Trauergedichte ✓ Gedichte zur Trauer für Hinterbliebene, von Rilke, Heinrich Heine u.v.m.

Trauerengel mit Kerzen

Die eigene Trauerbewältigung, aber auch die Anteilnahme an der Trauersituation eines lieben Freundes oder Bekannten, ist für Hinterbliebene immer ein sensibles Thema. Können Gedichte hier wirklich helfen?

Den Verlust können Trauergedichte sicherlich nicht ausgleichen, oder in irgendeiner Form besser machen. Aber sie können dabei unterstützen, die richtigen Gedanken zu finden, in Worte zu formen, was das Durcheinander der eigenen Gedanken und Gefühle an Worten derzeit vielleicht gar nicht zulassen möchte.

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Ohne Zuordnung
von Marie Mehrfeld
Mitglied

Weihnachten steht vor der Tür,
sagt mir, was kann ich dafür…

Prosagedichte
von Marie Mehrfeld
Mitglied

seit ich deinen Atem nicht mehr spüre
neben mir, fallen die…

Ohne Zuordnung
von Cassyo paya
Mitglied

Trauer

Ein Gefühl mit dem wir Menschen nicht sonderlich…

Dichtung
von Joachim Ringelnatz
Bibliothek

Dort ruhen sie unter den Hügeln.
Unsere Augen sehen sie…

Dichtung
von Tilly Boesche-Zacharow
Bibliothek

Was hat es mir nun eingebracht,
das Getig´re in der Nacht?…

Prosagedichte
von Annelie Kelch
Mitglied

Bleibt zurück, ihr verdorrten Berge, bleibt …
Zu nah schon…

Dichtung
von Heinrich Heine
Bibliothek

XXXII.

Mein süßes Lieb, wenn du im Grab,
Im dunkeln…

Prosagedichte
von Annelie Kelch
Mitglied

Das Heuschobergold ist verladen,
die Felder zum Stoppeln…

Dichtung
von Soléa P.
Mitglied

Höre der Stimme lieblich Gesang,
tief in die Seele dringend…

Dichtung
von Angélique Duvier
Mitglied

Bist du das Laub,
das über staubige
Straßen fegt,…

Dichtung
von Tilly Boesche-Zacharow
Bibliothek

Rosen, die im Winter blühen, wollen Kraft aus Wärme ziehen.

Dichtung
von Alf Glocker
Mitglied

Alpträume von Menschenwesen,
deren IQ sich weit unterhalb…

Dichtung
von * noé *
Mitglied

Wie doch dein melancholisch Singen
mich aus dem Schlummer…

Dichtung
von Angélique Duvier
Mitglied

Geliebtes Leben,
was wird geschehen,
darf ich den…

Prosagedichte
von Annelie Kelch
Mitglied

Immer durchschaue ich mein Lächeln.
Die Trauer schiebt es…

Elfchen
von Monika Laakes
Mitglied

Trauer
überzieht Frohsinn
mit schwarzen Tränen,

Prosagedichte
von Greta D.
Mitglied

Gerade freute ich mich auf ein Wiedersehen
Nach vielen…

Prosagedichte
von René Oberholzer
Mitglied

In Zeiten voller Viren
In Zeiten grauer Himmel
Und…

Dichtung
von Marie Mehrfeld
Mitglied

Hast dein Ziel erreicht, für dich ist es leicht. Doch jetzt, da du…

Ohne Zuordnung
von Alfred Krieger
Mitglied

So, Mama, jetzt gehst D' nimmer weg,
denn…

Rezitation:
gesprochen am 27.3.2018
Dichtung
von Heinrich Heine
Bibliothek

Wo wird einst des Wandermüden
letzte Ruhestätte sein?

Elfchen
von Soléa P.
Mitglied

Still
Das Jammertal
Trauer und Qual
Für immer…

Prosagedichte
von * noé *
Mitglied

Endlos, die Wüste,
und totenstill …
Die Stille der…

Prosagedichte
von Manfred Peringer
Mitglied

wenn niemand mich hört singe ich deine namen
summe und trage…

Prosagedichte
von Angelika Zädow
Mitglied

Der Himmel tropft Tränen
in sparsam flammendes Feuer

Ohne Zuordnung
von ulli nass
Mitglied

sei stark
lebe weiter
jede Wunde heilt
sei…

Dichtung
von Soléa P.
Mitglied

Hell wie sie waren, sind Tage längst nicht mehr
und ich…

Prosagedichte
von Greta D.
Mitglied

Jedes Jahr erwacht das Leben
dieser Erde neu.
Nach…

Dichtung
von * noé *
Mitglied

(Zum 21-jährigen Gedenken an meinen Mann Berthold)

Tod hat…

Prosagedichte
von Manfred Peringer
Mitglied

sei nicht traurig aber ich muss nochmal hinaus in die welt

Prosagedichte
von René Oberholzer
Mitglied

Ich hatte ja gesagt
Zum Stuhl
Zum Tisch
Zum Bett…

Dichtung
von * noé *
Mitglied

Ist es nicht langsam mal genug?
Dies ist ein fürchterliches…

Dichtung
von Soléa P.
Mitglied

Jeden und jeden neuen Tag wollte und will ich an dich denken.…

Prosagedichte
von Christian Dinse
Mitglied

Aus dem
nicht alltäglichen
Alltag gerissen,
in…

Prosagedichte
von Manfred Peringer
Mitglied

kurz vor einbruch der nacht werfe ich mir noch einmal
die…

Dichtung
von Charlotte von Ahlefeld
Bibliothek

Nur wenig rasche, schnell gewagte Schritte,
Und knarrend…

Dichtung
von Tilly Boesche-Zacharow
Bibliothek

- 2012 in Ginnegar -

Als würd um eines Kernes Segen

Prosagedichte
von Annelie Kelch
Mitglied

Zwischen
vielen Menschen ...
Ich sehne mich
nach…

Prosagedichte
von René Oberholzer
Mitglied

Weisse Blüten
Draussen im Garten
Die Sonne lacht…

Dichtung
von Charlotte von Ahlefeld
Bibliothek

So willst Du nun die traute Heimath fliehen,
Wo Dir des…

Dichtung
von Soléa P.
Mitglied

Ein kalter Tag, grau im November
erinnere mich an dich…

Dichtung
von * noé *
Mitglied

Götz George ist gegangen.
Den sanften Wolf im klaren Blick.…

Dichtung
von * noé *
Mitglied

Wir kannten sie nicht, die Spanne der Zeit,
gingen davon aus…

Dichtung
von Sophie Albrecht
Bibliothek

Traurend fühlt ich unsers Wissens Mängel,
Ach woher? wohin?…

Ohne Zuordnung
von Anouk Ferez
Mitglied

Sahst hellen Lichtstreif durch den Himmel ziehn.
Sprachst…

Dichtung
von Ekkehard Walter
Mitglied

Viele Tränen werden noch geweint
in der Zeit der Traurigkeit…

Elegie
von Johannes Müller-Viezens
Mitglied

Du, Raubtier, lauertest am Fenster,
Ich, Gedankenloser, lies…

Dichtung
von * noé *
Mitglied

Nu is ok noch de Tamme dood ...
das kunnt wi gar nich…

Dichtung
von Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem
Bibliothek

Am Tage Allerseelen
Fiel still der erste Schnee -
Da…

Dichtung
von Gero Galati
Mitglied

Auch wenn sie nicht mehr hier auf Erden ist,
so lebt sie…

Dichtung
von Rainer Maria Rilke
Bibliothek

Hat auch mein Engel keine Pflicht mehr,
seit ihn mein…

Dichtung
von Angélique Duvier
Mitglied

Als die schöne Rose verblühte,
und der Nachtigallensang…

Dichtung
von Else Lasker-Schüler
Bibliothek

Ein weißer Stern singt ein Totenlied
In der Julinacht,…

Haiku
von Jürgen Wagner
Mitglied

Ein Strauß Blumen
Ein Bund Fassungslosigkeit

Dichtung
von Sophie Albrecht
Bibliothek

Wenn er, hohe Freude im Geleite,
Kommt, der Tag im hellen…

Prosagedichte
von René Oberholzer
Mitglied

Die Berge thronen breit
Hinter dem Mittelland
Und…

Dichtung
von Ekkehard Walter
Mitglied

Die Hände, die sich nun für immer falten,
hatten mich einst…

Ohne Zuordnung
von Martha lds
Mitglied

Schwebst Du
über mir
mit Deinem schönen Lachen?

Dichtung
von Robert K. Staege
Mitglied

Wenn im ersten Morgenstrahl
sich die Trauerweiden neigen…

Dichtung
von Anastasia Grubnik
Mitglied

Die Träne rollt über meine Wange
und mir wird langsam…

Dichtung
von Robert K. Staege
Mitglied

Das Haus ist leer, grau scheinen alle Wände,
die Fenster…

Dichtung
von * noé *
Mitglied

Paris hebt Trauer in die Fahnen,
auf halbmast wehn die…

Elegie
von Robert K. Staege
Mitglied

Der Abend färbt des Himmels Blau in Röte,
und Wolken ziehen…

Dichtung
von Robert K. Staege
Mitglied

Wie traurig ist‘s, dass Dein Geschick
so früh schon fand…

Prosagedichte
von René Oberholzer
Mitglied

Du regungslos
Im weissen Bett
Nur leere Blicke

Dichtung
von Jürgen Wagner
Mitglied

Das liebe Kind war ihr gestorben
Die Mutter kam nicht mehr…

Ohne Zuordnung
von bernd tunn tetje
Mitglied

Gefühle dumpf,
Gedanken leer.
Tag Morgen
wiegt…

Dichtung
von Robert K. Staege
Mitglied

Begrab‘nes Glanzlicht unsres Lebens!
Sei ungestört in Deines…

Dichtung
von John Ende
Mitglied

Ich kann es nicht Beschreiben,
Ich kann es nicht Vertreiben…

Prosagedichte
von Michael Jörchel
Mitglied

Zeit der Trauer

Du hast gar nicht lange getrauert.

Ohne Zuordnung
von Astrid Schulzke
Mitglied

Dein Leben war Musik und Tanz,
war Weinen, Lachen, Asche,…

Prosagedichte
von Manfred Peringer
Mitglied

sie ging bevor die zeit zu ende war
ich arrangierte die…

Ohne Zuordnung
von ulli nass
Mitglied

Jupiter zecht im Götterhimmel mit Baal
Horus sitzt mit…

Dichtung
von * noé *
Mitglied

Fremd sind die Betten, in denen ich schlafe,
doch die Träume…

Ohne Zuordnung
von Martha lds
Mitglied

Stille soll es sein
die mich zum Abschied begleitet.

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Trauergedichte - Gedichte, die Trauer in die richtigen Worte fassen

Trauergedichte, die Trauer selbst, Vergänglichkeit, aber auch der Neuanfang haben in der Literatur seit jeher ihren festen Platz. Bereits Rainer Maria Rilke hat in seinem Gedicht "Herbst" die Jahreszeit verwendet, den Tod- aber auch Hoffnung und Trost in Worte zu fassen. Auch aus diesem Grund wird das Gedicht von Rainer Maria Rilke immer wieder als Trauergedicht auf Trauerkarten oder in Trauerreden verwendet.

"Herbst"

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
Als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
Sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
Aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
Unendlich sanft in seinen Händen hält.

Rainer Maria Rilke

Das Gedicht von Rilke zeigt sehr gut auf, welchen Trost Trauergedichte, die in feinfühlige Worte gefasst - den richtigen Inhalt transportierend - bewirken können. Die wichtige Nachricht, die in Gedichten zum Thema Trauer vermittelt werden sollte, ist die, dass es kein Fall ins Nichts sein muss.

Trauergedichte sollten immer Trost spenden - auf Trauerkarten, in Trauerreden oder einfach nur beim Lesen

Von der Form her sind Trauergedichte keinen Regeln unterworfen. Allerdings gibt es für solche Gedichte durchaus inhaltliche Regeln. Ein Gedicht, dass im Kern keinen Trost spenden möchte, keinen Weg weisen will, kein "Licht" anzündet, ist mit großer Wahrscheinlichkeit kein Trauergedicht. Niemand schreibt ein Gedicht auf eine Trauerkarte, das nicht zumindest Anteilnahme, Beistand oder irgendeine andere Form von Halt suggerieren möchte. Auch aus diesem Grund bitten wir unsere Mitglieder genau zu überlegen, welche Beiträge in die Kategorie Trauergedichte eingeordnet werden sollten und welche nicht.