Sommergewitter

von Michael Dahm
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Drohend nahen seine Boten,
Getürmtes Grau verschlingt den roten
Zur Ruh´ gekommenen Abendhimmel,
Herüber weht warnendes Gebimmel,
- Durch die feuchte aufgeheizte Athmosphäre,
Von der Kirchturmglocke, deren Schwere
Durch den stetig schwellend´ Sturm,
Der hineindrückt in den Turm,
Dröhnend durch die Wolken schwimmt,
Das man weithin sie vernimmt.

Starke Bäume neigen sich,
sind dem Sturme hinderlich,
Sie beugen sich den hohen Gewalten,
Die sich jetzt erst ganz entfalten,
Solch´ Apokalyptisches Gesicht,
Zeigt´ der Himmel lange nicht.
Durch das heulende Gestürm,
Flieht verängstigt menschliches Gewürm,
In die Obhut sicherer Gemäuer,
am schwarzen Himmel zucken Feuer.

Auf dem Fersen- Donnergrollen,
Die den Blitzen folgend rollen,
Gefolgt vom nächsten gleißend´ Strahl,
Die Natur hat keine Wahl,
Waagrecht strömt der Regen jetzt,
Ist mit Hagelschlag versetzt,
Welch ein Tosen, welch ein Brüllen,
… Elemente die den Himmel füllen…

Ich steh am Fenster, seh hinaus,
Mit einem Wein… .welch süßer Graus… ;-)

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Kommentare

22. Jun 2016

Hallo Michael,

Dein Sommergewitter ist wunderbar kraftvoll, ich befinde mich mittendrin! Toll.

Liebe Grüße

Mara