Verblüht

von Angélique Duvier
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Als die schöne Rose verblühte,
und der Nachtigallensang verklang.
Als du still und leis gegangen,
war's, als ob die Nacht den Tag verschlang.

Wir sind noch in der Welt gefangen,
die doch einst als Paradies begann.
Die Nachtigall ist davongeflogen,
noch ehe ihr letzter Ton verklang.

Wurde sie zu oft getrogen,
früh schon, noch eh der Tag begann.
Wir sind hier zurückgeblieben,
vom vergangenem Glück zu träumen.

Aus dem Paradies vertrieben,
wie lange werden wir noch säumen?
Lang und kalt sind nun die Nächte,
und von Träumen fest umschlungen,

was der neue Tag wohl brächte,
wenn wir ihm entgegengingen?
Was sind das nur für falsche Mächte,
die uns zu verschlingen drohen.

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