Der rechte Weg

von Alf Glocker
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Flatterhafte Flatterwesen flattern fröhlich auseinander,
wie die Sternsysteme ganz weit oben, unten, überall –
und wohin er fließt, das weiß doch kein Mäander …
das Leben ändert sich ja, wie es will, Schnall auf Fall!

Was hinten war, wird vorne sein und umgekehrt –
was eben grottenschlecht war, ist auf einmal supergut,
weil uns die Erfahrung lehrt, daß sie uns gar nichts lehrt.
Wir haben halt das große Flattergen in unserm Blut!

Alles flattert hin und her, auf und ab und ringsherum –
im Köpfchen ist das Chaos luftig, zentnerschwer,
wir denken uns die grauen Zellen brummeldumm!
In einer mancher Wirklichkeiten sind wir gähnend leer.

Denn von den vielen, vielen, schönen Flatterkreisen,
die wir gezogen haben, wer weiß denn schon wann,
schmiedet irgendwer uns – willig heiße Eisen –
so gut er eben, so mangelhaft, wie er halt grade kann.

In Schlangenlinien, in Mustern, Rauten und Quadraten,
sind unsere Bahnen ausgelotet, oder planlos schräg –
da bleibt uns nicht viel mehr als Durcheinanderraten.
Wir finden schon, oder auch nicht, den rechten Weg?

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