Delirium

von Soléa P.
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Seine Sonne hoch am Himmel
lässt bunte Punkte tanzen
ist so grell in schöner Welt
und völlig unbefangen.

Er schwebt und döst – ist vogelfrei
in seinem Kaleidoskop
singt, summt und schaut dabei
was sich alles um ihn tut.

Sein weicher Mund im Dauerlächeln
selig wirkt der Blick
Endorphine schlagen Wellen
er schwelgt in einem Glück.

Kein Bedürfnis ist zu stillen
keine Pflicht die ruft
übergroß die dunklen Pupillen
in denen Friede ruht ...

Der Wahn, er hat ihn sich geholt
sie sind auf du und du
einer weiß vom anderen nichts
auch trennt sie kein Tabu ...

Bild: © Soléa
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Kommentare

04. Feb 2018

Das ist mehr als ein Gedicht -
Leben, das aus Worten bricht ...

LG Axel

04. Feb 2018

Ein Leben im Rausch - egal in welchem:
Hat man am besten nie oder selten ...

Liebe Grüße
Soléa

04. Feb 2018

Liebe Soléa, den nur scheinbar schönen Zustand des Vollrausches
stellst du mit deinen Worten plastisch dar, das böse Erwachen aber wird folgen ...

Liebe Grüße - Marie

04. Feb 2018

Wie wahr, von dir, liebe Marie. Doch Abhängigkeit und Rausch sind es scheinbar wert ... Ein Teufelskreis hat begonnen.

Liebe Grüße
Soléa

04. Feb 2018

Ja, liebe Soléa. Ich stimmt Marie voll und ganz zu. Aber als rein poetisches Kunstobjekt gesehen, ist das Gedicht überaus passabel.

Liebe Grüße,
Annelie

04. Feb 2018

Danke, liebe Annelie und liebe Grüße
Soléa