Verratenes Glück

von marie mehrfeld
Mitglied

Auf dem Weg zu dir hängt
mein Lächeln wieder
im Vergeblichen fest,

doch die Gedanken
vergessen das Reisen nicht,
in die roten Stunden

des Ungefähren,
in falsches Schillern
entschwebender Blasen

aus nichts als Schaum,
zersprungen der Gesang
des Abendwinds,

zärtliche Weisen summend
in den Verstecken des Lichts
geheimer Gefühle

hielten wir uns ohne Scheu,
mein Atemhauch flieht zu dir,
in die Sehnsucht nach Liebe,

in den Raum ohne Zeit,
dahin, wo du nicht mehr bist,
mein verratenes Glück.

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Kommentare

25. Dez 2017

Ein sehr melancholisches, aber wundervolles Gedicht, liebe Marie. Ich kopiere es mir gleich - und werde es wohl noch oft lesen.

Liebe Grüße und noch frohe Festtage,
Annelie

26. Dez 2017

Danke, Annelie, es freut mich, dass du mein Gedicht magst. Weihnachten schon wieder vorbei - bleibt die Zeit "zwischen den Jahren", um sich zu besinnen darauf, was war im Jahr 2017 ...

Liebe Grü0e - Marie

26. Dez 2017

Gedanken fließen so dahin -
und suchen nach des Lebens Sinn …

Danke und LG -
Marie

25. Dez 2017

Eine schillernde Gedankenwelt das tröstende Ungefähre , du fängst es immerwieder so schön ein. Lg Karin

26. Dez 2017

Ja, "das Ungefähre" bestimmt einen durchaus guten Teil unseres Leben ...
Liebe Grüße
und danke, Karin,

Marie

26. Dez 2017

"in den Raum ohne Zeit", da möchte ich hin, da möchte ich sein!
Danke für dein schönes Gedicht, liebe Marie.

Herzliche Grüße
Soléa

26. Dez 2017

Ich grüße dich zurück und danke dir, liebe Soléa, das Jahr
geht zu Ende - wir werden uns hoffentlich auch in
2018 noch oft in diesem Portal begegnen,
herzliche Grüße - Marie