Winters Wort

von Michael Dahm
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Verstummet ist der Bäume Herz
in den Wäldern und den Gärten
sie träumen sich nun maienwärts
was alle stets begehrten.

Es trocknen nicht mehr Steg und Wege
das Laub rauscht seine Weise
und wo ich meine Sinne pflege
sind Wald und Feld jetzt leise.

In Strichen fällt das Sonnenlicht
und wärmt nicht was es trifft
es tut im Ganzen seine Pflicht
einen Schatten wirft der Stift.

Zäher plätschert auch der Bach
er trägt die Zeit nun fort
der Winter wird ganz langsam wach
und schreibt des Dichters Wort ...

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Kommentare

16. Mär 2017

Toll...

Das leuchtet noch immer weiter nach, wie reiner Schnee.

LG. Waldeck

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