Mutter

von Michael Dahm
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Oh Mutter,
zieh nicht dein Gesicht,
es ist nicht zu ertragen,
ich bin nicht mehr der Wicht,
aus fernen Kindertagen.

Ach Mutter,
so wolltest du mich nicht,
geh ich nicht deinen Weg?
Ich seh in dein'm Gesicht
des Grames langen Steg.

Nein Mutter,
ich lasse mich nicht leiten,
von Augen ohne Herz,
ich seh in kalten Weiten
des Abwegs deinen Schmerz.

Und Mutter,
siehst du nicht den Sohn,
der geht auf seinem Pfad
und erntet keinen Lohn,
du bereitetest die Saat …

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