the great famine

von Manfred Peringer
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meerwind trägt das gezänk der seevögel
bis zu den geduckt harrenden steinhäusern
vor denen auswanderer die karren beladen

sie müssen ihr cottage für immer verlassen
tauschen das todbringende elend der tage
gegen eine im künftigen liegende hoffnung

irgendwann werden wieder sterne blinken
wo jetzt der bleiche hungermond thront
wenn auch in einem weit entfernten land

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Kommentare

23. Sep 2018

Der Mensch muss sehen, wo er bleibt,
wenn Hungersnot ihn aus dem Lande treibt.
Gutes Gedicht, Manfred.

Liebe Grüße,
Annelie

23. Sep 2018

Hallo Annelie,
bei meinem Besuch in Dublin habe ich auch das Auswandererschiff "Jeanie Johnston " und das Memorial der großen Hungersnot gesehen.
Danke für deine Zeilen dazu, die auch heute noch traurige Bedeutung haben.
LG
Manfred