an der zeit

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brandrodungen der regenwälder
wildtiere haben kaum mehr platz zum leben
steigende luftverschmutzung
smogs in großstädten
mehr als 3,5 millionen tote
durch atemwegserkrankungen
steigende erderwärmung
neue insekten und andere tierchen
besiedeln die einst kühlen regionen
extreme wirbelstürme regenfälle hitzewellen
überdüngung durch agrarindustrien
bienen sterben
blüten bleiben unbefruchtet
artenvielfalt geht drastisch zurück
wüsten wachsen weiterhin global
fossile brennstoffe verpesten nach wie vor die luft
neugierige delphine sterben im wasser der themse

nach bisher hunderttausenden an covid-19 verstorbenen
ist es an der zeit sich einen überblick zu verschaffen
die zusammenhänge zu begreifen

die pandemie mit covid-19 brachte der erde
eine kleine erholungspause
gewässer sind klar
man sieht fische in venedigs kanälen
satellitenfotos zeigen frischluft über großstädten

sprich: die neue normalität
sollte wesentlich anders sein als die alte

müssen wirklich hunderttausende sterben
schaffen wir es nicht auch ohne virus
zu begreifen

wir brauchen einen anderen umgang mit der natur

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Kommentare

20. Mai 2020

Irgendwie versteht der Mensch nur mit Gewalt und wenn er sich wieder sicher fühlt …. warten wir es ab!
Die Natur, Walter, ist und bleibt im Vorteil trotz dem Nachteil Mensch.

Liebe Grüße
Soléa

20. Sep 2020

Danke,Soléa - ich stimme Dir ja bei - aber warum können wir Menschen uns nicht als Teil der Natur begreifen sondern immer nur als Gegen-Teil?!?
LG, Walter