Es gibt kein Heute mehr, schon gar nicht Morgen

von Soléa P.
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Wie kostbar unsere Erde ist –
farbenprächtig bis ins Detail,
wirst du erst als Blinder verstehen –
und nach Natur dir die Finger lecken –
doch aller Zauber bleibt verborgen,
denn es ist viel zu spät zum Sorgen –
es gibt kein Heute mehr, schon gar nicht Morgen.

Man kann nicht treten, was man liebt,
du hast es geschafft – die Erde besiegt.
Doch in Wirklichkeit hast du alles verloren –
es gibt kein Heute mehr, schon gar nicht Morgen.

Zugeschaut hast du beim Zerstören –
jeden Trend eifrig mitgemacht.
Mutter Natur, sie lässt sich nicht borgen –
es gibt kein Heute mehr, schon gar nicht Morgen.

Schaut nur euren Kindern in die Augen,
wer traut sich zu sagen, was Tatsache ist?
Für sie liegt die Welt schon bald im Verborgenen –
es gibt kein Heute mehr, schon gar nicht Morgen.

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Kommentare

23. Okt 2018

Wenn keiner sich mehr etwas traut
hat man den schwarzen Tod geschaut...

LG Alf

23. Okt 2018

Da, lieber Alf, liegt das Übel wohl begraben,
wir entwickeln uns – zu Hasen!

Liebe Grüße
Soléa

23. Okt 2018

Sieht man die Welt allein als Beute -
Gibt es kein Morgen - und kein Heute ...

LG Axel

23. Okt 2018

Man kann's drehen und wenden wie man will:
der Mensch, seinen eigenen Lebensraum killt …

Liebe Grüße
Soléa

23. Okt 2018

Die Welt: Sie ist ein wahrer Schatz:
Das weiß bald jeder kleine Fratz.
Doch wir ... wir treten sie mit Füßen ...
und lassen unsre Kinder dafür büßen.
Sehr gute Gedanken, liebe Soléa,
prima gemacht!

Liebe Grüße,
Annelie

23. Okt 2018

Ein schlechtes Gewissen bekomme ich, Annelie, wenn ich den Jungen in die Augen schaue und das, obwohl ich stets darauf achte, nicht der Sargnagel für dieses Dilemma zu sein. Es ist zum Heulen …!!!!!!!!!

Viele liebe Grüße
Soléa

23. Okt 2018

Wie wahr und auch wie traurig, liebe Soléa, Du bringst es mit deutlichen, guten Worten auf den Punkt, unsere Kinder, Enkel werden es ausbaden - und ich fühle mich so hilflos, weil ich in meinem kleinen Umfeld trotz besten Willens so wenig bewirken kann ...

liebe Grüße zu Dir - Marie

23. Okt 2018

Mir geht es genauso, liebe Marie. Hilf und – Machtlos fühle ich mich auch. Ich kann nicht verstehen, wie etwas soooo weit kommen kann. Es will mir einfach nicht in den Kopf. Wenn kein rigoroses Umdenken, auch seitens der Wirtschaft und der Industrie, stattfindet, sind wir irgendwann Geschichte, die keiner mehr lesen kann …

Aufgewühlte, aber auch liebe Grüße zu dir
Soléa

23. Okt 2018

Wie kostbar unsere Erde ist –
farbenprächtig bis ins Detail,
wirst du erst als Blinder verstehen...

Ach, Soléa,
dir dreimal Jéa!

23. Okt 2018

Drei? Ja, Gott Vater, Sohn und der Heilige Geist … stehe uns allen bei!

Ich grüße dich Uwe
Soléa

23. Okt 2018

Hallo liebe Solea,
klare mahnende Wort im eindringlichen Gedicht
ich hoffe sie verfehlen ihre Wirkung nicht

Toll gemacht!
alles Liebe von
Anouk

23. Okt 2018

Liebe Anouk, wir/ich können uns, glaube ich, tot schreiben, reden, denken.
Ob es was bewegt? Vielleicht im eigenen Umfeld und zieht Kreise … hoffentlich!

Sei lieb gegrüßt
Soléa

23. Okt 2018

... ja wie zuvor erwähnt: leider zu wahr & traurig,
doch... es ist nicht nur die Natur, die Welt:
es ist auch unsere Gesellschaft selber, mit der es rasend Bergab-gehen mag...
Angst & Bange wird mir, wenn ich denn an meine Nachkommen denke, in diesem
großen Zusammenhang Natur-Gesellschaft-Wirtschaft,
& immerzu muss ich an den Sturm, von Shakespeare dabei denken:
"O brave new World"...
:(
.
Grüße & Ahoi

23. Okt 2018

Das schlimme ist, durch sie, Herr Ismael und euer aller Kommentare sehe ich, das es richtig ERNST geworden ist und keine Überreaktion von mir. Das macht mir noch mehr Angst und Sorgen. Wie sagte mal mein damals noch kleiner Sohn: „Wenn ich groß bin, werde ich Gott und mach alles gut.“ In diesem Sinne, euch ALLEN eine gute Nacht, herzliche Grüße & Ahoi …

Soléa