Dunkel der Zeit

von Ella Sander
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Bilder fließen im Sinne,
Verflossenes zeigt sich im Licht:
Atemfrei, Seele halt' inne,
Dunkel der Zeit, schüchtern bricht.

Benommen der Blick im Außen,
Fluten strömen hindurch.
Finsteres Kreischen im Rauschen,
Kriechend, empor steigt die Furcht.

Im seidenen Lichtstrahl getragen,
Spring' in der Fluten Nacht,
Tauche hinab, werde habhaft,
Erkenne der Kränkung Macht.

Entblößte Fratze der Rache,
Fordert zwanghaft Tribut.
Schutzlicht gezimmertes Dache,
Weise den Weg, schenke Mut.

Atem, durchbreche die Fluten,
Werke Wunder im Licht!
Ergreifende Stille im Bluten,
Dunkel der Zeit, heilsam bricht!

...wenn sich Schmerzvolles, Verdrängtes Bahnen bricht.

(Dies war mein allererstes Gedicht. Plötzlich war es da, unverhofft und überraschend. Weitere sollten folgen :).Solltet ihr es irgendwo enttecken, nicht wundern bitte. Es wird unter meinem bürgerlichen Namen publiziert werden, der, wie ich finde, viel zu lang und langweilig ist)

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Interne Verweise

Kommentare

20. Sep 2018

Das Gedicht gefällt mir, liebe Ella. Fürs erste Gedicht fast ein Wunder.

Liebe Grüße,
Annelie

20. Sep 2018

Dankeschön, liebe Annelie!
Es hat sich finden lassen.
Seither finde ich immer wieder und immer mehr :)

Herzliche Grüße,
Ella