Abendluft mit Kühle flutet!
Gute Nacht, mein Lieb!

Sieh nur, wie der Himmel trieb
helle Sterne Dir zur Hilfe?
Schau, der Mond steht überm Schilfe!…

von Yvonne Zoll

Aufgebrochen ist am Abend
diese Wolke würzig nässer
Fließend flieht sie in der Gegend
Müßig Spiel undeutbar besser

Träger unaufhörlich heiter
Bescheint voll Wonne doch du weinst
Trügerische Tropfen weiter…

von Ingrid Herta Drewing

Lege den Mantel ab,
es ist Abend geworden,
Zeit, Licht anzuzünden
und das Feuer im Kamin!

Draußen drehen Nebel,
und die einsamen Blicke,
sie wandern nach Innen,
um dort Wärme zu finden.

Die Kälte…

von Karin Fluche

Ein ruhiger Abend
nach stürmischem Tag.
Die Bäume im Traum,
wie ich es gern mag.

Die Wolken wie Schafe,
wo eben sie weiden,
echt himmlische Ruhe,
kein Hasten, kein Treiben.

Noch sonnenbeschienen…

von Robert K. Staege

Die Sonne zieht sich schweigend zurück,
das Dunkel sinkt lautlos herab,
und übergießt die verharschte Wiese
mit einem matten Weiß.

In mir geht die Freude,
das Erwarten des Frühlings,
dunkelgrau verdämmernd…

von Volker C. Jacoby

Herr Turboprop Frau Düslein frug:
„Die Sonne sinkt, gesehen?
Machst du noch einen Dämmerflug
mit in ihr Untergehen?“

Sie pfiff zurück: „Ja, mein Propell,
ich lieb dich, ungelogen!“
Drauf sind sie Trag in…

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