Wunschtraum

von Robert K. Staege
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Wie die Glocken des Abends erklingen
in, ach, so beglückenden Tönen!
Soll mich lösen - Ich muss es erzwingen! -
von Träumen des himmlischen Schönen,

denn die Hecke des Alltags ersticket
das in mir erblühende Träumen.
Was die Jugend so zaubrisch bestricket‘,
zerstob rasch in platzenden Schäumen.

Es kann die Erinn‘rung nicht finden
sich im gegenwärtigen Walten.
Oh, könnt’ ich mein Sehnen doch künden,
und wortlos die Traumbilder halten!

Geschrieben am 23. Mai 2018 in Schlangenbad.

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