Beziehungen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

empfohlene
von Johanna Ambrosius
von Charlotte von Ahlefeld
neue
von Soléa P.
von Melina Keuer
von Johanna Blau
die schönsten
von Anouk Ferez
von marie mehrfeld
von Annelie Kelch
Mitglied

Das Meer lässt die Flügel sinken
Unterm Halo des Mondes zieh
Ich leis mit den Fischen dahin:
Halkyonische Tage …

Sterne fallen herab zu erhellen, was in
Der Tiefe verstummt ist ...
Zusammengefaltet liegen die…

von Anouk Ferez
Mitglied

Du schlugst mich aus Granitgestein,
ich stand in stummem Staunen
vor dir, mein Meister, und dein Raunen
durchfuhr mich tief bis ins Gebein.

Dein Odem peitschte mir die Glut
in Adern, Lippen, Wangen.
Der Block…

von marie mehrfeld
Mitglied

ob es liebe ist die uns trägt
oder nur die liebe zur liebe
fragst du mich vergebens

lass uns einatmen was uns
noch bleibt an abendlicht
zwischen anfang und ende

lass uns hastig verschluckte
schwärze…

von marie mehrfeld
Mitglied

Erinnerungen an Momente des Glücks sind von so
zerbrechlicher Schönheit, dass sie verblassen in

unseren Spiegeln, wenn wir sie nicht lächelnd pflegen
und streicheln im Morgengrau, wenn die Seele sich

öffnet und das…

von marie mehrfeld
Mitglied

ich bin auf dem Weg zu dir, Sommer ist, und wie, und
ich habe keine Angst vor zu langen Stunden, Spinnen
und ihren Netzen, zu schnellen Vormittagen, zu kurzen
Nächten, keine Angst vor stummen Augen Geblendeter,

die den…

von marie mehrfeld
Mitglied

der Abend und
anders als erwartet
ohne Deine Augen
auf meinem Haar
meinem Mund

kein Kerzenschein
beim Dämmerschoppen
das Licht der Neonlampen
so grünlich grell

schrille fremde Stimmen…

von marie mehrfeld
Mitglied

den Kaffee ließ ich kalt werden,
weil du mir in alle meine Sinne
kamst, als die frühwinterliche
Morgensonne den Pfeil schoss

durch die Lücke zwischen den
grauen Häusern direkt in mein
Herz, und ich hielt inne…

von marie mehrfeld
Mitglied

Auf dem Weg zu dir hängt
mein Lächeln wieder
im Vergeblichen fest,

doch die Gedanken
vergessen das Reisen nicht,
in die roten Stunden

des Ungefähren,
in falsches Schillern
entschwebender Blasen…

von Soléa P.
Mitglied

Der letzte Sand rinnt durch die Uhr,
unsere Zeit – abgelaufen?
Was hatten wir uns alles geschworen,
doch manches ging auf dem Weg verloren!

Deine Augen sprechen Bände,
erzählen von Aufbruch und neuen Ängsten,

von Volker Harmgardt
Mitglied

I n l a n g e r K e t t e
winden sich die Menschen fort -
Schmetterlinge fliegen.

*******************************
P.S. So dicht sind die Worte,
welch` Überraschung,
Nietzsches Lehre "von…

von marie mehrfeld
Mitglied

nur die Fingerspitzen, die sich zärtlich
berührten, wenn sich tagsmüde Glieder
liebend wärmten zur Nacht, in der Stille
unausgesprochenen summenden Seins,

die Unwiederbringlichkeit deines Blicks,
deiner Augen, und…

von marie mehrfeld
Mitglied

Ein ruhiger
Sonntagnachmittag,
ich sitze da und
halte die Füße still,

den Blick unscharf
weit gestellt, die
Hände versteckt unter
verschränkten Armen,

langsam atme ich,
mein helles Denken…

von Ella Sander
Mitglied

Der Duft nach Kaffee schält dich aus dem Bett.
Die Katze, hungrig, schleicht um meine Beine,
bettelt. Dich ignoriert sie.
Das Radio entlässt uns aus der Höflichkeit
reden zu müssen.
Im Garten blühen die Narzissen;…

von marie mehrfeld
Mitglied

Allmählich breitet die Dämmerung
ihr dunkles Tuch über das Land.
Stille kehrt ein, die wir verloren
hatten im Lärm des Tagesgeplappers.

Unsere Seelen flüstern uns zu:
Liebt euch. Haltet euch fest.
Nehmt euch…

von marie mehrfeld
Mitglied

Meine Schwester im Geist war sie, die alte Frau mit den
wachen blauen Augen und weißer Lockenpracht wie ein
Heiligenschein um den schmalen Kopf, mit ihren vollen
jungen Lippen in ihrem vom Leben und Wetter gegerbten

von Marina Berin
Mitglied

Der Straßenstaub
Auf deinen Füßen
Verrät mir,
Welche Wege du gingst,
Wie lange du wandertest,
Bevor du mich trafst,
Wie viele Gastgeberinnen
Dich willkommen hießen.

•••

Meine Füße

von Anouk Ferez
Mitglied

Mein Atem stockte niemals nicht in deinem Kreise…
Kein Taumel, Fieber, nein, es pochte nicht mein Blut –
nichts rauschte. Stille nur, die ich erlauschte: Keine Glut,
die knisterte – bloß schluchtentiefe Nähe, leise, leise ……

von Ingeborg Henrichs
Mitglied

Als ich dich zu mir befragte
hast du nicht gewagt
aus dir heraus zutreten.
So bin ich in deine
Antwort Freiheit eingetreten.

Als ich dich zu mir befragte
warst du ein Ja ein Nein ein Er.
So schweigst du…

von Ella Sander
Mitglied

regen, regen
schwarzer regen
heiß und salzig
wolkenbeben,
trüb, das fenster
deiner seele
und ich weiß nicht
kann ich leben
an den ufern
deines regens,
weiß nicht
wird er uns…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

SIE stehen VOR MIR?! Anarchie!
ERST kommt das A! DANN folgt das I!
Ergo nix mit „Gift und Galle“!
Ziehn Sie Leine, olle Qualle …

Was – das ständ exakt im DUDEN?!
Sofort STOPP! Mit Sprüchen, kruden …
Weil es so…

von marie mehrfeld
Mitglied

Kein Vogel der singt, vom Himmel kein Licht,
kein Lob das klingt, verstehe mich nicht,
kein Blatt, das wispert, eine Welt ohne Farben,
keine Zeitung knistert, es schmerzen die Narben,
vom Nachbarhaus kein Gitarrenklang,…

Ehe
von Monika Jarju
Mitglied

Ich lebe mit drei
Männern zusammen
und kann mich
für keinen
entscheiden //
sie sind eifersüchtig
aufeinander –
und ein und derselbe.

von Monika Jarju
Mitglied

ich saß am See die Augen zu
döste wie ein trockener Lufthauch
eine Straßenbahn ratterte
ich dachte sie mir einfach weg
so blau war der See
der Himmel auch
die Sonne feixte & heizte ihn mir ein
er war…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Zwei Strümpfe waren lang – ein Paar:
Dann – fanden sie es sonderbar:
Ein LINKER – und ein RECHTER?!
Ein GUTER – und ein SCHLECHTER?!

Ob Strümpfe treu sind? Oder schwul?
Reiz-Wäsche scheint ein Sündenpfuhl …
Ab…

von Eva Klingler
Mitglied

Mitten im Winter
wurde mir endlich dann warm
Ich lief dir entgegen und du nahmst mich in Arm
Mitten am Tag
blieb die Zeit einfach stehen
lange genug
um drin spazieren zu gehen
Lange genug
um den…

von marie mehrfeld
Mitglied

es kleben so viele Zettel mit wildfremden Namen an deiner Grübelstirn,
Welle der Erinnerungen, du sollst mich überrollen und sollst mich heben,

du sollst mich haben, du sollst mich begraben, ich werde dich brechen,
auf dir…

von Susanna Ka
Mitglied

Ich falle
lasse mich fallen
in‘s Dunkel
will fort
aus dem Himmel
den du mir gebaut hast
weil du mich liebst
hast du mich darin eingesperrt

ich falle
stürze
mit dem Kopf voran
aus…

von Michael Dahm
Mitglied

Die Nacht barg ihre Tränen,
im grünen Gras der Au',
werd ewig nach ihr sehnen,
find sie im Morgentau.

Kleine Dinge, die sich fügen,
zu einem Bild des Weichen,
lass mich so gern belügen,
„sie liebt…

von Willi Grigor
Mitglied

Ich sitz im Schatten einer Birke
an "meinem" kleinen See.
Mit einem Steinwurf ich bewirke,
dass Ring an Ring auf ihm ich seh.

Ganz langsam sie nach außen fliehen
und werden größer sowie mehr.
Ins Nirgendwo die…

von Martin Heil
Mitglied

Du kannst sie lesen,
meine von heute und
meine von gestern,
und die,
die ich noch gar nicht hatte?

Du kannst sie lesen,
nur nicht laut,
nur für dich
sind sie
wertvoll, gehören nur dir.

von Yvonne Zoll
Mitglied

Erfass mich enger, eng nicht ein
und ersuch den Zweck soeben
bis alle Wahrheit bleibt zum Schein
hier kann ich nicht Antwort geben

Laute Stimmen leiser klönen
drängend Klang in meinen Ohren
ich will sie doch…

von Regina Bäcker
Mitglied

Da gehst du nun,
zurück bleibt die Erinnerung.
Unsere Erinnerung.
An die Erdbeeren.
An den Sekt.
Ich schreie, ich will weg.
Chaos im Vergessen,
antwortet mir keiner
auf mein Geweine,
bleiben…

von marie mehrfeld
Mitglied

Manchmal sind sie für wenige Augenblicke zurück, die hellen Tage mir ihr, wenn ihm beim Kramen das Bild in den Blick gerät, verliebt lachend, mit wehendem rotem Haar, in Wanderkluft, Hand in Hand mit ihm durch den Wald.

Bewahren,…

von marie mehrfeld
Mitglied

Verliebt in dein spezifisches Aroma, deine Duftnote,
für mich einzigartig und unverwechselbar,
du bist nicht mehr da, doch dein Geruch steckt noch
in dem dunkelblauen Pulli, er ist seit deinem
Weggang nicht gewaschen…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Die schläfrigen Nächte im April sind Erinnerungen vergangener Reisen,
sind Kälte und Mangel an Freundschaft, Vertrauen, Glück ; sind Trauer, Anerkennung

einer schmerzhaften Wahrheit. Unsere Wahrheit, unsere Wirklichkeit , unsere…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

KEINE LUST mehr! SIE zu tragen!
DAS wollt ich Ihnen lang schon sagen!
Machen Sie SELBER Ihren Krempel!
Rücksichtslos sind Sie, Herr Stempel ... –

Wer war das, der just mich rief?!
SIE waren es?! SIE sind (m)ein…

von marie mehrfeld
Mitglied

SIE:
Du magst es, zu hetzen.
Wirfst Wörter nach mir.
Es fliegen die Fetzen.
Besäufst Dich mit Bier.
Bleibst lang’ außer Haus.
Ich leide wie Tier!
Du machst Dir nichts draus.
S’fängt im Kleinen an.…

von * noé *
Mitglied

Das Lachen wurde ausgeschüttet
wie ein Badebottich in den Hof.
Die Beziehung neu gekittet –
in der Kehle klebt ein Kloß.

Wer wird als Nächster baden gehen,
wer schwimmt bald schon obenauf?
Land in Sicht? So…

von Rosemarie Dalkmann
Mitglied

Nüchtern.
Auf der Zunge der fade Geschmack
einer zu langen Nacht.
Worte so schal und abgestanden
wie die Gedanken
die am Boden kleben
nichts mehr anstoßen.
Leere gähnt dich an.
Mond ist Mond.

von Alf Glocker
Mitglied

Du bist mehr als grob und schlächtig!
Du bist auf- und niederträchtig –
Du bist ein Trampel-Elefant!
Du schmeißt Prinzen an die Wand,
damit gleich Frösche daraus werden …
mit den schrecklichsten Gebärden.

von Martha lds
Mitglied

Auf dem schmalen Grad
Dir
tanzend begegnen
und dabei
Balance halten.

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Im Körper wohnst du,
Ohne ihn gibt es kein ich,
Ohne dich,
Mein Körper gibt es mich nicht.
Damit der Lebenskreis erhalten bleibt,
So rat ich dir und ermahne dich,
Vertragt euch gut sonst gibt es uns nicht.

von Willi Grigor
Mitglied

Der Mann ist alt.
Er ist allein.
Zwei Zimmer, Küche, Diele, Bad.
Sein Aquarium ist ihm wichtiger als der Fernseher.
Früher schwammen, nein, schwebten
viele kleine, bunte Fische darin.
Heute nur noch einer.…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ein FACH wollen SIE Heini sein?
In SIE passt überhaupt NIX rein!
Niemand zählt SIE zu den Laden:
Schaden nähme man! Ging baden …

(Lächerlich: Er wär ein „FÄCHER“!
Lieber Freund und Kupferstecher:
Hält DIE…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Deine Liebe spielte ihr letztes Lied auf
verstummten golden Glocken.
Ihren Klang verschluckte der Äther.
Zum Glockenturm machtest Du einst mein Herz.
Deine Hand berührte sanft
die Blüte einer unerfüllten Sehnsucht…

von marie mehrfeld
Mitglied

Der Dank im Gedicht? Der ist keine Pflicht,
Denn das Danken verordnen - kann man nicht.
An's Danken denken indes, das hat Sinn,
Weil ich öfter einmal gedankenlos bin.
Wenn das Hirn mein Herz zum Danken verführt,

von Johanna Blau
Mitglied

Ein Bild für Vertrauen, bitte!
Male Schnitte mir in die Seele
Und wähle Vorsicht.
Diese dir zu zeigen,
Ist mir direkt nicht möglich.
Was, wenn du Nichts siehst
Oder Schönheit darin findest?

Gequält…

von Eva Klingler
Mitglied

So erschuf ich Raum für dich und du maltest Jahreszeiten an die Wände und wir marschierten hinter die Herbstwälder auf Berge auf Gletscher und wir erfroren nicht.
Fühlen wagte sich neu zu säen und Fantasien schufen Sommernächte in denen…

von marie mehrfeld
Mitglied

Ende! Meinste, ich sollte nochmal auf’s Neue nichts wie ich wollte ganz ohne Reue alles verzeihen? Nein, nicht mit mir. Such dir ‘ne Neue. S’konnt’ nicht gedeihen. Bleib’ nicht bei dir. Chaos vorüber! Wieder allein. Trinke mein Bier. Kein’…

von Willi Grigor
Mitglied

Gedanken nach einer wichtigen Reise

Nach Jahren der Kindheit,
der Jugend, der Reife ...
... ein Mensch will mit Eifer
vor seine Zeit blicken:
zurück auf die Jahre
der Kindheit, der Jugend,
der Reife, des…

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