Allein

von Robert K. Staege
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Stumm und schwarz stehen die Wälder,
am Himmel keine Wolke zieht,
öd und leer sind alle Felder,
und nirgendwo ein Vogellied.

Der Fluss liegt still unter dem Eise,
die Wiesen sind mit Schnee bedeckt,
man höret keine Kinderweise ...
Wo sind nur Mensch und Tier versteckt?

Ach, könnt’ ich halten Dich im Arm,
und küssen Dich im Augenblick!
Das triebe Elend fort und Harm,
und wär’ mir tiefstes, reinstes Glück!

Geschrieben am 11. Januar 2018

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