Wahlbetrug

von * noé *
Mitglied

Der Wähler hat doch klar gesagt,
was ihm – und was ihm nicht – behagt!
Auch dürft ihr eines nicht vergessen:
IHR steht für UNSERE Interessen!

Wenn man sich nun in etwas steigert,
man habe sich „dem Land verweigert“,
weil man nicht „Ja“ und „Amen“ sagt,
weil hier und da der Zweifel nagt,

nicht vor der Doppelmacht einknickt,
weil, was die will, man nicht abnickt,
und weil, aus Wahlen abgeleitet,
man für sein Wählervotum streitet,

dann sollte man zuerst dort suchen:
Wer teilt sich denn den fetten Kuchen?!
Der Wähler will nicht noch ‘ne Runde!
Klar, schmerzt der Finger in der Wunde!

Als Drohung kann ich dies verstehen:
Sie will dem Volk „im Dienst“ sich sehen,
das habe sie ja stets „versprochen“,
das ist so und wird nicht gebrochen!

Regierung braucht „Stabilität“,
das geht nur, wenn es MIT ihr geht!
(Wie sieht das für Europa aus:
ein Merkel-loses, schwaches Haus …!)

Man kann natürlich Messer wetzen –
man kann sich selbst auch überschätzen.
Sie ist Claqueure so gewöhnt,
sie hört nicht, wie die Mehrheit stöhnt.

Sie schickt die andern in den Ring,
denn abzuwarten ist ihr Ding.
Sie will, so hört man sie laut sagen,
„Verantwortung“ gern weiter tragen.

Herr Präsident, reden wir klar:
Dann soll sie doch! Für noch EIN Jahr.
Dann die Vertrauensfrage stellen …
Dafür gibt es bewährte Quellen.

Wir werden sehn, wie’s weitergeht.
Wie weit reicht „Solidarität“?
Bis in ein fernes Herrschergrab?
Wer löst sie vorher vielleicht ab?

Ein Jahr regieren mit Minderheiten
(die sich wie Kesselflicker streiten).
Danach erkennen: Es ist genug!
Was anderes ist Wahlbetrug …

© noé/2017

Buchempfehlung:

Interne Verweise

Kommentare

21. Nov 2017

Das "schlaue" Merkel-Nicht-Regieren
Scheint sich nicht immer zu rentieren ...

LG Axel

Neuen Kommentar schreiben