Wir

von marie mehrfeld
Mitglied

Kommt.
Singt mir
eure alten Weisen.
Die mich wärmen. Sanft
umhüllen.

Und.
Sagt mir
was mich tröstet.
Eure Worte können wispernd
heilen.

Haltet.
Meine Hand
fest in eurer.
Viele bunte Bilder suchen,
finden.

Nun.
Nicht mehr
hasten, murren, neiden.
Nicht mehr leiden. Lachend
leben.

Jung.
Dunkles Denken
ziehen lassen. Augen
schließen. Nur noch fühlend
hoffen.

Wir.
Alle Farben
sollen leuchten. Neue
Wege tanzend mutig gehen.
Froh.

Sonia Delaunay, 1914, Prismes électriques, Öl auf Leinwand, 250 x 250 cm, Musée National d'Art Moderne, Centre Pompidou, Paris

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92 Seiten / Taschenbuch
EUR 9,50

Interne Verweise

Kommentare

15. Mai 2017

Eine wunderschöne Einladung zum gemütvollen, sinnlichen Miteinander. Hier schweben die Elfchen. Da mach ich gerne mit. Danke, liebe Marie.
LG Monika

15. Mai 2017

Danke, Monika. Gemeinsam fröhlich singend schweben! Das passt auch zum sonnigen Tag.
Liebe Grüße, Marie

15. Mai 2017

Ich schließe mich an, Marie, Monika: Mag auch nicht mehr hasten, eilen - lieber verweilen - bei den Elfchen ...
LG Annelie

15. Mai 2017

Auch mit dir gerne schweben - liebe Annelie. Sonia Delaunay war nicht so bekannt wie ihr Mann, der Maler Robert Delaunay, aber ihre Bilder gefallen mir viel besser als seine.
Liebe Grüße, Marie

15. Mai 2017

Okay,
dann wollen wir mal
die Langsamkeit
entdecken.
Das braucht natürlich
Zeit und die haben
wir.
Ein Text der glänzt und
mich erleuchtet.
Gruß,
Volker

15. Mai 2017

Glänzt und erleuchtet hört sich gut an. Danke, Volker.
Du hast recht, wir haben genug Zeit zur Entschleunigung.
Lieben Gruß, Marie