Sternenstaub

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Im alten Garten, am grünen See,
dort, wo ewig schon das Kloster steht,
wo ich dich traf, du süße Fee,
und zeitlos unser Staub verweht.

Wohin, wohin nur wehen wir,
scheiden unsere Geister sich?
Die Zeit will, dass ich dich verlier,
doch Korn für Körnchen such ich dich.

Der grüne See am alten Garten,
dort, wo ewig schon das Kloster steht,
er wird noch lange auf uns warten,
bis auch Sternenstaub verweht …

Wie in jedem Gedicht, steckt auch in diesem ein Körnchen Wahrheit, hier sogar ein großes Staubkorn ...

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Kommentare

25. Aug 2017

Der Sternenstaub, er wehte hier -
Sehr fein, direkt vor meine Tür ...

LG Axel

26. Aug 2017

Lieber Michael. Ich mag es, wie du diesen Ort zu deinem Mitwissenden, Tröster und Hoffenden machst. So ein Freund, ein Begleiter tut gut. Und ich frage mich oft, was diese Art von Orten schon alles gesehen und gespürt haben, was sie darüber denken und ahnen. Schönes Wochenende aus der Stadt, die auch einen Alten Garten mit vielen Geschichten kennt.
Karin