Beziehungen ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Johanna Ambrosius
von Charlotte von Ahlefeld
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von Peter Stampfer
von Jürgen Skupniewski-Fernandez
die schönsten
von marie mehrfeld
von Anouk Ferez
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 384 Texten in dieser Kategorie
von Annelie Kelch

Das Meer lässt die Flügel sinken
Unterm Halo des Mondes zieh
Ich leis mit den Fischen dahin:
Halkyonische Tage …

Sterne fallen herab zu erhellen, was in
Der Tiefe verstummt ist ...
Zusammengefaltet liegen die…

von Anouk Ferez

Du schlugst mich aus Granitgestein,
ich stand in stummem Staunen
vor dir, mein Meister, und dein Raunen
durchfuhr mich tief bis ins Gebein.

Dein Odem peitschte mir die Glut
in Adern, Lippen, Wangen.
Der Block…

von marie mehrfeld

ob es liebe ist die uns trägt
oder nur die liebe zur liebe
fragst du mich vergebens

lass uns einatmen was uns
noch bleibt an abendlicht
zwischen anfang und ende

lass uns hastig verschluckte
schwärze…

von Soléa P.

Der letzte Sand rinnt durch die Uhr,
unsere Zeit – abgelaufen?
Was hatten wir uns alles geschworen,
doch manches ging auf dem Weg verloren!

Deine Augen sprechen Bände,
erzählen von Aufbruch und neuen Ängsten,

von marie mehrfeld

der Abend und
anders als erwartet
ohne Deine Augen
auf meinem Haar
meinem Mund

kein Kerzenschein
beim Dämmerschoppen
das Licht der Neonlampen
so grünlich grell

schrille fremde Stimmen…

von marie mehrfeld

Auf dem Weg zu dir hängt
mein Lächeln wieder
im Vergeblichen fest,

doch die Gedanken
vergessen das Reisen nicht,
in die roten Stunden

des Ungefähren,
in falsches Schillern
entschwebender Blasen…

von marie mehrfeld

Erinnerungen an Momente des Glücks sind von so
zerbrechlicher Schönheit, dass sie verblassen in

unseren Spiegeln, wenn wir sie nicht lächelnd pflegen
und streicheln im Morgengrau, wenn die Seele sich

öffnet und das…

von marie mehrfeld

den Kaffee ließ ich kalt werden,
weil du mir in alle meine Sinne
kamst, als die frühwinterliche
Morgensonne den Pfeil schoss

durch die Lücke zwischen den
grauen Häusern direkt in mein
Herz, und ich hielt inne…

von Volker Harmgardt

I n l a n g e r K e t t e
winden sich die Menschen fort -
Schmetterlinge fliegen.

*******************************
P.S. So dicht sind die Worte,
welch` Überraschung,
Nietzsches Lehre "von…

von marie mehrfeld

Ein ruhiger
Sonntagnachmittag,
ich sitze da und
halte die Füße still,

den Blick unscharf
weit gestellt, die
Hände versteckt unter
verschränkten Armen,

langsam atme ich,
mein helles Denken…

von Ella Sander

Der Duft nach Kaffee schält dich aus dem Bett.
Die Katze, hungrig, schleicht um meine Beine,
bettelt. Dich ignoriert sie.
Das Radio entlässt uns aus der Höflichkeit
reden zu müssen.
Im Garten blühen die Narzissen;…

von Ella Sander

regen, regen
schwarzer regen
heiß und salzig
wolkenbeben,
trüb, das fenster
deiner seele
und ich weiß nicht
kann ich leben
an den ufern
deines regens,
weiß nicht
wird er uns…

von marie mehrfeld

Meine Schwester im Geist war sie, die alte Frau mit den
wachen blauen Augen und weißer Lockenpracht wie ein
Heiligenschein um den schmalen Kopf, mit ihren vollen
jungen Lippen in ihrem vom Leben und Wetter gegerbten

von marie mehrfeld

Allmählich breitet die Dämmerung
ihr dunkles Tuch über das Land.
Stille kehrt ein, die wir verloren
hatten im Lärm des Tagesgeplappers.

Unsere Seelen flüstern uns zu:
Liebt euch. Haltet euch fest.
Nehmt euch…

von Anouk Ferez

Mein Atem stockte niemals nicht in deinem Kreise…
Kein Taumel, Fieber, nein, es pochte nicht mein Blut –
nichts rauschte. Stille nur, die ich erlauschte: Keine Glut,
die knisterte – bloß schluchtentiefe Nähe, leise, leise ……

von Marina Berin

Der Straßenstaub
Auf deinen Füßen
Verrät mir,
Welche Wege du gingst,
Wie lange du wandertest,
Bevor du mich trafst,
Wie viele Gastgeberinnen
Dich willkommen hießen.

•••

Meine Füße

von Willi Grigor

Ich sitz im Schatten einer Birke
an "meinem" kleinen See.
Mit einem Steinwurf ich bewirke,
dass Ring an Ring auf ihm ich seh.

Ganz langsam sie nach außen fliehen
und werden größer sowie mehr.
Ins Nirgendwo die…

von J.W. Waldeck

wir gleiten
auseinander

fern halte dich
wie die Sonne
aufersteht

über dem Horizont
einer Meereswoge

gleiten wir
ineinander

© j.w.waldeck 2011
Alle Rechte sind dem Autor vorbehalten…

von marie mehrfeld

Kein Vogel der singt, vom Himmel kein Licht,
kein Lob das klingt, verstehe mich nicht,
kein Blatt, das wispert, eine Welt ohne Farben,
keine Zeitung knistert, es schmerzen die Narben,
vom Nachbarhaus kein Gitarrenklang,…

von Eva Klingler

Mitten im Winter
wurde mir endlich dann warm
Ich lief dir entgegen und du nahmst mich in Arm
Mitten am Tag
blieb die Zeit einfach stehen
lange genug
um drin spazieren zu gehen
Lange genug
um den…

von Monika Jarju

ich saß am See die Augen zu
döste wie ein trockener Lufthauch
eine Straßenbahn ratterte
ich dachte sie mir einfach weg
so blau war der See
der Himmel auch
die Sonne feixte & heizte ihn mir ein
er war…

von Regina Bäcker

Da gehst du nun,
zurück bleibt die Erinnerung.
Unsere Erinnerung.
An die Erdbeeren.
An den Sekt.
Ich schreie, ich will weg.
Chaos im Vergessen,
antwortet mir keiner
auf mein Geweine,
bleiben…

von Michael Dahm

Die Nacht barg ihre Tränen,
im grünen Gras der Au',
werd ewig nach ihr sehnen,
find sie im Morgentau.

Kleine Dinge, die sich fügen,
zu einem Bild des Weichen,
lass mich so gern belügen,
„sie liebt…

von Axel C. Englert

Auch Kleiderschränke gehen fremd –
Was leider man von Ikea kennt –
(Gemein[t] ist hier kein großer Mann:
Ehr ein Regal, mit Brettern dran …)

Dumm für den Schrank, wird er entdeckt –
Der MENSCH sich da im SCHRANK…

von Susanna Ka

Ich falle
lasse mich fallen
in‘s Dunkel
will fort
aus dem Himmel
den du mir gebaut hast
weil du mich liebst
hast du mich darin eingesperrt

ich falle
stürze
mit dem Kopf voran
aus…

von Axel C. Englert

Zwei Strümpfe waren lang – ein Paar:
Dann – fanden sie es sonderbar:
Ein LINKER – und ein RECHTER?!
Ein GUTER – und ein SCHLECHTER?!

Ob Strümpfe treu sind? Oder schwul?
Reiz-Wäsche scheint ein Sündenpfuhl …
Ab…

von marie mehrfeld

Verliebt in dein spezifisches Aroma, deine Duftnote,
für mich einzigartig und unverwechselbar,
du bist nicht mehr da, doch dein Geruch steckt noch
in dem dunkelblauen Pulli, er ist seit deinem
Weggang nicht gewaschen…

von Axel C. Englert

KEINE LUST mehr! SIE zu tragen!
DAS wollt ich Ihnen lang schon sagen!
Machen Sie SELBER Ihren Krempel!
Rücksichtslos sind Sie, Herr Stempel ... –

Wer war das, der just mich rief?!
SIE waren es?! SIE sind (m)ein…

von J.W. Waldeck

im Wahnklee flimmernde Herzen
noch unverdorben aneinander geklebt
doch unverfangen
im toten Blendschnee
lieblos abdeckender Falter

wirklich ist die innige Essenz
wirksamer Präsenz, fernab
allen Irr–…

von Rosemarie Dalkmann

Nüchtern.
Auf der Zunge der fade Geschmack
einer zu langen Nacht.
Worte so schal und abgestanden
wie die Gedanken
die am Boden kleben
nichts mehr anstoßen.
Leere gähnt dich an.
Mond ist Mond.

von Yvonne Zoll

Erfass mich enger, eng nicht ein
und ersuch den Zweck soeben
bis alle Wahrheit bleibt zum Schein
hier kann ich nicht Antwort geben

Laute Stimmen leiser klönen
drängend Klang in meinen Ohren
ich will sie doch…

von Walter Zeis

Es hebt uns etwas.
Und es geschah ganz unbesehen.

Es treibt uns etwas.

Und wir fühlen so,
als sei’s um uns geschehen.

Wir haben uns,
als sei’s für immer.

Und spüren nicht,
was zwischen uns…

von Thomas Brod

Beziehung

Verbundenheit
Ich und Du
Herz und Seele
Liebespaar
Verliebt und schwebend
Wunderbar
Tag und Nacht
Zusammen
Untrennbar
Körper und Geist

*

Geist und Körper

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Im Körper wohnst du,
Ohne ihn gibt es kein ich,
Ohne dich,
Mein Körper gibt es mich nicht.
Damit der Lebenskreis erhalten bleibt,
So rat ich dir und ermahne dich,
Vertragt euch gut sonst gibt es uns nicht.

von Willi Grigor

Gedanken nach einer wichtigen Reise

Nach Jahren der Kindheit,
der Jugend, der Reife ...
... ein Mensch will mit Eifer
vor seine Zeit blicken:
zurück auf die Jahre
der Kindheit, der Jugend,
der Reife, des…

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