Beziehungsende ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

empfohlene
von Joachim Ringelnatz
Dir
von Else Lasker-Schüler
neue
von Marcel Strömer
von Simon Maria Ackermann
von Axel C. Englert
die schönsten
von marie mehrfeld
von Anouk Ferez
von Michael Dahm
von marie mehrfeld
Mitglied

deine dunkelblau klirrende und
zugleich schmeichelnde Stimme war es,
die mich gefangen hielt in den Netzen

theoretischer Gedankenwelten,
ernährt hat sie mich und mir
vorübergehend den Durst genommen,

doch…

von Michael Dahm
Mitglied

Ich liebte einmal ein Mädchen
das liebte anfangs auch mich
dann drehte das Schicksal am Rädchen
und ihre Liebe verblich.

Warum drehte das Schicksal nur eines
warum drehte es nicht für mich
die Antwort ist die…

von Anouk Ferez
Mitglied

Mein Herz war eine schlichte Leinwand, die sich sinnenfroh
nach deinen Farben, Pinseln, Händen, Blicken dehnte.
Die blanke Leere, die dein Schaffen heiß, so heiß ersehnte:
Ein Jungfrau-Weiß. Noch rein. Doch brannt´ es für dich…

von marie mehrfeld
Mitglied

Kerzengrade
wie auf dem Sprung
sitzt sie am späten
Sonntagmorgen
noch im Mantel

in seinem abgewetzten
moosgrünen Schalensessel
aus den Fünfzigern,

die Haare heute offen,
den roten Schal…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

„Wo man sich fein romantisch weiß,
Dort tönet sacht Musik – ganz REIS“ –
„REIS“?! DER passt doch gar nicht rein:
Dreist schlichen Sie sich bei mir ein!

„SIE sind der Täter! Der Beweis?
Sie zahlten feist des Killers…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ein Punkt ertrug es rundweg nicht:
Ich HASSE es! Ihr Scheiß-Gedicht!
Mit LYRIK hab ICH nix am Hut!
MATHE! Hach – die fänd ich gut ... –

Jetzt machen Sie ‘nen PUNKT! Sofort!
Sonst VERSetz ich Sie! Zum SPORT! –

von Anouk Ferez
Mitglied

Erlahmte Flügel
Stumpfes Kleid
Ein Schmetterling
Erliegt der Zeit

Blüten zwischen
Kargen Wänden
Verwelken in
Verlognen Händen

Verstellte Blicke
Herz in Scherben
Verrat schlägt

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

SIE?! Nicht schon WIEDER! Also – nö:
ICH bin ein EHRENWERTES Ö …
Ja – langsam wird mir das zu dumm –
SIE hängen laufend an mir rum …

Ziehen Sie Leine! Also – nee:
Was sind Sie für ein blödes B …
(„Bösewicht…

von Mara Krovecs
Mitglied

bin viel zu müde noch etwas zu sagen
viel zu klar noch etwas zu fragen
die wärme der eignen geborgenheit liegt wach
und regen fällt lautlos auf das geisternde dach

ich springe aus dem stand
in ein ufo das fliegt…

von Annelie Kelch
Mitglied

Gegangen:
den Weg,
der nicht mehr war.
Lieder,
längst verklungen:
gesungen.
Die Saiten deiner
Gitarre: zersprungen ...
und dann gingst
du fort – nach Amerika.

Noch lange
berührte…

von Soléa P.
Mitglied

Knospen öffnen sich.
Romeo und Julia.
Nur Asche und Rauch.

von Anouk Ferez
Mitglied

Des Tages Anmut wurd ins öde Rauh vergossen.
Der Becher birgt hernach allein dies komprimierte
Weh, das uns – einst rauschlebendig noch – verführte.
Die Flamme darb. Verkam. Nun sind wir schwarzumflossen.

Mein Herz, da…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Da kommt schon wieder der IDIOT!
Wenn ich DEN seh – dann seh ich ROT!
Was Frauchen an DEM Typen findet?!
Warum man sich an SO WAS bindet ...

Das scheint mir to-tal UNGESUND!
Bitte – nein – ICH bin KEIN Hund ...…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Wie?! „ORANG-UTAN“?! Ungerecht!
Weil ICH mal an den ANFANG möcht ...
Jawoll! Dann heißt es bloß „UTAN-ORANG“ –
Wunderschön! Welch Wonne-Sang ...

Was SIE Trottel damit schaffen:
SIE machen UNS komplett zum AFFEN!…

von Michael Dahm
Mitglied

Im alten Garten, am grünen See,
dort, wo ewig schon das Kloster steht,
wo ich dich traf, du süße Fee,
und zeitlos unser Staub verweht.

Wohin, wohin nur wehen wir,
scheiden unsere Geister sich?
Die Zeit…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ziehn Sie Leine, Sie Idiot!
Seh ich SIE, so seh ich ROT!
Schluss mit jener Narretei:
Lassen Sie die KÜSSEREI!

Geistig scheinen SIE kaum klar:
Typisch – für ein dummes „H“ …
ICH hingegen bin als „D“

von Katharina Dotzki
Mitglied

Ich bitte dich nicht zu bleiben
Die Tür steht immer noch offen
Du brauchst nur durch diese zugehen
Leg den Schlüssel auf den Tisch
Dann gehe durch diese Tür
Und komme nie mehr zurück.

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Dass dieser Typ es nie begreift?!
(M)Ein SCHNELLKOCHTOPF ALLEINE PFEIFT!
SOFORT Schluss! Mit dem Geschrei:
SIE sind doch kein PAPAGEI?!

Ein „R“ wird keinesfalls gerrrollt –
Weil sonst starrrk Ihrrr Besitzerrr…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Also – DAS gab es noch nicht –
Hier ist das SCHEIDUNGSGERICHT –
Und eben KEINE GEISTERBAHN!
Das ist uns WURSCHT! Jetzt sind WIR dran!

ICH will die Trennung! Gleich! Sofort!
Die Geister-Gattin fällt ins Wort –…

von Patricia Welsh
Mitglied

Die Augen, die mein Herz entbrannten,
sehen fort, als ob nichts sei.
Die Blicke, die meine Träume kannten,
schauen fremd an mir vorbei.

Die Lippen, die nach Liebe schmeckten,
wenden sich schweigend von mir ab.…

von Joachim Ringelnatz
Bibliothek

Hell strahlen die festlichen Wände,
Fanfaren schmettern laut.
Es reichen sich selig die Hände
Bräutigam und Braut.

Es schwelgen im rauschenden Glanze
Frohe Damen und Herrn
Und wiegen sich lachend im Tanze…

Dir
von Else Lasker-Schüler
Bibliothek

Drum wein ich,
Daß bei deinem Kuß
Ich so nichts empfinde
Und ins Leere versinken muß.
Tausend Abgründe
Sind nicht so tief,
Wie diese große Leere.
Ich sinne im engsten Dunkel der Nacht,
Wie ich dirs…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Käpten! Auftrach AUSGEFÜHRT!
Alles ganz PERFEKT VERSchnürt!
DAS VERSteck findet KEIN Schwein –
Mal es mal in die Karte rein …

DAS schafft NUR der lange Hein!
KEIN Pirat kann klüger sein!
Teeren! Federn!…

von Anouk Ferez
Mitglied

Mein Sein entwandert sich mit grauen Schritten,
als zögen Nöte es zu unbekannten Klüften.
Was bleibt in meinen Schuhn ist Stille, die mich fußlos überrennt.

Ich fliehe mich in jenes Bild, das in meinen Augen brennt.
Es…

von Franziska Grübel
Mitglied

Heute Nacht
Schärfe ich meine Krallen
Heute Nacht
Bin ich unverwundbar

Du greifst mich an
Mit deinem gefährlichen Zauber
Du führst einen Krieg
In welchen ich nicht mehr ziehe

Ich verlasse dein…

von Anouk Ferez
Mitglied

Hat es dich im Schatten
meiner Wimpern gefroren?
Konnte dich meine Haut
nicht beflügeln?
Ich weiß, mein Blick
gab dich nicht frei…
War es mir denn verboten
deinen Willen zu satteln
und dein Ungemach…

von Michael Dahm
Mitglied

Und wieder sind die Felder leer
und wieder ist mein Herz so schwer
wie einmal schon vor langer Zeit
als die Liebe ich bereut.

Und wieder bin ich nun allein
und wieder muss ich einsam sein
im Winter wenn die…

von Kerstin Vivien Schmidt
Mitglied

Du sagst zwar
Du liebst mich
Doch ich spüre
das nicht mehr

Deine Blicke und Worte
und deine Taten
sind für mich längst leer
So als gäbe es da keine
tiefen Gefühle
zwischen uns mehr

von Michael Dahm
Mitglied

So vieles, das wir nicht taten,
so Schönes, könnte noch auf uns warten.
Ich habe für Dich noch so liebe Wort',
doch ich kann sie nicht sagen,
denn Du bist längst fort …

MD 02.2013

von Anouk Ferez
Mitglied

Das Feuer hat sich selbst verzehrt.
Was war? Was bleibt? War‘n jene Flammen
zu heiß? Zu gierig? Oder … wir bekehrt
von jenen, die die Glut verdammen?
Hat man uns ›Wirklichkeit‹ gelehrt?

Sind wir jetzt sehend, die…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

„Stets teuer ist ja guter Rat –
Drum sei man selber schwer auf Salat!“ –
Sabotage! DesOlat:
Keine Sau braucht hier „SALAT“!

„Es ist was faul in unsrem Staat –
In Dänemark fehlt‘s an Salat ...“ –
Spinne ich…

von Axel C. Englert
Mitglied, Moderator

Ein Schuh, der Einzelgänger war,
Kam mit dem Kumpel gar nicht klar:
Anzug! Pulli! Oberhemd!
Allen ist solch Paar-Quatsch fremd!

Allein Ich arme Sau hab's schwer:
MIR läuft der Trottel hinterher …
Zwangsheirat…

von Martha lds
Mitglied

Glasklare, spitze Zapfen,
starr hängen sie vom Dach herab,
unter dem sie einst wärmende Worte vernahm.

Der Schnee zog sich vor Kälte zusammen,
als er schnellen Schrittes seine Spuren hinterließ.

Harmloses Weiß…

von Ekkehard Walter
Mitglied

Worte, gesprochen so lind,
verloren sich im Wind.

Schreie, im Sturm ausgesprochen,
wo die Herzen schon zerbrochen.

Schweigen am Tag danach,
als die Liebe der beiden zerbrach.

von Sebastian Schwab
Mitglied

Ihr rotes Haar,
Flammen, wie mein Herz.
Brauner Augen Paar,
Warm, ein Mantel aus Nerz.

Nicht warm genug,
Kalt ist’s im Winter.
Er fährt ab der Zug,
eine Welt bleibt hinter.

Noch immer selbiger Ort…

von Franziska Grübel
Mitglied

Vielleicht war es einfach noch nicht Zeit
Dein Herz dem meinigen zu überlassen
Vielleicht nicht der richtige Moment
Dein Gefühl und Verlangen neu zu verlagern
Dein Morgen steht mit einem Fuß
Noch immer in der Haustür…

von marie mehrfeld
Mitglied

Unsere Augen.
Ineinander versunken.
Für immer und ewig.
Vor langer Zeit.

Seine Augen.
Kannten Zärtlichkeit, Leidenschaft.
Haben mich im Sturm erobert.

Seine Augen.
Konnten glühen.

von Dieter Hagerbrecht
Mitglied

Ich weiß nicht, was mich mehr verzweifeln macht;
Nunmehr ich nach Jahren allein, mich durchschlagend
Auf der Suche nach der passenden Fortsetzung
Meines Liebeslebens angekommen bin
Auf dem Schlachtfeld der suchenden…

von Michael Dahm
Mitglied

Himmel stak auf Tannenspitzen,
in grauen Fetzen fiel der Tag,
durch der Wipfel offene Ritzen,
bis er müd am Boden lag.

Und er schlang sich um die Stunden,
die die Wahrheit uns noch ließ,
an ihrem Ende…

von Ella Sander
Mitglied

Den Schlüssel, den Du mir gestern gabst,
hab' ich verloren.
Er glitt mir, auf der Treppe,
aus der Hand.
Er fiel, Stufe für Stufe, ins Dunkel;
So tief, dass ich ihn nicht mehr fand.

Ich tauchte ein, in…

von Kilian Schwanke
Mitglied

Nebel über den Feldern,
Schlaf in deinen Armen.

So ziehen die Tage,
Sehnsucht nach Erbarmen.

Illusion der Kontrolle umwölkt die Sekunden,
sie ziehen vorüber, werden zu Stunden.

So sehe ich dich,
sehn…

von Michael Dahm
Mitglied

Hat man sich erst festgebissen
und es wird einem weggenommen,
fühlt man sich dann sehr beschissen,
ist bei mir schon vorgekommen.

Eine Kleine, lieb und nett,
kompliziert, doch gut im Bett,
hat mein Herz…

von Olga Drocjuk
Mitglied

ZeitzuGehen

Zwischen großen Städten hin- und hergerissen
zwischen zwei Horizonten vermisst,
aus dem Stau des Lebens herausgeschmissen,
Du und ich – ich und du.
Aber nu? ...

Die Entfernungen weggeworfen,…

von Michael Dahm
Mitglied

So blaue Augen – Unschuld im Blick,
so blondes Haar – Glückes Geschick,
Schwanenhals – zart und fein,
Elfenbeinhaut – weich und rein.

Sie suchte nach Liebe, hatte nie Glück,
dreht den Spieß um, bricht Männern…

von Alfred Mertens
Mitglied

Es ist der Hauch der uns umströmt,
in einem Leben voller Lust.
Wer weiss ob das Gefühl verwöhnt
in freudig aufgeblähter Brust.

Wir wissen kaum was uns erwartet
und drängen die Gedanken fort,
wenn dir die…

von Nils W
Mitglied

nicht mehr weiter wissen
Erinnerungen zerissen
nach Einfachheit streben
mir selbst nie vergeben

wohl nichts verstanden nie
nicht eine geliebt wie sie
verloren in Einsamkeit
doch bereue jeden Streit…

von Die Pandarin
Mitglied

Geweint, gewehrt, am liebsten laut geschrien. Früh aufgewacht und nicht aus dem Bett geschafft.
Vom Frühstück gleich zum Mittagessen.
Wieder geweint. Eine Dauerschleife.

Ein ewiges wieder auf reißen der gleichen Wunden. Warum…

von ulli nass
Mitglied

leicht wie ein Schiff auf den Wellen
wie eine Feder im Sommerwind
schön wie ein Frühlingsstrauss an Ostern
wie ein beim Spiel sich vergessendes Kind

schwerelos wie ein Blatt im Herbststurm
wie ein Schmetterling so…

von Simon Maria Ackermann
Mitglied

da gehst du nun
dahin, mein jahr,
war schön mit dir
zu weilen
gab viel zu tun
was wichtig war
und vielerlei
zu teilen

die wälder bunt
schon einverpackt
um aller welt
zu zeigen…

von Michael Dahm
Mitglied

Ich sagte niemals
und meinte doch niemals – niemals
ich sagte geh
und dachte doch – bleib.

Und wenn ich dies schreib
denk ich immer noch – bleib
doch sie hält sich an – niemals
dies Weib …

Seiten