Beziehungen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Volker Harmgardt
von marie mehrfeld
von marie mehrfeld
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von Volker Harmgardt

I n l a n g e r K e t t e
winden sich die Menschen fort -
Schmetterlinge fliegen.

*******************************
P.S. So dicht sind die Worte,
welch` Überraschung,
Nietzsches Lehre "von…

von marie mehrfeld

Ein ruhiger
Sonntagnachmittag,
ich sitze da und
halte die Füße still,

den Blick unscharf
weit gestellt, die
Hände versteckt unter
verschränkten Armen,

langsam atme ich,
mein helles Denken…

von Willi Grigor

Ich sitz im Schatten einer Birke
an "meinem" kleinen See.
Mit einem Steinwurf ich bewirke,
dass Ring an Ring auf ihm ich seh.

Ganz langsam sie nach außen fliehen
und werden größer sowie mehr.
Ins Nirgendwo die…

von Susanna Ka

Ich falle
lasse mich fallen
in‘s Dunkel
will fort
aus dem Himmel
den du mir gebaut hast
weil du mich liebst
hast du mich darin eingesperrt

ich falle
stürze
mit dem Kopf voran
aus…

von marie mehrfeld

Allmählich breitet die Dämmerung
ihr dunkles Tuch über das Land.
Stille kehrt ein, die wir verloren
hatten im Lärm des Tagesgeplappers.

Unsere Seelen flüstern uns zu:
Liebt euch. Haltet euch fest.
Nehmt euch…

von marie mehrfeld

Auf dem Weg zu dir hängt
mein Lächeln wieder
im Vergeblichen fest,

doch die Gedanken
vergessen das Reisen nicht,
in die roten Stunden

des Ungefähren,
in falsches Schillern
entschwebender Blasen…

von J.W. Waldeck

wir gleiten
auseinander

fern halte dich
wie die Sonne
aufersteht

über dem Horizont
einer Meereswoge

gleiten wir
ineinander

© j.w.waldeck 2011
Alle Rechte sind dem Autor vorbehalten…

von marie mehrfeld

Meine Schwester im Geist war sie, die alte Frau mit den
wachen blauen Augen und weißer Lockenpracht wie ein
Heiligenschein um den schmalen Kopf, mit ihren vollen
jungen Lippen in ihrem vom Leben und Wetter gegerbten

von marie mehrfeld

Kein Vogel der singt, vom Himmel kein Licht,
kein Lob das klingt, verstehe mich nicht,
kein Blatt, das wispert, eine Welt ohne Farben,
keine Zeitung knistert, es schmerzen die Narben,
vom Nachbarhaus kein Gitarrenklang,…

von Axel C. Englert

Auch Kleiderschränke gehen fremd –
Was leider man von Ikea kennt –
(Gemein[t] ist hier kein großer Mann:
Ehr ein Regal, mit Brettern dran …)

Dumm für den Schrank, wird er entdeckt –
Der MENSCH sich da im SCHRANK…

von Michael Dahm

Die Nacht barg ihre Tränen,
im grünen Gras der Au',
werd ewig nach ihr sehnen,
find sie im Morgentau.

Kleine Dinge, die sich fügen,
zu einem Bild des Weichen,
lass mich so gern belügen,
„sie liebt…

von Eva Klingler

Mitten im Winter
wurde mir endlich dann warm
Ich lief dir entgegen und du nahmst mich in Arm
Mitten am Tag
blieb die Zeit einfach stehen
lange genug
um drin spazieren zu gehen
Lange genug
um den…

von Regina Bäcker

Da gehst du nun,
zurück bleibt die Erinnerung.
Unsere Erinnerung.
An die Erdbeeren.
An den Sekt.
Ich schreie, ich will weg.
Chaos im Vergessen,
antwortet mir keiner
auf mein Geweine,
bleiben…

von Axel C. Englert

Zwei Strümpfe waren lang – ein Paar:
Dann – fanden sie es sonderbar:
Ein LINKER – und ein RECHTER?!
Ein GUTER – und ein SCHLECHTER?!

Ob Strümpfe treu sind? Oder schwul?
Reiz-Wäsche scheint ein Sündenpfuhl …
Ab…

von Karin Steuck

Meine Musik ist aus.
Ich hörte sie immer wieder.
Ich spielte sie lange.
Aber eigentlich…

Eigentlich weiß ich nur nicht wie sie weitergeht.

Du wolltest dich melden,
wenn du wieder zu Hause bist.
Zu…

Rezitation:
von Yvonne Zoll

Erfass mich enger, eng nicht ein
und ersuch den Zweck soeben
bis alle Wahrheit bleibt zum Schein
hier kann ich nicht Antwort geben

Laute Stimmen leiser klönen
drängend Klang in meinen Ohren
ich will sie doch…

von marie mehrfeld

Manchmal sind sie für wenige Augenblicke zurück, die hellen Tage mir ihr, wenn ihm beim Kramen das Bild in den Blick gerät, verliebt lachend, mit wehendem rotem Haar, in Wanderkluft, Hand in Hand mit ihm durch den Wald.

Bewahren,…

von marie mehrfeld

Verliebt in dein spezifisches Aroma, deine Duftnote,
für mich einzigartig und unverwechselbar,
du bist nicht mehr da, doch dein Geruch steckt noch
in dem dunkelblauen Pulli, er ist seit deinem
Weggang nicht gewaschen…

von marie mehrfeld

Ende! Meinste, ich sollte nochmal auf’s Neue nichts wie ich wollte ganz ohne Reue alles verzeihen? Nein, nicht mit mir. Such dir ‘ne Neue. S’konnt’ nicht gedeihen. Bleib’ nicht bei dir. Chaos vorüber! Wieder allein. Trinke mein Bier. Kein’…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Viele Tode bin ich schon gestorben,
wenn Dein Lächeln mich verliess.

Tränen bleiben Dir verborgen,
immer wenn Du Abschied nimmst.

Liebe, wie kann ich Dir Vertrauen schenken,
wenn Du nur als Zaungast Deine Runden…

von Willi Grigor

Der Mann ist alt.
Er ist allein.
Zwei Zimmer, Küche, Diele, Bad.
Sein Aquarium ist ihm wichtiger als der Fernseher.
Früher schwammen, nein, schwebten
viele kleine, bunte Fische darin.
Heute nur noch einer.…

von marie mehrfeld

Kneife meine kursichtigen Augen fest zusammen, da drüben, auf der anderen Straßenseite, das bist doch Du, Robert, oder nicht, immer noch dieser hellgrüne Blick unter buschigen Brauen, der lange sandfarbene Trench, offen natürlich, mit lässig…

von Eva Klingler

Ich stapf durch deinen Winter
hab mich dick eingepackt
damit du nicht siehst
mein verletzlich
mein nackt

Vielleicht fängt mich
dein Blick
und deine Arme geben halt
Es gibt längst kein zurück und…

von Axel C. Englert

Zwei Schuhe hatten LAUFEND Streit –
Und das nicht nur zur Weihnachtszeit …
Waren ein LINKER und ein RECHTER:
„FLINKER STINKER!“ – „ECHTER SCHLECHTER!“ …

Was soll das heißen: „RAUS MIT DIR!“?!
ICH – und draußen – vor…

von marie mehrfeld

SIE:
Du magst es, zu hetzen.
Wirfst Wörter nach mir.
Es fliegen die Fetzen.
Besäufst Dich mit Bier.
Bleibst lang’ außer Haus.
Ich leide wie Tier!
Du machst Dir nichts draus.
S’fängt im Kleinen an.…

von * noé *

Das Lachen wurde ausgeschüttet
wie ein Badebottich in den Hof.
Die Beziehung neu gekittet –
in der Kehle klebt ein Kloß.

Wer wird als Nächster baden gehen,
wer schwimmt bald schon obenauf?
Land in Sicht? So…

von Christin von Margenburg

ich bin ein gitter
eingehängt über dem farbtopf
deiner fantasie

geklemmt
von rand zu rand
auf den eifrigen farbpinsel wartend.

es tropfen kunterbunt
beim abstreifen
mir

deine traumbilder…

von Marina Berin

Der Straßenstaub
Auf deinen Füßen
Verrät mir,
Welche Wege du gingst,
Wie lange du wandertest,
Bevor du mich trafst,
Wie viele Gastgeberinnen
Dich willkommen hießen.

•••

Meine Füße

von Sabine Daus

Ein „Begräbnis“

Am Ende des Tages,
Du bist allein,
stehst in der Küche,
trinkst vom Wein.

Bereitest ein Essen,
Dein Hund schaut zu.
Es gibt Paella,
Du hast keine Ruh.

Bist zerrissen,

von * noé *

Fühlst du dich heut noch unbefleckt?
Du bist heut noch nicht angeeckt?
Ja, lohnt sich dieser Tag?
Entschuldige die heikle Frage,
es scheint zu viel dir, was ich sage?
Ich fänd es – andersrum – nur fad ...

Gibt…

von marie mehrfeld

Wenn Du mich warm umfängst,
Dicht bei mir bist, mich nicht bedrängst -
Dann sag ich’s mir: Gehör’ zu Dir.

Wie Du da stehst
Wartend und ungefähr,
Und wie Du gehst,
Wie Du durch's Haar mir streichst,

von Lisi Schuur

Cocktailschirmchen
Mousse au Chocolat
aus den Fugen
geratene Wolken
erschrockenes Rosa
am Rand der Glasur
kippt sich die Stimmung
ins Brombeergebüsch
in deinem Gesicht
verwischt sich das Licht…

von Ekkehard Walter

Wo lebt es sich wohl besser: auf einer Oase der Liebe
oder auf einer Insel der gefräßigen Krokodile?
Befriedigt man lieber seine eigenen Triebe
oder lebt man im Inbegriff der Nächstenliebe?

Das Miteinander ist oft allzu…

von Yvonne Zoll

In der Veränderung bergen
sich alte Vertrautheiten
von neuen Erfahrungen zwischen Zeilen
entfernter Magie des Moments
bemessen im Gefühl des Spiels
schmerzenden Denkens
nistend im Traum der Erinnerung

von René Oberholzer

Sie sagte
Sie würde kommen
Später zwar
Aber doch
Ich wartete

Und schrieb lange
In einer Bar
An einem Gedicht
In dem es regnete
Und sie nicht kam

Richtig war
Dass es regnete…

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