In Wolken schweben

Bild von Alf Glocker
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Zeige mir den Weg der Seelen,
Urstrom der Vergänglichkeit -
ich will ihn nicht gern verfehlen.
Deshalb gib mit dein Geleit!

Um die ganzen Träume schweifen,
wo man sich erlernen muss,
darin will ich leidlich reifen -
gib mir deinen Musenkuss!

Und dann lass mich alles sehen,
was den Geist zur Wahrheit macht.
Du brauchst keine Tat verstehen -
ich bin einsam in der Nacht!

Du kannst mich zu allem führen,
das in der Bestimmung webt -
lass mich auch die Seite spüren,
die in allen Wolken schwebt!

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Kommentare

08. Mai 2016

Du bist von Musen reich geküsst, gekürt,
du wirst verstehen, wohin der Seelen Weg dich führt.

08. Mai 2016

Das kann ich mir nur wünschen,
denn ich bin auch des Irrtums fähig!

08. Mai 2016

Harharr!
WIE lautete nochmal dein Gedicht, in dem das schon am Anfang stand? "Des Irrtums fähig..."- wie geht's weiter?
Ich hab's! Das war ja sogar der Titel!
http://www.literatpro.de/gedicht/040516/des-irrtums-faehig

08. Mai 2016

Dieses Werk scheint fein gewebt -
Zu Recht der Dichter wolkig schwebt!

LG Axel

08. Mai 2016

Vielen Dank lieber Axel

LG Alf

08. Mai 2016

Das müsste ja eine "Mega-Muse" sein, die uns die "Wahrheit" zeigen könnte ... bei mir ist sie bisher jedenfalls nicht aufgekreuzt, leider ;) !
Tolle Zeilen, Alf!
Viele Grüße,
Corinna

10. Mai 2016

Vielen Dank liebe Corinna...
aber sag mal, hab ich die nicht schon bei Dir gesehen?!
Ich meine schon.

Viele Grüße
Alf