In EUREM Namen

von * noé *
Mitglied

Ihr seid Muslime – und verfemt,
weil Terroristen so sich nennen,
und weil DIE, dreist und unverschämt,
in EUREM NAMEN morden, sprengen,

als Dienst für Allah – wird geprahlt –,
und für den Platz im Paradies ...
(dass man den Eltern Rente zahlt,
wer, hier im Westen, weiß schon dies?)

Ihr wart recht stumm bei all dem Hassen …
Langsam war es jetzt wirklich Zeit –
nun endlich geht ihr auf die Straßen
und seid zum Grenzenziehn bereit:

Nicht jeder Muslim will zerstören,
der dieser Glaubensrichtung folgt.
Steht auf und lasst euch lautstark hören,
die Frieden ihr und Eintracht wollt!

Und lasst euch nicht die Sprache rauben
von militanten Geisteskranken,
ihr MÜSST die Freiheit euch erlauben:
Verweist Verbrecher in die Schranken!

Darauf haben wir gewartet,
viel zu lang schon, sicherlich.
Es wurde Zeit, dass ihr es startet,
nicht nur daheim, nein: ÖFFENTLICH!!

© noé/2017

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Kommentare

16. Jun 2017

... soll aber zumindest am 17.06. (Köln) und am 23.06. (Berlin) stattfinden ... obwohl dies die kleinste Organisation sagt und die zwei größten Muslim-Vertreter-Organisationen es nicht für notwendig erachten, es sogar als "rein medienträchtige Veranstaltung" sehen bzw. als "... nicht nötig - wir müssen uns davon nicht distanzieren, weil nie eine Nähe dazu bestand ...".
So kann man Engagement allerdings rhetorisch auch diffamieren, denke ich.
Aber vielleicht ist das HANDELN endlich mal ein Anstoß (hoffentlich nicht nur ein Stein des Anstoßes).
Ich bin (bekanntermaßen) gerne zuversichtlich.

Zitat dts Nachrichtenagentur:
Mazyek: Muslime müssen weiter gegen Extremismus auf die Straße gehen
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime und derzeitige Sprecher des Koordinationsrats, Aiman Mazyek, fordert die Muslime auf, weiter gegen Extremismus auf die Straße zu gehen. Die Unterstellung, die Islamverbände täten zu wenig, um Terrorismus zu bekämpfen, sei gefährlich, weil sie als Steigbügelhalter für IS und Konsorten fungiere: "Die wollen mit ihren Morden die Spaltung der Gesellschaft, und das Beste, was ihnen passieren kann, ist, wenn wir den Islam mit ihrem mörderischen Terror in einen Topf werfen", sagte Mazyek der "Rheinischen Post".
"Dennoch müssen wir weiter auf die Straße gehen, uns zeigen, für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und den Frieden kämpfen und den Extremismus verurteilen", sagte Mazyek. Öffentliche Demonstrationen seien dafür ein geeignetes Mittel. Deshalb werde sich der Zentralrat der Muslime auch an den Friedensmärschen in Köln am 17. Juni und Berlin am 23. Juni beteiligen.
© 2017 dts Nachrichtenagentur

DANKE FÜR DIE KOMMENTARE!

16. Jun 2017

Was dieser Mazyek sagt ist alles glogen! Darauf kannst Du Gift nehmen...

Denn: laut Koran sind alle Kämpfer für den Glauben, die einen Ungläubigen töten und dabei umkommen, Heilige, bzw. Märtyrer! Nicht jeder Muslim hat die Pflicht die Ungläubigen zu töten, aber er wird es auf alle Fälle tolerieren - oder er verstößt gegen seinen Glauben!

Am Ende wird die ganze Welt muslimisch sein...irgendwann einmal sind alle Ungläubigen umgebracht...

16. Jun 2017

Wir wollten doch nicht ...
Na gut, ich halte dagegen:
Bei Gott ist kein Ding unmöglich!

16. Jun 2017

Alf, die Tendenz, die du vertrittst, gefällt mir nicht, klingt unversöhnlich und zu pessimistisch, das Christentum hat ganz ähnliche Gedanken (lies mal im Alten Testament) und eine Vergangenheit voller Kriege und Morde hinter sich, und was der Christ Trump da in der Welt exerziert mit seinen Waffenexporten in Multimilliardenhöhe in hoch gefährliche islamistische Staaten nur wegen des großen Geschäfts, "America First", ist Vorbereitung auf Massenmord, was denn sonst, man wird die Waffen einsetzen. Erst die Aufklärung hat uns "Christen" klüger gemacht, die hat der Islam noch vor sich. Und es entspricht nicht der Wahrheit, dass die Mehheit der Muslime "die Tötung Ungläubiger" tolerieren wird, unser Zahnarzt, unser Automonteur, unser Gemüsehändler, alle sind Muslime, Menschen mit ähnlichen Bedürfnissen wie wir sie haben, wir reden mit ihnen, angenehme Mitmenschen, sie sind von der islamistischen Gewalt entsetzt. Nein, bitte nicht Hass gegen Hass, sich vielleicht ein wenig auf unsere verloren gegangene christliche Ethik zurück besinnen. Das könnte uns sehr stark machen. Sonst haben wir dem radikalen Islam - wenig entgegen zu setzen.
LG Marie

16. Jun 2017

Liebe Marie, ich möchte hier mal - weil "mein" Text - Alf (er kann sich zwar selbst "verteidigen") auch ein wenig in Schutz nehmen.
Wie ich ihn verstehe, geht es ihm weniger um Hass gegen Hass als mehr darum, dass tatsächlich im Koran (der in der Anfangsphase liberal ist und im Weiteren immer radikaler wird) die "Verpflichtung" steht, alles, was nicht dem "wahren Gott" anhängt, auszumerzen. Das geht ja "innerislamisch" sogar weiter, indem jeder Muslim, der zu einem anderen Glauben konvertiert, in dem selben Augenblick sein Recht auf Leben verwirkt hat.
Aus diesem Grund auch (jedenfalls wird es so angeführt), hat ja der Asylbewerber, der dem kleinen 5-jährigen Mitflüchtling im Heim die Kehle durchgeschnitten hat, das Recht, nicht abgeschoben zu werden, weil er nach einer früheren Straftat (Anzünden seines Wohnheimes) "sich bekehrt" hat und zum christlichen Glauben übergetreten ist - in seinem Herkunftsland wäre er deswegen vogelfrei und zum Abschuss freigegeben ...

... aber eigentlich wollte ich mit meinem Text NICHT polarisieren, nur - wie so häufig - zum Nachdenken anregen ...

16. Jun 2017

noé *, ich wollte nur versuchen, zu antworten - lösungsorientiert, sozusagen, obwohl ich weiß, wie schwer das ist. Und: Wenn bei diesem wichtigen Thema kontrovers und heftig diskutiert wird, finde ich das gut und lebendig - und notwendig, denn es brennt uns allen unter den Nägeln, wie man spürt. Das AT hat auch brutale Stellen, der fundamentale Unterschied zwischen Bibel und Koran ist jedoch, dass der "Koran Wort für Wort ein Diktat Allahs an Mohammed" ist, während wir die Bibel zwar auch als "Heilige Schrift" bezeichnen, ihre Texte aber als aufgeklärte Christen, die sich sowieso eher auf das NT beziehen, keineswegs Wort für Wort zu glauben haben. Die evangelische Kirche hat da jedenfalls einen breit gefächerten offenen Ansatz. Die Betonung liegt bei AUFGEKLÄRT. Und der junge Muslim, der dem Kind die Kehle druchgeschnitten hat, muss nach unserer Gesetzen beurteilt und behandelt werden, ob Christ oder nicht. Nein, du polarisierst nicht, sondern regst dazu an, mitzureden. Danke dafür.
LG Marie

16. Jun 2017

Liebe Marie, danke dafür! Ich staune nur gerade, wie viel Resonanz so ein kleiner Text hervorrufen kann ... damit habe ich nicht gerechnet. Naja, es sind ja auch die Einlassungen zu den jeweiligen Kommentaren beteiligt.
Das AT orientiert sich bekanntermaßen ja an den Texten der Thora, ist aus den alten jüdischen Traditionen erwachsen (Auge um Auge, Zahn um Zahn - was AUCH schon eine Verbesserung war zu dem vorher herrschenden Recht, gleich mehr als "nur" einen Zahn des Gegenübers zu eliminieren!) und dient UNS als Grundlage für das NT, beides nicht sehr verbreitet selbst unter "Christen". Meistens sind nur Schlagwörter im (noch nicht mal immer richtigen) Gebrauch. Und dass von Glaube, Liebe, Hoffnung - diesen drei - die Liebe das Größte sei, ist offensichtlich ebenso wenig jedem in der Nachfolge Jesu vertraut bzw. auch nur bekannt ...

16. Jun 2017

* noé *, dein Gedicht müsste in die arabische und türkische Sprache übersetzt und öffentlich ausgehängt werden. Es gibt jedoch jetzt schon liberale Strömungen im Islam in Deutschland, eine Muslima (keine Koptuchträgerin) in Berlin hat sich zur Immanin ausbilden lassen und eröffnet eine Moschee, in der Männer und Frauen miteineinander beten dürfen, auch in Münster wird ein toleranter Islam gelehrt. Nur solche Strömungen sollten vom Staat unterstützt und an den Schulen unterrichtet werden. Kein Import mehr von in radikal muslinischen Ländern ausgebildeten Immanen nach Deutschland! Da ist der Statt gefordert. Man muss trotz allem hoffen. Das wird ein mühseliger Prozess. Wir müssen alle dazu lernen, denn nicht nur unser Land ist im Umbruch.
Liebe Grüße, Marie

16. Jun 2017

Vielen Dank, liebe Marie, dass du meinen Text so wertschätzt, dass du ihn sogar übersetzt wissen möchtest!
Das ist eine große Ehre für mich, dankeschön!

16. Jun 2017

Helau, liebe Marie,

ich bin nicht unversöhnlich, nur vorsichtig!
Der Islam hat keine Aufklärung vor sich - das hätten wir die letzten paar hundert Jahre bemerkt, wenn sich auf den Gebieten Forschung und Wissenschaft da was getan hätte... bedenke bitte: wir hatten noch nie Janitscharen = Elitetruppen, die aus geraubten Christenkindern gebildet wurden und unsere bedeutendsten Bauwerke sind nicht durch muslimische Architekten entstanden. Man beachte: die blaue Moschee und viele andere großartige Gebäude der islamischen Welt sind ebenfalls auf geraubte Christenkinder zurückzuführen, die dort dann Baumeister wurden, wo die Objekte heute stehen. Des Weiteren: Konstantinopel wurde nicht mit türkischen Kanonen sturmreif geschossen, sondern mit italienischen. Die Flotten der islamischen Seeräuber wurden von venezianischen, geraubten Christenkindern gebaut, die sehr darauf achten mussten ihre Schiffsbau-Pläne nicht an die islamischen Herren zu verraten, weil man sie sonst auf der Stelle umgebracht hätte. Die Christen sind also schon immer bestechlich gewesen und haben sich für fremde Interessen missbrauchen lassen...die Muslime noch nie! Das gibt mir schon zu denken...sorry.

LG Alf

16. Jun 2017

Alaaf zurück, Alf, du kennst dich aus, beschreibst alles korrekt und im Grunde sind wir gar nicht so weit voneinander entfernt. Diese Medaille hat nicht nur zwei Seiten.
LG Marie

16. Jun 2017

Ach so...noch was: Unser Land darf diese Art Umbruch den die Finanzmagnaten für uns vorgesehen haben nicht einfach so hinnehmen - es ist nicht im Umbruch!

Oder anders formuliert: In welchem Umbruch ist es denn? Hat das schon mal jemand deutlich und vor allem ehrlich gesagt??

16. Jun 2017

Es ist sehr bedauerlich, dass die Idee des Nikolaus von Kues, Cusanos, so wie er die Religionen sah, sich nicht etablieren konnte.
Nachfolgend ein Beitrag der Uni Trier:

Diese Schlussfolgerung dehnt Nikolaus auch auf die verschiedenen Religionen aus. In der bereits erwähnten Schrift De pace fidei ("Der Friede im Glauben") wird die varietas rituum, die Vielfalt der Riten und religiösen Gebräuche positiv gewertet und als Beitrag zur Mehrung der Gottesverehrung betrachtet, insofern sich in ihr jener eine Glaube ausdrückt, den Cusanus zufolge alle Religionen als ihren inneren Kern voraussetzen (vgl. De pace 1: h VII, n. 6). Cusanus entwickelt in diesem nach der Eroberung Konstantinopels durch die Türken 1453 verfassten Buch den heute noch faszinierenden Gedanken einer una religio in rituum varietate, einer Einheit der Religion in der Vielfalt der Riten und Gebräuche. Er sieht alle Religionen, auch den in Europa damals so verhassten Islam, rückgebunden an die eine göttliche Wahrheit, die sich in Christus inkarniert und offenbart habe.

Nach Cusanus müssen die kulturellen und geistlichen Schätze der Religionen von christlicher Seite geachtet werden und können das Christentum vielfältig bereichern. In den Religionen drücke sich nämlich die spirituelle Menschennatur mit all ihrer Sehnsucht sowie ihrem Streben nach Gott aus und Christus, der göttliche Logos, sei, so die feste Überzeugung des Kardinals aus Kues, ebenfalls in den nichtchristlichen Religionen und darüber hinaus in allen Formen der ehrlichen menschlichen Wahrheitssuche präsent (vgl. EULER, Wegbereiter).

LG Jürgen

16. Jun 2017

Ein sehr gutes Gedicht, noé, wie nur du es schreiben kannst. Ich glaube auch, dass Wahnsinn und Hass gestoppt werden können. Ich verstehe nicht, wie man sich dermaßen überschätzen kann zu glauben, man könne durch Mobben, Töten, Hassen, Terror und Anschlägen die Welt "verbessern". Unsinniger geht es doch gar nicht!

LG Annelie

16. Jun 2017

Liebe noe,
ein sehr gutes Gedicht zur richtigen Zeit.
Nein, nicht jeder Moslem ist schlecht, aber die Distanz zum vorwiegend von Moslems hervorgerufenen Terrorismus ist längst überfällig, dies sagen sogar die von mir im Ehrenamt betreuten Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak. LG Ekki

16. Jun 2017

Vielen Dank, lieber Jürgen, für deinen stellungnehmenden Kommentar und den Einblick in die Idee des Nikolaus von Kues (der 1. Kindergarten meiner Tochter war nach ihm benannt),
und herzlichen Dank euch, liebe Annelie und lieber Ekki, für die Wertschätzung meines Textes!
So etwas macht mich froh!

16. Jun 2017

Ein sehr brisantes Thema, merk ich schon hier an den vielen Kommentaren, aber wen wundert`s! ich habe auch lange gewartet, auf solche Aktionen von Seiten der Muslime, es wird höchste Zeit, dass sie Stellung beziehen. Dein Gedicht, liebe noé, ist auch in meinen Augen bemerkenswert gelungen und auf den Punkt gebracht, dass ich ebenfalls den Wunsch hege, es möge jemand in die arabische Sprache übersetzen und es öffentlich machen!
LG Claudia

16. Jun 2017

So viel Zustimmung macht mich langsam verlegen ...
Vielen lieben Dank auch dir, Claudia!