Traurigkeiten …

von Soléa P.
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Wie schön du doch gewachsen bist –
keine Falschheit zu erkennen.
Dein Bildnis strahlt – die Landschaft besticht,
ach Glockenblümchen, lass dich bloß nicht hängen.

Selbst wenn der raue Wind dich quält
und Regen dich auspeitscht,
stehst noch sicher in deiner Heimat,
in der die Sonne bald wieder warm scheint.

Niemals werd ich dich läuten hören,
doch bist mein kleines Glück,
machst den Augen so viel daher –
denke oft und gern an dich zurück …

… wie du, in Zartheit und Edelmut,
auf deiner Wiese weilst.
Lange schauten wir uns an –
hatten Traurigkeiten geteilt.

Quelle: Soléa P./Atlantisches Hasenglöckchen (Hyacinthoides non-scripta)/Schottland
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Quelle: Soléa P.
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Kommentare

11. Jul 2018

Die Blume läutet nicht, sie spricht:
Heute durch Dich - via Gedicht ...

LG Axel

11. Jul 2018

„via“ kenne ich von der Autobahn –
Doch danach kräht bestimmt kein Hahn …

Liebe Grüße
Soléa

11. Jul 2018

Danke für das schöne Glockenblumengedicht, liebe Soléa!

Liebe Grüße,
Annelie

11. Jul 2018

Freut mich, das es Dir gefällt, Annelie. Auch vor Ort die hätten es Dir bestimmt angetan!

Viele Grüße nach Lübeck
Soléa

11. Jul 2018

Danke, Monika. So ging es mir, als ich sie allein dort in der Wiese stehen sah.

Liebe Grüße
Soléa

11. Jul 2018

Das Blümelein ist gar so fein und läutet den Sommer ein. Wir hatten weiße Glockenblumen im Garten.

11. Jul 2018

Egal welche Farbe, Ilona, schön sind sie alle!

Herzliche Grüße
Soléa

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