Dämmerstunde

von Michael Dahm
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Nie war es so still am Fluß,
ins Wasser tauchen Sonnenstrahlen,
eine Lerche schickt den Abendgruß,
während Bäume lange Schatten malen.

Altes Laub vergangener Tage
wartet müd am Ufersaum,
Licht und Dunkel halten Waage,
menschenleer ist dieser Traum.

Und es fällt des Tages Last
hinab auf feuchten Wiesengrund,
gewähret meiner Seele Rast,
in göttlich milder Dämmerstund'.

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Kommentare

16. Jun 2017

Hallo Micha, das ist nur meine Meinung: Die ersten beiden Strophen sind nicht nur göttlich schön, sondern auch perfekt. Die letzte Strophe passt zum Thema (der vorherigen) auch ganz wunderbar, holpert etwas. Wie wär 's mit:

Und es fällt des Tages Last
in den feuchten Wiesengrund
gönnt meiner Seele Ruh' und Rast
in göttlich milder Dämmerstund'.

Ist nur ein Vorschlag. Kannst du gleich wieder löschen. Ein wunderbares Gedicht von dir.

LG Annelie

17. Jun 2017

Danke liebe Annelie
für Deinen Kommentar , hab mich drüber gefreut. Aber es ist so , das ich meine Kinderlein so lasse , wie sie auf die Welt kamen, schließlich war ich bei jedem bei der Geburt dabei. Wenn sie gravierende Geburtsfehler haben , dann habe ich einen Kinderarzt , der hier sehr erfolgreich ist und sie heilt. Ansonsten lasse ich ihnen ihren Charakter , denn den haben sie von mir ... ;-) . Und vielleicht haben sie grade dadurch einen kleinen Wiedererkennungswert .

LG Micha

17. Jun 2017

Das ist völlig O.K., Micha. Ich werde mich jetzt mit meinen Verbesserungsvorschlägen zurückhalten und nur noch im Stillen mal darüber nachdenken. Ich hab' es eben noch einmal kurz gelesen. Es ist wirklich nicht schlecht so, wie es ist.

LG Annelie