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neue Zukunftsgedichte
von Soléa P.
von Volker Harmgardt
die schönsten Zukunftsgedichte
von Soléa P.
von Soléa P.
von Soléa P.
Beitrag 1 - 35 von insgesamt 46 Texten in dieser Kategorie
von Uwe Röder

Unser Reichtum Erde,
vier Milliarden Jahre
Warten auf den großen
Wurf, das Leben.

Doch dann endlich
kümmern WIR uns,
alles neu und
"nachhaltig” zu regeln...

Bald genießt nur Tod
den Reichtum…

von Soléa P.

Alle Waffen sind gestreckt,
geleckt die letzte Wunde.
Ein Hoffnungsstreifen am Horizont,
gekrümmt, vom Ach und Weh –
viel Elend hat die Welt gesehen.

Aus dem Nichts schält sich die Sonne,
vorsichtig, mit müdem…

von Soléa P.

Wie kostbar unsere Erde ist –
farbenprächtig bis ins Detail,
wirst du erst als Blinder verstehen –
dir nach der Natur die Finger noch lecken –
doch aller Zauber, er bleibt verborgen,
denn es ist viel zu spät zum…

von Soléa P.

Mit zitternder Stimme flüstert sie,
erzählt von Sturm und schroffen Felsen –
dem Meer, das Gischt und Geifer spukt,
von Göttern, die helfen sollten.

Den Ozean sah sie erheben,
gigantisch türmte er sich auf,

von Soléa P.

Immer grauer wird Mutter Erde.
Ihre Kraft lässt merklich nach.
Schon lange kann sie sich nicht mehr wehren,
kämpft ohne Chance um ihre Saat –
die der Boden einst fruchtbar hergab.

Grenzenlos scheint die Sonne

von Yvonne Zoll

Feiner milchig aschweiß
dunkeln Himmelstropfen
Zimmertemperierte Schwellen
Finsternis wie angewärmt
Ein bisschen mehr umfühlend

Spätjahrzeit schwermütig
Unheilbar schöne Schwärme
Komprimiert in jenem…

von Walter W Hölbling

die geister der vergangenheit
umwehen uns
in sanften schleiern
manchmal so dicht
dass sie uns wirklich scheinen

erinnerungen werden wach
schweben in unseren augen
der blick geht rückwärts
durch den…

von Annelie Kelch

O Menschheit,
O ihr stummen Gärten,
Darin wie Fackeln
Bunte Blumen leuchten:
Die schöne Verlockung.

In Blütenblättern gestaut:
Sehnsucht nach Liebe
(Bestäubung, Befruchtung)
Wogt wie ein Meer.…

von Soléa P.

Ein einziger, ins Mark gehender Schrei,
zum Schaudern, gellt er durch die Nacht.
Schneidet ein Herz brutal in zwei,
zwischen war und jetzt, eine Wunde klafft,
die niemals mehr zu kitten ist,
er bleibt verschwunden…

von Volker Harmgardt

Wenn die Zeit dir
einmal davon
gelaufen ist,
kannst du sie
nicht wieder
einholen.

von Monika Laakes

Schwebend begegnest du mir
als futuristischer Gedanke.
Dein Flügelschlag streift
mein Gesicht, fatal dicht.
Bist du es, ewig geträumter Held?
Ehemals ungereifte Kopfgeburt,
kommst aus einer and'ren Welt.

von Jürgen Wagner

Wohin die Menschheit wohl marschiert?
Die Welt wird digitalisiert
Die Autos fahr'n bald von alleine
Man braucht kein Geld mehr, keine Scheine

Den Hausarzt wird es nicht mehr geben
Computer steuern unser Leben

von Yvonne Zoll

Unbändig ungebändigt die Kraft gewaltigster
Düsterkeit vollendet blendet Erschauen im
Bluterguss jenes Dämmerstundenscheins
verfemten Nachtabschieds dein Gleißen

reine Anstrengung zum Strom sich lichtender
rauer…

von Soléa P.

Black Friday, der Anfang ist gemacht.
Noir samedi kommt über Nacht.
Sort søndag, ob die Sonne DA noch lacht?
Lunes negro, er rückt vielleicht nochmals nach.
Schwarzer Dienstag auch sich wieder plagt …
Svart onsdag am…

von Axel C. Englert

Diese Zeitreisen – sauteuer!
Ein stolzes Sümmchen – ungeheuer ...
„Hol Prominente dir ins Haus:
Ob Dschingis Khan – ob Micky Maus!“

HUMOR? Das ist ja keine KUNST!
Poetisch hätt ich wenig Dunst ...
Heute jedoch…

von Ingeborg Henrichs

Ich klage der Mauer meine Grenzen
In ruhiger Stille hört sie mich milde an
Weist meinen Blick ganz sanft nach oben
Lässt mich so wieder Hoffnung schauen

Ich klage der Mauer meine Grenzen
In ihrem Schutz wächst mein…

von Soléa P.

Es keimte eine Zelle,
wucherte heran –
böse wird das enden.
Doch man ändert nichts mehr dran –
sie ist der Untergang …

Alles miteinander ist verschmolzen,
was es an Abartigem gibt.
Man hat geforscht,…

von Soléa P.

Die Sonne nimmt sie aus der Starre –
Wärme lässt sie sich regen.
Reptilien sind angesagt –
die Tierchen werden überleben,
denn der Klimawandel ist ein Segen.

Vermehren werden sie sich massig,
belagern dann die…

von Axel C. Englert

Sind Sie des Wahnsinns fette Beute?!
Laufend VERSchwinden lustig Leute!
SIE spielen „Raumschiff Enterprise“?!
SCHULZE! Lassen Sie den Scheiß!

EIN POLIZIST ERMITTELT! HART!
Der bastelt nicht nicht Weltall-Art ...…

von Tobias Schmitt

Manches Blatt von siechendem Gebaren
Sinkt totenstill hinab zum Erdenschoß
Um des Herbstes Antlitz zu bewahren
Droben prangt die Sonne derweil famos

Erinnert an heitere Sommertage
Die selig sich in unsre Herzen…

von * noé *

Wir saßen und hielten uns an den Händen,
wie die einsame Nacht, dunkel und leer.
Verzweiflung kletterte hoch an den Wänden
aus Glas oder Eis, rings um uns her.
Wir sahen hindurch, doch die Welt war weit,
als lebten…

von Uwe Röder

Mach keinen Mucks,
schließ beide
Augen zu,

still zähle in dir
Mäh und
Muh!

Das ist dann so,
als schläfst
auch du,

wie die Normalen
um dich
her,

wenn redet
ein…

von Soléa P.

Vom Abenteuer träumen sie –
wollen was erleben,
von der großen weiten Welt,
durch Land und Städte ziehen.

Alt genug sind sie geworden,
eine neue Ära beginnt.
Freiheitsdrang, er macht sich breit –
Besitz…

von Jürgen Wagner

Wenn Schmetterlinge fehlen und Bienen sterben,
keine Frösche im Teich mehr umeinander werben,
keine Lerchen mehr singen, keine Schwalben jagen,
dann ist es zu spät, zu jammern und klagen

Wenn die Meere vermüllen und die…

von Johanna Blau

Sinnlich geht der Tag zu Ende,
In meinen Knochen spüre ich die eisig kalte Wende.
Was einst gebunden war, ist nun entfesselt,
Der Gang zur Urne hat Europa eingekesselt.

Die Alten wollen eingeäschert werden,
Mit…

von Robert K. Staege

Der alte Baum, er rauschet
vorm Fenster fort und fort.
Still meine Seele lauschet
auf sein geheimes Wort.

Er spricht zu mir vom Leben,
von Tod und Einsamkeit,
von jugendlichem Streben,
von Traum und…

von Maik Kühn

Prolog

dem Stein entwachsen, doch vor dem Eisen
es lebten bereits die ersten Weisen
ihr Zeugnis ging der Menschheit verloren
denn sie waren wohl nicht auserkoren
darum folgt mir, kommt mit in jene Zeit
hört…

von Robert K. Staege

Wie eig‘ne Kinder, fern von Zeit und Raum, -
hör’ ich die Worte schweben durch den Traum.

Hab’ eig’ne Kinder lebend nie geseh‘n,
und manches Wort blieb still im Geiste steh‘n.

Ich trug sie froh, oft auch mit Schmerzen…

von Soléa P.

Durch die Lüfte schwirren Drohnen,
kein Stück vom Himmel werden sie verschonen.
Ausspähen muss sich ja schließlich lohnen,
ach, hätte ich nur genug Patronen …
würde als Schützenkönigin bestimmt mal thronen,
kein…

von Lee ...

Teil 1 – Die Hoffnung

Wieder kommt ein neues Jahr
Ach, was ist das wunderbar!

Alles, was nicht perfekt war
Alles, was verbesserbar
Alles, wo wir Fehler hatten
Nicht, erreichten die Messlatten
Alles, wo…

von Soléa P.

Zwischen hell und dunkel,
ein ratternder Zug,
mit ihm fährt die Zeit.
Unreif – gereift – reif.
Stets nach vorne orientiert,
nichts passiert, auch nicht mit mir …

Sitze im überfüllten Waggon fest,
unfähig…

von Robert K. Staege

Wenn wild und stark das Herz im Leibe schlägt,
wird, ob wir nah sind oder ferne,
bei Sonne und im Licht der Sterne,
des andern Bild uns in den Sinn geprägt.

Herzen, glühend, lodernd wie von Flammen,
brennen so heiß…

von Angelika Zädow

Achteinhalb Jahre
geh'n ins Vergangene ein
Zukunft lächelt schon

von Manfred Peringer

und so leben wir dahin immer die angst im rücken
es könnte kein morgen mehr geben ich drehe mich um
doch da hängt nur der vergangene tag an der wand

ich halte meine hand ins wässerungsbecken spüre
das kalte…

von Robert K. Staege

(einem Kinde zum Geleit)

Ich schenk‘ diese Gabe der Liebe -
eine Rose - Dir heute zur Nacht.
Sie welket, doch halte in Acht:
Lieb’ bleibet, wenn nichts auch sonst bliebe.

Es mag das Gewitter des Lebens
wohl…

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