Beziehungen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Anouk Ferez
von marie mehrfeld
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 391 Texten in dieser Kategorie
von Annelie Kelch

Das Meer lässt die Flügel sinken
Unterm Halo des Mondes zieh
Ich leis mit den Fischen dahin:
Halkyonische Tage …

Sterne fallen herab zu erhellen, was in
Der Tiefe verstummt ist ...
Zusammengefaltet liegen die…

von Anouk Ferez

Du schlugst mich aus Granitgestein,
ich stand in stummem Staunen
vor dir, mein Meister, und dein Raunen
durchfuhr mich tief bis ins Gebein.

Dein Odem peitschte mir die Glut
in Adern, Lippen, Wangen.
Der Block…

von marie mehrfeld

ob es liebe ist die uns trägt
oder nur die liebe zur liebe
fragst du mich vergebens

lass uns einatmen was uns
noch bleibt an abendlicht
zwischen anfang und ende

lass uns hastig verschluckte
schwärze…

von marie mehrfeld

Erinnerungen an Momente des Glücks sind von so
zerbrechlicher Schönheit, dass sie verblassen in

unseren Spiegeln, wenn wir sie nicht lächelnd pflegen
und streicheln im Morgengrau, wenn die Seele sich

öffnet und das…

von marie mehrfeld

der Abend und
anders als erwartet
ohne Deine Augen
auf meinem Haar
meinem Mund

kein Kerzenschein
beim Dämmerschoppen
das Licht der Neonlampen
so grünlich grell

schrille fremde Stimmen…

von marie mehrfeld

den Kaffee ließ ich kalt werden,
weil du mir in alle meine Sinne
kamst, als die frühwinterliche
Morgensonne den Pfeil schoss

durch die Lücke zwischen den
grauen Häusern direkt in mein
Herz, und ich hielt inne…

von marie mehrfeld

Auf dem Weg zu dir hängt
mein Lächeln wieder
im Vergeblichen fest,

doch die Gedanken
vergessen das Reisen nicht,
in die roten Stunden

des Ungefähren,
in falsches Schillern
entschwebender Blasen…

von Soléa P.

Der letzte Sand rinnt durch die Uhr,
unsere Zeit – abgelaufen?
Was hatten wir uns alles geschworen,
doch manches ging auf dem Weg verloren!

Deine Augen sprechen Bände,
erzählen von Aufbruch und neuen Ängsten,

von Volker Harmgardt

I n l a n g e r K e t t e
winden sich die Menschen fort -
Schmetterlinge fliegen.

*******************************
P.S. So dicht sind die Worte,
welch` Überraschung,
Nietzsches Lehre "von…

von marie mehrfeld

Ein ruhiger
Sonntagnachmittag,
ich sitze da und
halte die Füße still,

den Blick unscharf
weit gestellt, die
Hände versteckt unter
verschränkten Armen,

langsam atme ich,
mein helles Denken…

von Ella Sander

Der Duft nach Kaffee schält dich aus dem Bett.
Die Katze, hungrig, schleicht um meine Beine,
bettelt. Dich ignoriert sie.
Das Radio entlässt uns aus der Höflichkeit
reden zu müssen.
Im Garten blühen die Narzissen;…

von Marina Berin

Der Straßenstaub
Auf deinen Füßen
Verrät mir,
Welche Wege du gingst,
Wie lange du wandertest,
Bevor du mich trafst,
Wie viele Gastgeberinnen
Dich willkommen hießen.

•••

Meine Füße

von marie mehrfeld

Allmählich breitet die Dämmerung
ihr dunkles Tuch über das Land.
Stille kehrt ein, die wir verloren
hatten im Lärm des Tagesgeplappers.

Unsere Seelen flüstern uns zu:
Liebt euch. Haltet euch fest.
Nehmt euch…

von Anouk Ferez

Mein Atem stockte niemals nicht in deinem Kreise…
Kein Taumel, Fieber, nein, es pochte nicht mein Blut –
nichts rauschte. Stille nur, die ich erlauschte: Keine Glut,
die knisterte – bloß schluchtentiefe Nähe, leise, leise ……

von marie mehrfeld

Meine Schwester im Geist war sie, die alte Frau mit den
wachen blauen Augen und weißer Lockenpracht wie ein
Heiligenschein um den schmalen Kopf, mit ihren vollen
jungen Lippen in ihrem vom Leben und Wetter gegerbten

von Ella Sander

regen, regen
schwarzer regen
heiß und salzig
wolkenbeben,
trüb, das fenster
deiner seele
und ich weiß nicht
kann ich leben
an den ufern
deines regens,
weiß nicht
wird er uns…

von Axel C. Englert

SIE stehen VOR MIR?! Anarchie!
ERST kommt das A! DANN folgt das I!
Ergo nix mit „Gift und Galle“!
Ziehn Sie Leine, olle Qualle …

Was – das ständ exakt im DUDEN?!
Sofort STOPP! Mit Sprüchen, kruden …
Weil es so…

von Ingeborg Henrichs

Als ich dich zu mir befragte
hast du nicht gewagt
aus dir heraus zutreten.
So bin ich in deine
Antwort Freiheit eingetreten.

Als ich dich zu mir befragte
warst du ein Ja ein Nein ein Er.
So schweigst du…

von marie mehrfeld

Kein Vogel der singt, vom Himmel kein Licht,
kein Lob das klingt, verstehe mich nicht,
kein Blatt, das wispert, eine Welt ohne Farben,
keine Zeitung knistert, es schmerzen die Narben,
vom Nachbarhaus kein Gitarrenklang,…

von Monika Jarju

ich saß am See die Augen zu
döste wie ein trockener Lufthauch
eine Straßenbahn ratterte
ich dachte sie mir einfach weg
so blau war der See
der Himmel auch
die Sonne feixte & heizte ihn mir ein
er war…

von Axel C. Englert

Zwei Strümpfe waren lang – ein Paar:
Dann – fanden sie es sonderbar:
Ein LINKER – und ein RECHTER?!
Ein GUTER – und ein SCHLECHTER?!

Ob Strümpfe treu sind? Oder schwul?
Reiz-Wäsche scheint ein Sündenpfuhl …
Ab…

von Eva Klingler

Mitten im Winter
wurde mir endlich dann warm
Ich lief dir entgegen und du nahmst mich in Arm
Mitten am Tag
blieb die Zeit einfach stehen
lange genug
um drin spazieren zu gehen
Lange genug
um den…

von Axel C. Englert

KEINE LUST mehr! SIE zu tragen!
DAS wollt ich Ihnen lang schon sagen!
Machen Sie SELBER Ihren Krempel!
Rücksichtslos sind Sie, Herr Stempel ... –

Wer war das, der just mich rief?!
SIE waren es?! SIE sind (m)ein…

von Susanna Ka

Ich falle
lasse mich fallen
in‘s Dunkel
will fort
aus dem Himmel
den du mir gebaut hast
weil du mich liebst
hast du mich darin eingesperrt

ich falle
stürze
mit dem Kopf voran
aus…

von Willi Grigor

Ich sitz im Schatten einer Birke
an "meinem" kleinen See.
Mit einem Steinwurf ich bewirke,
dass Ring an Ring auf ihm ich seh.

Ganz langsam sie nach außen fliehen
und werden größer sowie mehr.
Ins Nirgendwo die…

von Michael Dahm

Die Nacht barg ihre Tränen,
im grünen Gras der Au',
werd ewig nach ihr sehnen,
find sie im Morgentau.

Kleine Dinge, die sich fügen,
zu einem Bild des Weichen,
lass mich so gern belügen,
„sie liebt…

von marie mehrfeld

Verliebt in dein spezifisches Aroma, deine Duftnote,
für mich einzigartig und unverwechselbar,
du bist nicht mehr da, doch dein Geruch steckt noch
in dem dunkelblauen Pulli, er ist seit deinem
Weggang nicht gewaschen…

von Regina Bäcker

Da gehst du nun,
zurück bleibt die Erinnerung.
Unsere Erinnerung.
An die Erdbeeren.
An den Sekt.
Ich schreie, ich will weg.
Chaos im Vergessen,
antwortet mir keiner
auf mein Geweine,
bleiben…

von marie mehrfeld

Manchmal sind sie für wenige Augenblicke zurück, die hellen Tage mir ihr, wenn ihm beim Kramen das Bild in den Blick gerät, verliebt lachend, mit wehendem rotem Haar, in Wanderkluft, Hand in Hand mit ihm durch den Wald.

Bewahren,…

von Walter Zeis

Es hebt uns etwas.
Und es geschah ganz unbesehen.

Es treibt uns etwas.

Und wir fühlen so,
als sei’s um uns geschehen.

Wir haben uns,
als sei’s für immer.

Und spüren nicht,
was zwischen uns…

von Alf Glocker

Du bist mehr als grob und schlächtig!
Du bist auf- und niederträchtig –
Du bist ein Trampel-Elefant!
Du schmeißt Prinzen an die Wand,
damit gleich Frösche daraus werden …
mit den schrecklichsten Gebärden.

von Rosemarie Dalkmann

Nüchtern.
Auf der Zunge der fade Geschmack
einer zu langen Nacht.
Worte so schal und abgestanden
wie die Gedanken
die am Boden kleben
nichts mehr anstoßen.
Leere gähnt dich an.
Mond ist Mond.

von Martha lds

Auf dem schmalen Grad
Dir
tanzend begegnen
und dabei
Balance halten.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Im Körper wohnst du,
Ohne ihn gibt es kein ich,
Ohne dich,
Mein Körper gibt es mich nicht.
Damit der Lebenskreis erhalten bleibt,
So rat ich dir und ermahne dich,
Vertragt euch gut sonst gibt es uns nicht.

von Axel C. Englert

Auch Kleiderschränke gehen fremd –
Was leider man von Ikea kennt –
(Gemein[t] ist hier kein großer Mann:
Ehr ein Regal, mit Brettern dran …)

Dumm für den Schrank, wird er entdeckt –
Der MENSCH sich da im SCHRANK…

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