Beziehungsende ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Axel C. Englert
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von Axel C. Englert

Ein Punkt ertrug es rundweg nicht:
Ich HASSE es! Ihr Scheiß-Gedicht!
Mit LYRIK hab ICH nix am Hut!
MATHE! Hach – die fänd ich gut ... –

Jetzt machen Sie ‘nen PUNKT! Sofort!
Sonst VERSetz ich Sie! Zum SPORT! –

von marie mehrfeld

deine dunkelblau klirrende und
zugleich schmeichelnde Stimme war es,
die mich gefangen hielt in den Netzen

theoretischer Gedankenwelten,
ernährt hat sie mich und mir
vorübergehend den Durst genommen,

doch…

von Axel C. Englert

Wie?! „ORANG-UTAN“?! Ungerecht!
Weil ICH mal an den ANFANG möcht ...
Jawoll! Dann heißt es bloß „UTAN-ORANG“ –
Wunderschön! Welch Wonne-Sang ...

Was SIE Trottel damit schaffen:
SIE machen UNS komplett zum AFFEN!…

von marie mehrfeld

Kerzengrade
wie auf dem Sprung
sitzt sie am späten
Sonntagmorgen
noch im Mantel

in seinem abgewetzten
moosgrünen Schalensessel
aus den Fünfzigern,

die Haare heute offen,
den roten Schal…

von Anouk Ferez

Erlahmte Flügel
Stumpfes Kleid
Ein Schmetterling
Erliegt der Zeit

Blüten zwischen
Kargen Wänden
Verwelken in
Verlognen Händen

Verstellte Blicke
Herz in Scherben
Verrat schlägt

von Annelie Kelch

Gegangen:
den Weg,
der nicht mehr war.
Lieder,
längst verklungen:
gesungen.
Die Saiten deiner
Gitarre: zersprungen ...
und dann gingst
du fort – nach Amerika.

Noch lange
berührte…

von Axel C. Englert

Also – DAS gab es noch nicht –
Hier ist das SCHEIDUNGSGERICHT –
Und eben KEINE GEISTERBAHN!
Das ist uns WURSCHT! Jetzt sind WIR dran!

ICH will die Trennung! Gleich! Sofort!
Die Geister-Gattin fällt ins Wort –…

von Michael Dahm

Im alten Garten, am grünen See,
dort, wo ewig schon das Kloster steht,
wo ich dich traf, du süße Fee,
und zeitlos unser Staub verweht.

Wohin, wohin nur wehen wir,
scheiden unsere Geister sich?
Die Zeit…

von Katharina Dotzki

Ich bitte dich nicht zu bleiben
Die Tür steht immer noch offen
Du brauchst nur durch diese zugehen
Leg den Schlüssel auf den Tisch
Dann gehe durch diese Tür
Und komme nie mehr zurück.

von Anouk Ferez

Mein Sein entwandert sich mit grauen Schritten,
als zögen Nöte es zu unbekannten Klüften.
Was bleibt in meinen Schuhn ist Stille, die mich fußlos überrennt.

Ich fliehe mich in jenes Bild, das in meinen Augen brennt.
Es…

von Anouk Ferez

Das Feuer hat sich selbst verzehrt.
Was war? Was bleibt? War‘n jene Flammen
zu heiß? Zu gierig? Oder … wir bekehrt
von jenen, die die Glut verdammen?
Hat man uns ›Wirklichkeit‹ gelehrt?

Sind wir jetzt sehend, die…

von Axel C. Englert

Käpten! Auftrach AUSGEFÜHRT!
Alles ganz PERFEKT VERSchnürt!
DAS VERSteck findet KEIN Schwein –
Mal es mal in die Karte rein …

DAS schafft NUR der lange Hein!
KEIN Pirat kann klüger sein!
Teeren! Federn!…

Dir
von Else Lasker-Schüler

Drum wein ich,
Daß bei deinem Kuß
Ich so nichts empfinde
Und ins Leere versinken muß.
Tausend Abgründe
Sind nicht so tief,
Wie diese große Leere.
Ich sinne im engsten Dunkel der Nacht,
Wie ich dirs…

von Patricia Welsh

Die Augen, die mein Herz entbrannten,
sehen fort, als ob nichts sei.
Die Blicke, die meine Träume kannten,
schauen fremd an mir vorbei.

Die Lippen, die nach Liebe schmeckten,
wenden sich schweigend von mir ab.…

von Michael Dahm

So vieles, das wir nicht taten,
so Schönes, könnte noch auf uns warten.
Ich habe für Dich noch so liebe Wort',
doch ich kann sie nicht sagen,
denn Du bist längst fort …

MD 02.2013

von Sebastian Schwab

Ihr rotes Haar,
Flammen, wie mein Herz.
Brauner Augen Paar,
Warm, ein Mantel aus Nerz.

Nicht warm genug,
Kalt ist’s im Winter.
Er fährt ab der Zug,
eine Welt bleibt hinter.

Noch immer selbiger Ort…

von Joachim Ringelnatz

Hell strahlen die festlichen Wände,
Fanfaren schmettern laut.
Es reichen sich selig die Hände
Bräutigam und Braut.

Es schwelgen im rauschenden Glanze
Frohe Damen und Herrn
Und wiegen sich lachend im Tanze…

von Axel C. Englert

Ein Schuh, der Einzelgänger war,
Kam mit dem Kumpel gar nicht klar:
Anzug! Pulli! Oberhemd!
Allen ist solch Paar-Quatsch fremd!

Allein Ich arme Sau hab's schwer:
MIR läuft der Trottel hinterher …
Zwangsheirat…

von marie mehrfeld

Unsere Augen.
Ineinander versunken.
Für immer und ewig.
Vor langer Zeit.

Seine Augen.
Kannten Zärtlichkeit, Leidenschaft.
Haben mich im Sturm erobert.

Seine Augen.
Konnten glühen.

von Dieter Hagerbrecht

Ich weiß nicht, was mich mehr verzweifeln macht;
Nunmehr ich nach Jahren allein, mich durchschlagend
Auf der Suche nach der passenden Fortsetzung
Meines Liebeslebens angekommen bin
Auf dem Schlachtfeld der suchenden…

von Anouk Ferez

Hat es dich im Schatten
meiner Wimpern gefroren?
Konnte dich meine Haut
nicht beflügeln?
Ich weiß, mein Blick
gab dich nicht frei…
War es mir denn verboten
deinen Willen zu satteln
und dein Ungemach…

von Michael Dahm

So blaue Augen – Unschuld im Blick,
so blondes Haar – Glückes Geschick,
Schwanenhals – zart und fein,
Elfenbeinhaut – weich und rein.

Sie suchte nach Liebe, hatte nie Glück,
dreht den Spieß um, bricht Männern…

von Olga Drocjuk

ZeitzuGehen

Zwischen großen Städten hin- und hergerissen
zwischen zwei Horizonten vermisst,
aus dem Stau des Lebens herausgeschmissen,
Du und ich – ich und du.
Aber nu? ...

Die Entfernungen weggeworfen,…

von Alfred Mertens

Es ist der Hauch der uns umströmt,
in einem Leben voller Lust.
Wer weiss ob das Gefühl verwöhnt
in freudig aufgeblähter Brust.

Wir wissen kaum was uns erwartet
und drängen die Gedanken fort,
wenn dir die…

von Nils W

nicht mehr weiter wissen
Erinnerungen zerissen
nach Einfachheit streben
mir selbst nie vergeben

wohl nichts verstanden nie
nicht eine geliebt wie sie
verloren in Einsamkeit
doch bereue jeden Streit…

von ulli nass

leicht wie ein Schiff auf den Wellen
wie eine Feder im Sommerwind
schön wie ein Frühlingsstrauss an Ostern
wie ein beim Spiel sich vergessendes Kind

schwerelos wie ein Blatt im Herbststurm
wie ein Schmetterling so…

von Michael Dahm

Ich sagte niemals
und meinte doch niemals – niemals
ich sagte geh
und dachte doch – bleib.

Und wenn ich dies schreib
denk ich immer noch – bleib
doch sie hält sich an – niemals
dies Weib …

von Malte Franz

Danke

Liebste ich dank dir für die Stunden,
die ich an deiner Seite war,
vergangen sind sie wie Sekunden,
dabei ists fast schon ein halbes Jahr. 

Dich an mich zu binden ist nicht nötig, 
in mir vergraben…

von Michael Dahm

Himmel stak auf Tannenspitzen,
in grauen Fetzen fiel der Tag,
durch der Wipfel offene Ritzen,
bis er müd am Boden lag.

Und er schlang sich um die Stunden,
die die Wahrheit uns noch ließ,
an ihrem Ende…

von Robert K. Staege

Im Abenddämmer fast versunken
liegt sanft sich neigend jener Pfad,
auf welchem ich sie wonnetrunken
vor kurzem noch um Küsse bat.

Ich wollte heut‘ den Ring ihr zeigen,
da hieß es: Sie ist abgereist!
Nun geh’…

von Kilian Schwanke

Nebel über den Feldern,
Schlaf in deinen Armen.

So ziehen die Tage,
Sehnsucht nach Erbarmen.

Illusion der Kontrolle umwölkt die Sekunden,
sie ziehen vorüber, werden zu Stunden.

So sehe ich dich,
sehn…

von Michael Dahm

Hat man sich erst festgebissen
und es wird einem weggenommen,
fühlt man sich dann sehr beschissen,
ist bei mir schon vorgekommen.

Eine Kleine, lieb und nett,
kompliziert, doch gut im Bett,
hat mein Herz…

von Axel C. Englert

Ein Rüssel deprimierend fand:
MICH hätte ein ELEFANT?!
Anders wird ein Schuh daraus –
ICH habe solch ein Vieh! Ein GRAUS …

Ja! Grau und plump dies Hinterteil
Bietet bloß tumb Maulaffen feil?!
Ich werde klagen…

von Josephine Guntinas

Sometimes I wonder
If you would still kiss my lips
If I kept them shut
while you cut me into pieces

von Robert K. Staege

So lebe wohl! - will ich nur leise sagen,
und werde still der Trennung Zeit ertragen.
Du wirst ab heut‘ auf eig‘nen Wegen gehen,
und meinen Schmerz, die Tränen, niemals sehen.

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